Reportage

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Unterwegs. Vom Reisen. Von Roger Willemsen

Schon als kleiner Junge hatte er immer einen gepackten Koffer unterm Bett. Aus dem kleinen Jungen ist ein großer Reisender geworden und ein begnadeter Erzähler. Ob Tokio, der Kongo oder Afghanistan, von überall brachte Roger Willemsen Geschichten mit. Das Reisen bedeutete ihm aber weit mehr. Dieser Band erzählt davon und von seiner Sehnsucht nach der Fremde.»In Wirklichkeit gelangt man immer nur an einen weiteren treibenden Ort, um sich dann neuerlich abzustoßen und vielleicht endlich an jenem instabilen Ort einzutreffen, den ich nur deshalb 'Zuhause' nenne, weil er mehr Rituale versammelt als andere.« Roger Willemsen

ISBN 978-3-596-70109-4     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Vom Frühling und von der Einsamkeit. Reportagen aus den Gerichten. Von Gabriele Tergit

Die Gerichtsreportagen, die Gabriele Tergit ab 1924 für den Berliner Börsen-Courier, ab 1925 für das Berliner Tageblatt und ab 1929 auch für die Weltbühne in der ihr eigenen literarischen Sprache schrieb, bilden das Herzstück ihrer journalistischen Arbeit. Tergit verstand den Gerichtssaal als Bühne, auf der sich bei jeder Verhandlung ein neues Stück abspielte. Dabei interessierte sie vorrangig der sonderbare Einzelfall, der interessante, merkwürdige, tragische Charakter des Tatbestands und der Angeklagten. Und doch beobachtete sie in jedem Fall, der bei Gericht verhandelt wurde, stets das Ringen der gesellschaftlichen Kräfte im Hintergrund, die soziale Misere, die die Menschen erst zu verbrecherischen Taten treibt.

ISBN 978-3-89561-494-1     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Mit dem Rücken zur Wand. Israel im Sommer 1948: Ein Augenzeugenbericht. Von Arthur Koestler

Am 14. Mai 1948 endete das Britische Mandat über Palästina, und David Ben Gurion unterzeichnete noch am selben Tag die israelische Unabhängigkeitserklärung. Unmittelbar darauf erklärten die Nachbarstaaten Israel den Krieg. Die Utopie eines jüdischen Staates schien schon mit der Gründung beinahe beendet.
Keine drei Wochen später, am 4. Juni 1948, reiste Arthur Koestler in den neuen Staat ein. Er kam als Journalist, akkreditiert für große internationale Zeitungen. In zahlreichen Artikeln, die weltweit Beachtung fanden, berichtete der berühmte Journalist, Kriegsreporter und Schriftsteller von den militärischen Auseinandersetzungen, aber auch von den Schwierigkeiten, die mit der Staatsgründung einhergingen, und von der gesellschaftlichen Zerrissenheit des jungen Gemeinwesens.

ISBN 978-3-942788-50-2     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Aufzeichnungen über Außenseiter. Essays und Reportagen. Von Carl Weissner

Als Übersetzer für Andy Warhol, Bob Dylan, Frank Zappa, William S. Burroughs, Allen Ginsberg, vor allem aber für Charles Bukowski avancierte Carl Weissner hierzulande zu einem der wichtigsten Wegbereiter der »anderen« US-Literatur. Doch Weissner verfasste selber auch Nonfiction: Reportagen und Essays über seine Freunde und Weggefährten Bukowski, Fauser und Burroughs, außerdem Nachworte für die Bücher seiner Kollegen sowie Rezensionen. Dazu Notizen über seine US-Reisen um 1968, mitten aus der Gegenkultur mit ihren einsetzenden Wehen von Paranoia und Watergate.

ISBN 978-3-945715-67-3     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Afrika, in Ketten. Reportagen aus den Kolonien. Von Albert Londres

Die Geschichte des Kolonialismus in Afrika holt uns immer wieder ein: in Gestalt von Flucht und Migration oder im Streit um die Rückgabe von Kulturgütern. Mit dem großen Reporter Albert Londres schauen wir auf das französische West- und Nordafrika in den 1920er-Jahren.
"Afrika, in Ketten" versammelt zwei Berichte aus dem französischen Kolonialreich: In "Schwarz und Weiß" bereist Londres Französisch-West- und Äquatorialafrika, sein Weg führt ihn von Dakar über Bamako und Timbuktu im Westen nach Niger und weiter in den Sudan, bis er im Kongo den Äquator überquert. Sein Gegenstand ist das Leben der weißen "Staatsbürger Frankreichs" und der schwarzen "Untertanen" in den sogenannten Überseegebieten, die willkürliche Rechtsprechung der Kolonialverwalter und die Geschicke der zahllosen Glücksritter, die fern von Europa zu schnellem Reichtum zu gelangen versuchen. 1928, genau achtzig Jahre nach der Ächtung der Sklaverei in Frankreich 1848, zeigt Londres: Das Herrschaftsverhältnis von Herr und Knecht ist intakter denn je.

ISBN 978-3-8477-0424-9     44,00 €  Portofrei     Bestellen

Julies Leben. Von Emmanuel Carrère

An einem kalten Februarmorgen 1993 sieht die Fotojournalistin Darcy Padilla eine Achtzehnjährige mit einem Neugeborenen im Arm in der Lobby des Ambassador-Hotels in San Francisco stehen - barfuß. Sie bittet sie, ein Foto von ihr machen zu dürfen. Sie wird Julie die nächsten achtzehn Jahre bis zu deren Aids-Tod im Jahr 2010 als Chronistin ihres Lebens und Freundin fotografisch begleiten. Als Emmanuel Carrère die Fotos zum ersten Mal sieht, beschließt er, sich auf die Spuren der beiden Frauen zu begeben, und reist in die USA.

ISBN 978-3-95757-885-3     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Blick von unten. Reportagen aus sechs Jahrzehnten (1934-1959) Band 1. Von Martha Gellhorn

Martha Gellhorn ist eine Legende, denn sie berichtete über 60 Jahre hinweg aus Krisen- und Kriegsgebieten für alle möglichen Zeitungen und war ihr Leben lang unterwegs. Sie besuchte sie das republikanische Spanien und Deutschland in Trümmern. Ihre Kriegsreportagen machten sie berühmt. Hier nun versammelt "eine der klügsten und eloquentesten Zeuginnen des 20. Jahrhunderts", wie Bill Buford sie nannte, Reportagen, die in Friedenszeiten entstanden sind. Reportagen, in denen sie den Zustand und die Psychologie eines Landes zu entschlüsseln sucht.

ISBN 978-3-89320-250-8     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Gesicht des Friedens. Reportagen 1960-1987. Von Martha Gellhorn

Ihre Reportagen auch in Friedenszeiten sind Klassiker des Genres, sie waren erhellend und getrieben von einer moralischen Empörung über die Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten, die von nationalen und Profitinteressen in Kauf genommen wurden. Natürlich waren ihre Urteile nach den Maßstäben des konservativ-bürgerlichen Meinungsjournalismus unausgewogen und ungerecht, und natürlich wusste sie das, aber schließlich war Martha Gellhorn auch eine streitbare Person, die sich einmischte.

ISBN 978-3-89320-254-6     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Exil in der Welt. Wie ich den USA den Rücken kehrte und überall ein Zuhause fand. Von Belén Fernández

Belén Fernández hat als junge, gut ausgebildete Journalistin aus Protest den USA den Rücken gekehrt und reist seither, wohin es sie treibt. Allein und abseits von den üblichen Pfaden denkt sie darüber nach, was es heißt, Amerikanerin zu sein in einem weitgehend von den USA angerichteten Chaos in der Welt. Mit den Jahren ihres Berichtens aus Ländern wie Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Mexiko, Libanon, Syrien, der Türkei, Serbien, Italien hat sie sich einen Namen als eine der schärfsten Beobachterinnen amerikanischer Interventionen rund um den Erdball gemacht.
Über Monate bleibt sie an politischen Brandherden, lernt die Menschen, ihr Leben, wenn nicht Überleben und ihre Sicht der Dinge kennen, benennt konkret, wie es zu politisch fatalen Entwicklungen und haltlosen Zuständen gekommen ist und wer in höchsten Positionen dafür verantwortlich ist.

ISBN 978-3-85869-867-4     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, daß ich mich verspäte. Regie: Belz, Corinna. Mit Peter Handke

Viele seiner Buchtitel klingen wie die Titel einer Jukebox und wurden zu Losungen mehrerer Generationen von Lesern: "Publikumsbeschimpfung", "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter", "Der kurze Brief zum langen Abschied"... In den Sechzigern zeigte Peter Handke als einer der ersten, wie das geht: der Schriftsteller als angry young man und Popstar des Literaturbetriebs, kompromisslos in seiner Sprache und der Vielfalt seines Schreibens. Kaum war er auf den Bestsellerlisten, kehrte er dem Rummel den Rücken. Er ging auf Reisen, und immer nahm er seine Leser mit in den Rhythmus seiner Sprache, in seine langen, schwingenden Sätze.

EAN 4015698009545     15,99 €  Portofrei     Bestellen

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