Sozialdemokratie

Die unerlässliche Bedingung des Glücks. Von Renate Feyl

Wie die Sozialdemokratie aus einer Liebe entstanden ist.
Der neue Roman von Renate Feyl handelt von dem spektakulärsten Scheidungsprozess des 19. Jahrhunderts, von Liebe und Verrat, von Revolution und den Anfängen der Sozialdemokratie.
1845: Europa ist in Aufruhr. Der Student Ferdinand Lassalle begegnet der zwanzig Jahre älteren Gräfin Sophie von Hatzfeldt und verliebt sich in sie. Sie ist mit einem der reichsten und mächtigsten Männer des Landes verheiratet und will sich scheiden lassen - doch kein Anwalt hat den Mut, sie zu vertreten. Kurz entschlossen bricht Lassalle sein Studium ab, um für ihre Freiheit und ihr Recht zu kämpfen. Er verwandelt den Scheidungsprozess in eine öffentliche Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse.

ISBN 978-3-462-04890-2     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Rote Wien. Von Helmut Weihsmann

100 Jahre nach dem Beginn der Periode des „Roten Wien“ prägt dessen Architektur bis heute die Stadt. Über 500 Wohnanlagen, Volksbäder, Park- und Sportplätze, Arbeitsämter, Fabriken, Friedhöfe und sogar Kirchen gehen auf den kommunalen Wohnbau des Austromarxismus zurück. Sie alle finden in diesem Buch ihren Platz.

Die Bautätigkeit des „Roten Wien“ verstand sich als Anti-These zur bürgerlichen Stadtplanung der Ringstraßen-Ära. Sie verkörpert sichtbar die neuen Machtverhältnisse nach dem Ersten Weltkrieg. Der kommunale Wohnbau der Sozialdemokratie wird von internationalen Fachleuten als monumental, aber auch als vorbildlich für soziales Wohnen hingestellt.

ISBN 978-3-85371-456-0     39,90 €  Portofrei     Bestellen

Rosa Luxemburg, Paul Levi und die USPD. Von Hartfrid Krause

In den wenigen gemeinsamen Jahren (1913-1919) arbeiteten Luxemburg und Levi im Kampf gegen die Mehrheitssozialdemokratie ab August 1914 gemeinsam in der Spartakusgruppe. Trotz Einberufung zum Militär (Levi) sowie Schutzhaft und Gefängnis (Luxemburg) kämpften sie intensiv gegen die Sozialdemokratie, die den Kriegskrediten zugestimmt hatte. In der Novemberrevolution arbeiteten beide als Redakteure von "Die Rote Fahne" bis zur brutalen Ermordung von Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919.

ISBN 978-3-89691-274-9     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee. Von Heinz Bude

Solidarität war einmal ein starkes Wort. Es geriet in Verruf, als jeder für sein Glück und seine Not selbst verantwortlich gemacht wurde. Heute ist die Gesellschaft tiefer denn je zwischen Arm und Reich gespalten. Natürlich gibt es ein Sozialsystem, das einen Ausgleich bewirkt. Dazu brauchen wir aber ein neues Verständnis von Solidarität. Wir sollten uns nicht damit begnügen, materielle Not zu lindern, sondern im anderen uns selbst als Mensch wiedererkennen.

ISBN 978-3-446-26184-6     19,00 €  Portofrei     Bestellen

Zukunft ist ein guter Ort. Utopie für eine ungewisse Zeit. Von Sina Trinkwalder

Digitalisierung und Automatisierung vernichten unsere Arbeitsplätze. Die dramatischen Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben: Millionen "überflüssiger" Arbeitnehmer, der Wegfall erheblicher Steuermittel, kollabierende Sozialkassen. Die wirtschaftliche Basis unserer Gesellschaft droht wegzufallen, Fortschritt und Freiheit sind in einem noch nie dagewesen Ausmaß bedroht.
Doch Sina Trinkwalder sieht im Wandel auch große Chancen für ein neues Miteinander.

ISBN 978-3-426-27784-3     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Clara Zetkin oder: Dort kämpfen, wo das Leben ist. Hrsg. Florence Hervé

Kein Redakteur im heutigen Deutschland würde es wagen, diese Frau in eine Talkshow einzuladen. Diese Frau war Opposition per se: Frauenrechtlerin, revolutionäre Sozialistin, Initiatorin des Internationalen Frauentags, Kriegsgegnerin, Kommunistin in der Tradition Rosa Luxemburgs, 1932 von den Nazis attackierte Alterspräsidentin des Deutschen Reichstags.
Clara Zetkin (1857 bis 1933), vor 1914 die "grande dame" der deutschen Sozialdemokratie, nach 1918 umstrittene und streitbare Persönlichkeit des deutschen Kommunismus, ist immer noch unbequem. Denn es lohnt sich, ihre Thesen zur Frauenerwerbstätigkeit, zur Schulbildung, zu Krieg und Frieden oder zum Faschismus neu zu entdecken.

ISBN 978-3-320-02262-4     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Maschinenfabrik N.& K. Von Willi Bredel

"Maschinenfabrik N.&K. Ein Roman aus dem proletarischen Alltag" ist Bredels erster Roman und erschien 1930 im Internationalen Arbeiterverlag Berlin, dem Verlag der KPD, in der Reihe der Der Rote-1-Mark-Roman. Geschrieben wurde er während der zweijährigen Festungshaft, zu der Bredel 1930 verurteilt worden war. Ort der Romanhandlung ist die Hamburger Maschinenfabrik Nagel & Kaemp; im Roman trägt diese den Namen Negel & Kopp. Ende der 1920er Jahre hatte Bredel in der Fabrik als Dreher gearbeitet.

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LENIN oder: Der Zweck heiligt die Mittel. Von Angelica Balabanoff

Den Emigranten Lenin lernte Angelica Balabanoff 1905 in Zürich kennen. Es war die Zeit, als der spätere Faschistenführer Benito Mussolini noch zum Freundeskreis der in Russland geborenen Führerin der italienischen Sozialisten gehörte. Angelica Balabanoff und Lenin verband ein spannungsvolles Verhältnis. Sie geriet mit ihm nicht zuletzt als Motor der sozialistischen Antikriegsbewegung Europas und als Organisatorin der Zimmerwalder Konferenzen gegen den Ersten Weltkrieg immer wieder aneinander: Sie wollte die Sozialistische Internationale, in deren Büro sie bis 1914 neben Rosa Luxemburg, August Bebel, Jean Jaures und Lenin mitgearbeitet hatte, erneuern, Lenin wollte die Internationale spalten. Die Niederschlagung der ungarischen Revolution im November 1956 veranlasste Angelica Balabanoff, das Schweigen zu brechen.

ISBN 978-3-320-02353-9     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Kampf um die Globalisierung. Von Colin Crouch

Um kaum einen Begriff der jüngeren politischen Geschichte gibt es so viele Kontroversen wie um den der Globalisierung. Was links und was rechts ist, ist dabei oftmals nur noch schwer zu unterscheiden. Mit seiner differenzierten Analyse der Globalisierung bringt Colin Crouch Klarheit in diesen ideologisch aufgeheizten Konflikt. Die rivalisierenden Positionen im Kampf um die Globalisierung führt Colin Crouch auf einen historischen Konflikt zurück: Konservative Kräfte, die bestehende Hierarchien erhalten wollen, stehen den Befürwortern der Aufklärung gegenüber, die den rationalen Fortschritt und die Werte der Freiheit und Gleichheit vertreten. Da aber diese Werte sowohl von den Verfechtern der sozialen Marktwirtschaft in Anspruch genommen werden als auch von jenen, denen die Freiheit des Marktes als höchstes Prinzip gilt, ist auch das Lager der Aufklärer gespalten.

ISBN 978-3-7092-0301-9     10,90 €  Portofrei     Bestellen

Das Elend der Sozialdemokratie. Anmerkungen eines Genossen. Von Peer Steinbrück

Die Sozialdemokratie steckt in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte. Bei den letzten Bundestagswahlen musste die SPD eine herbe Schlappe einstecken. Aber nicht nur sie, sondern fast alle sozialdemokratischen Parteien in Europa sacken in der Wählergunst immer weiter nach unten ab. Was läuft da schief? Peer Steinbrück, streitbarer Sozialdemokrat und Kanzlerkandidat der SPD 2013, sucht in seinen Anmerkungen eines Genossen nach Wegen zu einer erneuerten Sozialdemokratie und nennt mit klarer Kante seine Stichworte: Einhegung des digitalen Kapitalismus, Kampf gegen die wachsende Vermögensungleichheit, Mut zu einer neuen Debatte über Identitätspolitik, Vertiefung der Europäischen Union, mehr Engagement für junge Wähler.

ISBN 978-3-406-72232-5     14,95 €  Portofrei     Bestellen

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