Sozialismus

Friedrich Engels. Von Georg Fülberth

Friedrich Engels (1820-1895) hat einer modischen Lesart zufolge die Theorie seines Freundes und Mitstreiters Karl Marx von Grund auf missverstanden. Und er hat sie nach dessen Tod angeblich bis zur Unkenntlichkeit verflacht, wenn nicht gar verfälscht. Dem widerspricht Georg Fülberth. Er arbeitet die tatsächliche Bedeutung von Engels heraus, indem er belegt, dass dieser zur gesellschaftswissenschaftlichen Revolution des 19. Jahrhunderts gleichermaßen beitrug wie Marx: zur Ersetzung der idealistischen Geschichtsauffassung durch die materialistische.

ISBN 978-3-89438-669-6     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Solidarität. Von den Grundlagen dauerhaften Friedens. Von Léon Bourgeois

"Einen interessanteren Tischnachbarn als Bourgeois habe ich kaum jemals gehabt" - so Bertha von Suttner über den französischen Juristen und Politiker Léon Bourgeois (1851-1925), den sie bei den Haager Friedenskonferenzen kennenlernte und der zu den Initiatoren der Gründung des Völkerbunds 1920 gehörte. Der Frieden, so seine Vision, wird ein Baum sein, unter dem sich die Völker erholen können, und Solidarität ist seine Wurzel. Auch 100 Jahre später ist die Idee einer juristisch geregelten Solidarität als Grundlage dauerhaften Friedens theoretisch und politisch überaus relevant. Es ist also an der Zeit, sich wieder mit Bourgeois zu beschäftigen, dessen berühmter Essay zum Thema sowie weitere seiner zentralen Texte nun erstmals in deutscher Sprache vorliegen.

ISBN 978-3-518-29893-0     17,00 €  Portofrei     Bestellen

Stalin. Eine marxistische Biografie. Von Gerhard Schnehen

Das Buch soll aufklären über den wahren Stalin, der mit dem uns in den Medien und in der akademischen Geschichtswissenschaft vermittelten Bild wenig bis gar nichts zu tun hat. Es stützt sich in erster Linie auf Primärquellen wie Zeitzeugen, auf die Reden und Werke Stalins oder auf andere Dokumente wie Gerichtsprotokolle, Dokumente aus Geheimakten und dergleichen, die uns heute nach der teilweisen Öffnung der russischen Archive zur Verfügung stehen, aber von der deutschen Geschichtswissenschaft völlig ignoriert werden.

ISBN 978-3-88975-281-9     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Vom Triumpf der Sandinisten zum demokratischen Aufstand. Nicaragua 1979-2019. Von Matthias Schindler

Zum 40. Jahrestag der Sandinistischen Revolution (19. Juli 1979) und zum 1. Jahrestag des Beginns der demokratischen Massenbewegung und deren gewaltsamen Unterdrückung durch Präsident Daniel Ortega (18. April 2018) erscheint dieses neue Buch über Nicaragua. Der Autor Matthias Schindler ist ein Aktivist der Nicaragua Solidarität der ersten Stunde. Er arbeitet die tieferen Ursachen des demokratischen Aufstandes heraus und geht dabei bis auf die Zeiten der Sandinistischen Revolution selbst zurück. Das Sandinistische Nicaragua der 1980er Jahre war einmal die große Hoffnung einer ganzen politischen Generation, die sich für einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz einsetzte. Die Sandinisten errichteten eine Gesellschaft mit diversen politischen Parteien, demokratischen Wahlen, vielfältigen Massenorganisationen, Glaubensfreiheit und Menschenrechten. Das Sandinistische Modell erschien als die lebendige Gegenthese zum erstarrten "realen Sozialismus" des sowjetischen Lagers (und auch zu den autoritären Regimes in Vietnam, Angola, Kambodscha oder Iran). Wie konnte diese faszinierende Revolution derart degenerieren, dass einer ihrer Führer heute mit brutaler Gewalt das eigene Volk unterdrückt?

ISBN 978-3-9820783-0-4     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Kriminalgeschichte der DDR. Vom Umgang mit Recht und Gesetz im Sozialismus, Politische Prozesse, skurrile Taten, Alltagsdelikte. Von Klaus Behling

Mit durchschnittlich nur 750 Straftaten pro 100.000 Einwohnern und Jahr gehörte die DDR zu den sichersten Ländern der Welt. Das Strafrecht wurde modernisiert, und es gab eine beispielhafte soziale Integration einstmals Gestrauchelter. Kriminalität galt "als dem Sozialismus wesensfremd". Doch daraus erwuchs auch die Schattenseite des DDR-Rechts: Es war Hebel, um die Macht der SED zu sichern, "Gummiparagraphen" dienten der politischen Unterdrückung und vor dem Gesetz waren längst nicht alle gleich. Klaus Behling beschreibt die politischen Hintergründe von Strafrecht und Kriminalität in vierzig Jahren DDR-Geschichte.

ISBN 978-3-95841-093-0     12,99 €  Portofrei     Bestellen

Ein Leben im Widerstand. Gespräche über Imperialismus, Sozialismus und Befreiung. Von José Maria Sison, Rainer Werning

José Maria Sison, heute 80-jährig, ist für die Herrschenden in seiner südostasiatischen Heimat, den Philippinen, das politische Enfant terrible par excellence. Mehr noch: Ein rotes Tuch, dessen sie sich mithilfe ihrer "Sicherheits"apparate schon längst sehnlichst gerne entledigt hätten.
Sison war Gründungsvorsitzender der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP), die Ende Dezember 1968 auf marxistisch-leninistischer Grundlage neu konstituiert wurde, und während der Herrschaft von Präsident Ferdinand E. Marcos (1965-1986) eine Zeit lang der prominenteste politische Gefangene. Seit Ende der 1980er-Jahre lebt er mit seiner Frau Julieta im niederländischen Utrecht im Exil.
Vor nunmehr drei Jahrzehnten verfassten beide Autoren, José Maria Sison und der deutsche Politikwissenschaftler und Publizist Dr. Rainer Werning, das Buch "Die Philippinische Revolution. Eine Innenansicht". Der vorliegende Band versteht sich als dessen Ergänzung und auch Erweiterung. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Ereignisse und weltweiten Umbrüche im Zuge des Endes des Kalten Krieges, des Falls der Berliner Mauer und der Erosion der früheren Sowjetunion.
Zu den sicherlich packendsten Abschnitten gehört Sisons aufschlussreiche Kritik an den neokolonialen Regierungen - seit dem Sturz von Marcos bis zum aktuellen faschistoiden Regime unter Rodrigo Roa Duterte.

ISBN 978-3-88021-558-0     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Wie kommt der Kapitalismus an sein Ende? Kritik an Vorstellungen zum Abgang dieser Ökonomie. Von Alfred Fresin

Im vor einigen Jahren erschienenen Buch "Die bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft - eine Alternative zur Marktwirtschaft" hat der Autor ein auf einer Kritik des Kapitalismus basierendes Modell einer nichtkapitalistischen, menschenfreundlichen Ökonomie entworfen. Obwohl darin auch kurz der Übergang vom Kapitalismus zur nicht-kapitalistischen Ökonomie zur Sprache kam, wurde der Frage, wie der Kapitalismus an sein Ende kommt, wenig Platz eingeräumt. Das soll nun mit den Ausführungen in dieser Abhandlung nachgeholt werden - und zwar in kritischer Auseinandersetzung mit Vorstellungen von Kapitalismuskritikern und tatsächlichen Versuchen, den Kapitalismus zu überwinden.

ISBN 978-3-631-78490-7     24,95 €  Portofrei     Bestellen

Unsere Revolution. Von Bernie Sanders

Bernie Sanders, der populärste Sozialist weltweit, zeigt in seinem Buch, dass eine wahre gesellschaftliche Erneuerung nur von links geschehen kann. Sein Konzept eines modernen demokratischen Sozialismus ist heute wichtiger als je zuvor - für die USA und für die Zukunft der ganzen Welt.

"Ein Buch voller Wut - ein politisches Manifest." ZDF Aspekte

ISBN 978-3-548-37768-1     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben. Und andere Argumente für ökonomische Unabhängigkeit. Von Kristen R. Ghodsee

Im August 2017 sorgte ein Beitrag von Kristen R. Ghodsee in der New York Times für Furore. Der Titel: Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex hatten. Bei "Sozialismus" mögen viele an alte Männer in grauen Anzügen denken. Tatsächlich aber garantierten zahlreiche sozialistische Länder ihren Bürgerinnen durch die Integration in den Arbeitsmarkt, Lohngleichheit und eine aktive Sozial- und Familienpolitik ein hohes Maß an ökonomischer Unabhängigkeit. Das erlaubte vielen Frauen, ihre Partner nicht nur unter dem Gesichtspunkt wirtschaftlicher Absicherung, sondern eben auch unter dem der individuellen Entfaltung zu wählen.

ISBN 978-3-518-07514-2     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Keine Enteignung ist auch keine Lösung. Die große Wiederaneignung und das vergiftete Versprechen des Privateigentums. Von Sabine Nuss

Explodierende Mieten haben den Ruf nach Enteignung großer Immobilienkonzerne laut werden lassen. Das Anliegen findet breite Unterstützung. Entsprechend aufgeregt reagieren jene, die Privateigentum als Inbegriff der Freiheit sehen. Sie warnen vor der Rückkehr des Sozialismus. Zeitgleich wird erbittert über eine europaweite Anpassung des Urheberrechts zur Sicherung digitalen Eigentums gestritten. Unterschiedliche Konflikte, aber beide Ausdruck einer Gesellschaft, deren Ordnung auf privater Verfügungsgewalt beruht. Privateigentum, so heißt es, sei Garant für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand.

ISBN 978-3-320-02367-6     12,00 €  Portofrei     Bestellen

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