Arbeiter

Menschen neben dem Leben. Von Ulrich Alexander Boschwitz

"Eine wahnsinnig packende Wiederentdeckung." Hildegard Elisabeth Keller, SRF

Nach der spektakulären literarischen Wiederentdeckung von "Der Reisende" erscheint nun auch der erste Roman von Ulrich Alexander Boschwitz zum ersten Mal auf Deutsch. Im Berlin der Zwanzigerjahre porträtiert "Menschen neben dem Leben" jene kleinen Leute, die nach Krieg und Weltwirtschaftskrise rein gar nichts mehr zu lachen haben und dennoch nicht aufhören, das Leben zu feiern.

ISBN 978-3-608-96409-7     20,00 €  Portofrei     Bestellen

ARMUTSSAFARI. Von der Wut der abgehängten Unterschicht. Von Darren McGarvey

Wissen wir wirklich, was Armut bedeutet? Darren McGarvey, aufgewachsen in einem Glasgower Problemviertel, weiß es. Lange Zeit stand er selbst auf der anderen Seite eines Grabens, der unsere Gesellschaft immer tiefer spaltet. Er kennt die alltägliche Gewalt, die ständige Furcht und das Gefühl, nicht gehört zu werden. Die Apathie, die aus der Perspektivlosigkeit entsteht. McGarvey nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise in diese Welt. Nicht um sie aus sicherer Distanz zu betrachten, sondern um sie von innen heraus zu verstehen. Und um endlich die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

ISBN 978-3-630-87612-2     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Fabrikschiff. (Die Krabbenfischer) Von Takidji Kobayashi

Kobayashi gehörte zu der ersten Schriftstellergeneration, die dem Schicksal der rasant wachsenden Arbeiterklasse in Japan in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht gleichgültig gegenüber stand. Die Besatzung des Krabbenfischers steht beispielhaft für die Behandlung der arbeitenden Masse unter der grausamen Knute der jungen japanischen Bourgeoisie, die ihren europäischen Klassengeschwistern in nichts nachstand. Der Roman erschien 1929 und wurde sofort von der Regierung verboten, der Autor Kobayashi wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Er schloss sich der Kommunistischen Partei Japans an und wurde 1933, als er sich schon im Untergrund befand, in einem Hinterhalt von der Polizei gefangen genommen und noch am Tage seiner Verhaftung zu Tode gefoltert. Das Fabrikschiff ist ein weiteres Zeugnis in Romanform über den Kampf der Arbeiter innen gegen ihre Unterdrückung und der zweite Titel dieser Art, der im Manifest Verlag erscheint.

ISBN 978-3-96156-075-2     9,90 €  Portofrei     Bestellen
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Jenseits von Kohle und Stahl. Von Lutz Raphael

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden viele Staaten Westeuropas von einem beispiellosen Strukturwandel erfasst: Die Fabriken der alten Industrien verschwanden, Millionen von Arbeitsplätzen gingen verloren, vormals boomende Städte gerieten in die Krise und neue soziale Fragen bestimmten die politische Agenda. Was aber ist aus dem stolzen Industriebürger geworden - aus seinen Arbeitsplätzen, Karrierewegen und Wohnquartieren? Wie haben sich soziale Rechte und politische Teilhabe von Arbeiterinnen verändert, als der Wettbewerb global, das Management schlank und der Finanzkapitalismus dominant wurde? Welche Ideen und Ideologien begleiteten den Wandel?

ISBN 978-3-518-58735-5     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Der neue Glaube. Von Wilhelm Nitschke

"Ziehtag war. Ein etwa neunzehn Jahre altes Mädchen, das im linken Arm ein verkümmertes Rosenstöckchen hielt, stand am Rinnstein. Mit der rechten Hand streichelte es mechanisch den Kopf eines großen Hundes, der vor seinem vierräderigen Karren saß, während die blauen Augen des blonden Mädchens lebhaft die Bewegungen eines jungen Mannes verfolgten, der mit dem Führer des Hundefuhrwerks einen alten Tisch und zwei ebensolche Stühle aus dem Halse eines Trödelkellers heraufbrachte. Die Männer bemühten sich, die Möbel noch auf dem Wagen unterzubringen, der schon einen Kleiderschrank, eine Bettstelle, einen großen Reisekorb, einen rotgestrichenen Koffer und einen kleinen eisernen Ofen trug. Der schwarze Hund stand auf, reckte sich behaglich und rieb seinen Kopf an des Mädchens schneeweißer Schürze." (Aus dem 1. Kapitel)

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Die Menschenfreunde in zerlumpten Hosen. Von Robert Tressel

Das Meisterwerk der Arbeiterliteratur um die Jahrhundertwende.
Als sich Robert Noonan (der sich Tressell nannte) kurz nach der Jahrhundertwende in der englischen Stadt Hastings niedergelassen und als Bauarbeiter Arbeit gefunden hatte, begann er in seiner kargen Freizeit, in einem am Ende 1700 handschriftliche Seiten umfassenden Werk, The Ragged-trousered Philanthropists, seine Erlebnisse am Arbeitsplatz und mit den Kollegen zu beschreiben. Der lungenkranke Gewerkschafter ahnte nicht, welche Popularität das seiner Tochter Kathleen vermachte und eher durch Zufall überhaupt veröffentlichte Buch erzielen würde.
Datum der Erstveröffentlichung: 23. April 1914

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Stromern. Von Andor Endre Gelléri

Andor Endre Gelléri (1906-1945) galt schon zu Lebzeiten als Meister der kurzen Erzählform. "Stromern" versammelt 31 Geschichten aus den 1920er- und 1930er-Jahren, in denen er sich den Ausgegrenzten, den Zu-kurz-Gekommenen und Durch-das Raster-Gefallenen zuwendet. Budapest ist geprägt von den Folgen der Weltwirtschaftskrise, und die Protagonisten der Erzählungen bekommen das am eigenen Leib zu spüren. Gelléri kannte die Lebenswirklichkeit seiner Figuren nur zu gut, er selbst arbeitete in unzähligen Berufen, musste für seine täglichen Mahlzeiten schuften - und brachte es doch immer wieder fertig, eine ganz einzigartige Literatur zu schaffen.

ISBN 978-3-945370-18-6     24,00 €  Portofrei     Bestellen

K. Olectiv Die letzten Tage von ... Eine Recherche zum kollektiven Fortsetzungsroman in der ›Roten Fahne‹. Von Emanuel Bruck und Jürgen Kuczynski

"Die letzten Tage von ?" erschien vom 16. Oktober bis zum 4. Dezember 1931 als kollektiver Fortsetzungsroman in der KPD-Zeitung "Die Rote Fahne". Der Roman wird hier in zusammenhängender Form neu wiedergeben, die tägliche Erscheinungsweise bleibt jedoch gekennzeichnet. Die Einleitung von Thomas Möbius befasst sich sowohl mit den beiden Autoren wie auch mit der Zeit und dem Umfeld des Romanes.

ISBN 978-3-941959-05-7     24,00 €  Portofrei     Bestellen
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Aufbruch der zweiten Generation. Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China. Von Pun Ngai und Ching Kwan Lee

Im ersten Teil des Buches bieten Beiträge chinesischer SozialwissenschaftlerInnen Einblicke in die Bedingungen und Konflikte auf Baustellen, in Automobil- und Elektronikfabriken, von Lastenträgern, Sexarbeiterinnen und Hausangestellten. Im zweiten Teil beschäftigt sich Ching Kwan Lee mit den sozialen Kämpfen seit Beginn der Reformpolitik 1978 bis heute. Pun Ngai diskutiert die Herausbildung eines neuen Klassensubjekts, ein weiterer Text bezieht die Klassenauseinandersetzungen in China auf die Globalgeschichte der kapitalistischen Entwicklung.

ISBN 978-3-935936-93-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Hotel Amerika. Von Maria Leitner

„Das Hotel steht jetzt vor ihnen wie eine riesenhafte, ungeheuere, hellerleuchtete Schachtel, in die unzählige Menschen, unzählige Schicksale gepfercht sind, Menschen aus allen Klassen und aus allen Teilen der Welt, Reiche und Arme, Glückliche und Elende. Hier ist alles angehäuft, Hölle und Himmel, Trauer und Glück, Krankheit und Übermut.“ (Leitner 1974: 178)
Das "Hotel Amerika" ist ein sozialkritischer Roman, der die Kluft zwischen den verschiedenen Klassen im Amerika der 20er Jahre zum Ausdruck bringt.

ISBN 978-3-7437-1288-1     19,80 €  Portofrei     Bestellen 
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