Sozialismus

Michail Gorbatschow und Zdeněk Mlynář. Gespräche in Wien, Moskau und Prag. Hrsg. Klaus Kukuk

Der Russe Gorbatschow und der Tscheche Mlynár teilten, als sie von 1950 bis 1955 an der Lomonossow-Universität in Moskau Jura studierten, nicht nur die kommunistische Überzeugung, sondern sich auch das Zimmer. Ihre Freundschaft bestand bis zum Krebstod Mlynárs 1997. Die beiden verstanden sich als Reformkommunisten und versuchten den Sozialismus zu verbessern. Der eine 1968 während des Prager Frühlings, der andere von 1985 bis 1991 mit Perestroika und Glasnost. Beide trafen sich wiederholt. So auch 1993/94 in Prag, Wien und Moskau. Die dort geführten drei Gespräche wurden 1994 in Prag publiziert. Der von einer Stiftung in den USA protegierte Verlag ging wie das interessante zeitgeschichtliche Dokumente unter. Kukuk hat jahrelang nach diesem Buch gesucht und wurde schließlich in einem Antiquariat fündig.

ISBN 978-3-947094-36-3     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Manifest der demokratischen Zivilisation. Bd. I: Zivilisation und Wahrheit – Maskierte Götter und verhüllte Könige. Von Abdullah Öcalan

In etwas mehr als drei Jahren (2007-2010) hat Abdullah Öcalan mit dem "Manifest der demokratischen Zivilisation" ein 5-bändiges Opus Magnum geschrieben, in dem er seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 35 Jahren radikaler Theorie und revolutionärer Praxis zusammenfügt.

Im hier vorliegenden ersten Band "Zivilisation und Wahrheit" kritisiert Öcalan nicht nur die Kapitalistische Moderne als selbsterklärtes Ende der Geschichte, sondern weitet den Blick auf die ihr zugrunde liegenden Strukturen der Zivilisation aus. Es steht für ihn außer Frage, dass die Kapitalistische Moderne nur eine Zivilisationsform unter vielen möglichen darstellt.

ISBN 978-3-89771-073-3     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Che Guevara. Von André Scheer

Ernesto "Che" Guevara ist eine Legende. Das berühmte Bild des Fotografen Alberto Korda ziert unzählige Devotionalien: T-Shirts und andere Kleidung, Tassen, Rumflaschen, Fahnen und und und. Entsprechend gibt es auch jede Menge Veröffentlichungen über ihn, von einer kaum überschaubaren Anzahl mehr oder weniger gelungener Biografien bis hin zu punktuellen Erwähnungen in Büchern über revolutionäre Bewegungen in Lateinamerika. Warum also ein weiteres Buch über ihn? Meist erscheint er als idealistischer Abenteurer, doch über seine politischen Ideen und Überzeugungen ist erstaunlich wenig bekannt.

ISBN 978-3-89438-687-0     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Sozialismus der 21. Jahrhunderts in Venezuela. Aufstieg und Fall der Bolivarischen Revolution von Hugo Chávez. Von Stefan Peters

Am Beginn des 21. Jahrhunderts ruhten die Hoffnungen auf Veränderungen wieder einmal auf Lateinamerika. Die dortige Linkswende markierte das «Ende des Endes der Geschichte» und in Venezuela wurde unter Präsident Hugo Chávez der Sozialismus wieder salonfähig. Mit dem Rückenwind kräftig steigender Rohstoffpreise gelangen der Bolivarischen Revolution von Chávez nicht nur vielbeachtete soziale Entwicklungserfolge, sondern auch die Wirtschaft erreichte hohe Wachstumsraten. Der karibische Sozialismus schien sich positiv von den gescheiterten Modellen des «real existierenden Sozialismus» abzuheben.
Doch bald wurden die Erfolgsmeldungen spärlicher und Nachrichten von Verschwendung, Korruption sowie zunehmenden autoritären Tendenzen untergruben den Modellcharakter.

ISBN 978-3-89657-619-4     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Geschichte im Brennpunkt - Der Fall Liebknecht/Luxemburg. Von Frank Schumann

Das muss man wissen: Wofür starben Liebknecht und Luxemburg?
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sind bis heute Ikonen der linken Bewegung. Wie ist es dazu gekommen? Was ist Fakt, was Mythos? Und was kann man heute noch von den beiden Revolutionsführern lernen - aus ihren Ideen und Schriften, aber auch aus den Ereignissen der Novemberrevolution und aus deren Scheitern?

ISBN 978-3-360-01340-8     12,99 €  Portofrei     Bestellen

In Stalins langem Schatten. Zur Geschichte der Sowjetunion und zum Scheitern des sowjetischen Modells. Von Hans Kalt

»Eines hat der Kapitalismus seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion überzeugend bewiesen: Er ist noch weniger imstande, die Lebensprobleme der Menschheit zu lösen, als zuvor. Mehr als je wird die Notwendigkeit einer Alternative sichtbar.« So resümiert Hans Kalt seine breit angelegte Untersuchung der Fehlentwicklungen und Zusammenbruchsursachen des sowjetischen Sozialismus-Modells. Ihm geht es darum, die Diskussion um dessen Irrwege über den Rahmen einer oberflächlichen »Stalinismus«-Debatte hinauszuführen. Dabei bezieht er auch dokumentarisches Material ein, das in deutscher Sprache nicht zugänglich ist und neues Licht wirft auf wichtige Einschnitte in der sowjetischen Geschichte bis hin zur »Perestroika«.

ISBN 978-3-89438-434-0     16,90 €  Portofrei    vergriffen

Der Rote Stoßtrupp. Von Dennis Egginger-Gonzalez

Die zeitweilig bis zu fünfhundert Personen umfassende antifaschistische Widerstandsgruppe Roter Stoßtrupp war aufgrund ihrer Bündnispolitik und Existenzdauer durchaus bedeutend, ist aber heute nahezu vergessen. Ein Grund dafür mag sein, dass sie - anders als die "Rote Kapelle" oder die Weiße Rose - weder in Ost- noch in Westdeutschland ins Grundmuster der praktizierten Erinnerungskultur passte.

ISBN 978-3-86732-274-4     34,90 €  Portofrei     Bestellen

Der Große Hunger. Von Felix Wemheuer

Im 20. Jahrhundert starben 80 Prozent aller Opfer von Hungersnöten in China während des "Großen Sprungs" (1959-1961) und in der Sowjetunion der dreißiger und vierziger Jahre. Die sozialistischen Revolutionen versprachen den Menschen, Hunger ein für alle Mal abzuschaffen. Stattdessen verursachten Kollektivierung und Industrialisierung Hungerkatastrophen mit Abermillionen Toten. Felix Wemheuer erklärt, wie es zu diesen Tragödien kommen konnte.

ISBN 978-3-86789-169-1     19,95 €  Portofrei     Bestellen

Zukunftsfähiger Sozialismus im 21. Jahrhundert. Von Klaus Steinitz

Seit einigen Jahren gibt es eine Konjunktur kapitalismuskritischer Publikationen, darunter zahlreiche, in denen ein Ende des Kapitalismus vorausgesagt wird. Im Vordergrund stehen dabei die Systemkrise und die ihr zugrundeliegenden Tendenzen, die die gesellschaftliche Reproduktion untergraben. Einige Autoren bleiben bei der Begründung des zwangsläufigen Untergangs des Kapitalismus stehen, andere linke Autoren entwickeln Schlussfolgerungen für eine Systemalternative.
Für die gegenwärtige Situation in Deutschland und in industrialisierten kapitalistischen Staaten weltweit ist charakteristisch, dass große Teile der Bevölkerung der Meinung sind, der Kapitalismus werde zwar die Widersprüche nicht lösen, aber zugleich denken, dass es zu ihm keine realistische Alternative gibt. Unzufriedenheit und zunehmend Wut und Hass auf die Eliten und das System führen fast überall nicht zu einer Verstärkung linker Kräfte, sondern zu einem Zuwachs rechtspopulistischer und fremdenfeindlicher Parteien und Bewegungen.

ISBN 978-3-89965-837-8     9,80 €  Portofrei     Bestellen

Ökosozialismus. Von Michael Löwy

Was ist Ökosozialismus? Er ist eine Strömung der Reflexion und der ökologischen Aktion, die sich die grundlegenden Errungenschaften des Marxismus zu eigen macht und diese gleichzeitig von ihren produktivistischen Schlacken befreit. Die kapitalistische Markt- und Profitlogik wie auch der bürokratische Autoritarismus nach Machart des "realen Sozialismus" sind mit den Anforderungen des Umweltschutzes unvereinbar. Die ÖkosozialistInnen kritisieren die gegenwärtigen Verkürzungen der politischen Ökologie, welche die Macht des Kapitals nicht infrage stellen.

ISBN 978-3-944233-63-5     21,00 €  Portofrei     Bestellen

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