Fabian Lehr anlysiert den Imperialismus auf Basis der leninistischen Tradition. Es untersucht die historische Entwicklung vom vormodernen Kolonialismus zum modernen Imperialismus, definiert dessen ökonomische Kernmerkmale und beleuchtet die aktuelle geopolitische Lage im Kontext des globalen Wettbewerbs.
Leninismus (Thema)
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1.0 Einleitung: Definition einer neuen globalen Ära
Die Welt befindet sich in einer Phase tiefgreifender geopolitischer Umwälzungen, die durch neue und eskalierende Konflikte gekennzeichnet ist. Um diese Entwicklungen strategisch zu deuten, ist ein neues analytisches Vokabular erforderlich. Der Begriff des Hyperimperialismus beschreibt ein neues, gefährliches und dekadentes Stadium des Imperialismus, das die heutigen globalen Machtverhältnisse prägt. Die strategische Notwendigkeit, dieses Konzept zu verstehen, liegt in seiner Fähigkeit, die Mechanismen hinter den wachsenden Spannungen, wirtschaftlichen Verwerfungen und militärischen Konfrontationen zu entschlüsseln.
Bereits 1901 begann Lenin mit der Arbeit an Artikeln, bei denen es um die Ausrichtung der (damals revolutionären) Sozialdemokratie ging. 1902 veröffentlichte er dann eine ausführliche Kritik verschiedener Strömungen der russischen sozialistischen Bewegung und legte gleichzeitig seine Auffassung einer revolutionären Partei dar.
Dieses Werk gilt als theoretische Grundlage der Trennung der reformistischen Strömung der Menschewiki von der revolutionären Organisation der Bolschewiki.
.Das Philosophische Wörterbuch, herausgegeben von Georg Klaus und Manfred Buhr, war das zentrale Nachschlagewerk der marxistisch-leninistischen Philosophie in der DDR und erschien von 1964 bis 1987 beim VEB Bibliographischen Institut Leipzig
Mao Tse-tungs Schrift „Über die Klassen der chinesischen Gesellschaft“ von 1926 betont die erstrangige Bedeutung der korrekten Identifizierung von revolutionären Freunden und Feinden für den Erfolg der chinesischen Revolution. Mao liefert eine detaillierte Analyse der chinesischen Gesellschaft, um die ökonomische Lage und die politische Haltung verschiedener Klassen zur Revolution zu bestimmen.
Wenn nicht ich, wer sonst? Alexandra Kollontai (1872-1952).
Eine differenzierte Biografie der russischen Vorkämpferin für soziale Gerechtigkeit und Frauenemanzipation.
Wenige Werke der politischen Literatur haben vor der Geschichte so glänzend bestanden wie Leo Trotzkis 'Verratene Revolution'. Mehr als achtzig Jahre nach ihrer Entstehung im Jahr 1936 ist diese Analyse der Sowjetunion noch immer unübertroffen. Sie sagt mehr über die Struktur und die Dynamik der sowjetischen Gesellschaft aus, als irgendein anderes Buch. Trotzki charakterisierte die Sowjetunion als eine 'Übergangsgesellschaft', deren Charakter und Schicksal die Geschichte noch nicht entschieden habe, und betont die Notwendigkeit für die Arbeiterklasse, das stalinistische Regime zu stürzen, auf der Grundlage der Sowjetdemokratie wieder die Kontrolle über den Staat zu erlangen und die Sowjetgesellschaft in den Sozialismus zu führen.
Kurt Gossweiler im Briefwechsel mit Peter Hacks (1996-2003) Die 52 Briefe, die die Partner im Laufe von mehr als sechs Jahren wechseln, bezeugen eine außerordentliche Intensität auf beiden Seiten. Sie sind verbunden im gemeinsamen Nachdenken über den gleichen, gleich grundsätzlichen Fragen: Welches sind die Klassen und die Klassenkämpfe in sozialistischen Gesellschaften? Welchen Anteil hatten Persönlichkeiten wie Nikita Chruschtschow am Zerfall des Sozialismus in der Sowjetunion und in der DDR? Wie wäre die Niederlage von 1989-90 zu vermeiden gewesen? Und welcher Organisationsformen, Bildungsformen, Kampfformen bedarf es für einen zukünftigen Sozialismus?
Charles Bettelheims Studien über Wirtschaft und Politik der Sowjetunion teilen sich in drei Zeitphasen. Im ersten Buch behandelte er die Zeitphase von 1917-1923, im zweiten thematisierte er die Periode von 1923-1930. Die Untersuchung endet mit einer dritten Periode, die die Zeit von 1930 bis 1941 umfasst und als Doppelband herausgegeben wurde. (Bd. 3.1. und 3.2) Alle Bände liegen in der Ausgangssprache Französisch vor. Das erste erschien 1974, das zweite 1977. Der Doppelband, erschien in zwei Teilen. 1982 gab es den ersten, 1983 folgte der zweite. Nur der ersten Band (1917-1923) erschien 1975 in deutscher Sprache.
Der Traum der Revolution: Ein Blick auf Geschichte und Gegenwart linker Bewegungen.
"Beeindruckender und berührender Dokumentarfilm, frei von Nostalgie, über Menschen, die gescheitert sind, aber nicht aufgegeben haben." Rayk Wieland, MDR Artour
"Spannende Zeitreise, bei der sich die Träume von einst an den aktuellen Realitäten der Globalisierung brechen. Der sehr persönlich gehaltene Dokumentarfilm vermittelt zudem differenzierte Einblicke in die aktuelle Gegenwart in Ländern wie Bolivien, Südafrika und dem Libanon." Reinhard Lüke, Filmdienst
"Die DDR hat das Volk vergessen, aber ich habe meine Ideale nicht vergessen. Ich habe nicht vergessen, dass ich für eine gerechtere Welt bin. Das ist für mich so etwas wie die zentrale Lehre von Comrade, Where Are You Today?" Knut Elstermann, RBB Zwölf Uhr mittags