Für westliche Beobachter gleicht China oft einer „Black Box“ – einem undurchsichtigen Monolithen, den wir wahlweise durch die Linse systemischer Bedrohung oder exotischer Fremdheit betrachten. Doch wer die gängigen Schlagzeilen beiseitelegt und tief in die internen Diskurse eintaucht, erkennt: Die Realität in der Volksrepublik ist weitaus nuancierter, pluralistischer und ideologisch lebendiger, als unsere Stereotypen es zulassen. Unser Bild ist oft eine Projektion eigener Ängste, während die tatsächliche Dynamik vor Ort auf einer tiefen historischen Verwurzelung und einer hochkomplexen politischen Praxis basiert. Um Peking heute zu verstehen, müssen wir die Komfortzone unserer Narrative verlassen und die Logik des Systems von innen heraus betrachten.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „Does Xi Jinping HATE the Cultural Revolution?"  und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.

Fabian Lehr anlysiert den Imperialismus auf Basis der leninistischen Tradition. Es untersucht die historische Entwicklung vom vormodernen Kolonialismus zum modernen Imperialismus, definiert dessen ökonomische Kernmerkmale und beleuchtet die aktuelle geopolitische Lage im Kontext des globalen Wettbewerbs.

1.0 Einleitung: Definition einer neuen globalen Ära

Die Welt befindet sich in einer Phase tiefgreifender geopolitischer Umwälzungen, die durch neue und eskalierende Konflikte gekennzeichnet ist. Um diese Entwicklungen strategisch zu deuten, ist ein neues analytisches Vokabular erforderlich. Der Begriff des Hyperimperialismus beschreibt ein neues, gefährliches und dekadentes Stadium des Imperialismus, das die heutigen globalen Machtverhältnisse prägt. Die strategische Notwendigkeit, dieses Konzept zu verstehen, liegt in seiner Fähigkeit, die Mechanismen hinter den wachsenden Spannungen, wirtschaftlichen Verwerfungen und militärischen Konfrontationen zu entschlüsseln.

2. Auflage 31.08.2024 , Deutsch

Bereits 1901 begann Lenin mit der Arbeit an Artikeln, bei denen es um die Ausrichtung der (damals revolutionären) Sozialdemokratie ging. 1902 veröffentlichte er dann eine ausführliche Kritik verschiedener Strömungen der russischen sozialistischen Bewegung und legte gleichzeitig seine Auffassung einer revolutionären Partei dar.

Dieses Werk gilt als theoretische Grundlage der Trennung der reformistischen Strömung der Menschewiki von der revolutionären Organisation der Bolschewiki. 

ISBN 978-3-96156-117-9 2. Auflage 31.08.2024 11,90 € Portofrei Bestellen (Buch) Neuausgabe, 2. überarbeitete Auflage
ISBN 978-3-96156-117-9 1. Auflage 2022 Kostenlos Download (PDF) von manifest-buecher.de
03.1926 , Deutsch

 Mao Tse-tungs Schrift „Über die Klassen der chinesischen Gesellschaft“ von 1926 betont die erstrangige Bedeutung der korrekten Identifizierung von revolutionären Freunden und Feinden für den Erfolg der chinesischen Revolution. Mao liefert eine detaillierte Analyse der chinesischen Gesellschaft, um die ökonomische Lage und die politische Haltung verschiedener Klassen zur Revolution zu bestimmen. 

Das »lange 19. Jahrhundert« dauerte vom späten 18. Jahrhundert, also von der Französischen Revolution und dem Zeitalter Goethes, bis zum Ersten Weltkrieg 1917. Die USA traten in den Weltkrieg ein und stiegen zur Weltmacht auf, zusammen mit der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution. Das »kurze 20. Jahrhundert« begann.

ISBN 978-3-608-98499-6 30,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Wenige Werke der politischen Literatur haben vor der Geschichte so glänzend bestanden wie Leo Trotzkis 'Verratene Revolution'. Mehr als achtzig Jahre nach ihrer Entstehung im Jahr 1936 ist diese Analyse der Sowjetunion noch immer unübertroffen. Sie sagt mehr über die Struktur und die Dynamik der sowjetischen Gesellschaft aus, als irgendein anderes Buch. Trotzki charakterisierte die Sowjetunion als eine 'Übergangsgesellschaft', deren Charakter und Schicksal die Geschichte noch nicht entschieden habe, und betont die Notwendigkeit für die Arbeiterklasse, das stalinistische Regime zu stürzen, auf der Grundlage der Sowjetdemokratie wieder die Kontrolle über den Staat zu erlangen und die Sowjetgesellschaft in den Sozialismus zu führen.

ISBN 978-3-88634-105-4 18,90 € Portofrei Bestellen
2. Auflage 24.03.2023 , Deutsch

Kurt Gossweiler im Briefwechsel mit Peter Hacks (1996-2003) Die 52 Briefe, die die Partner im Laufe von mehr als sechs Jahren wechseln, bezeugen eine außerordentliche Intensität auf beiden Seiten. Sie sind verbunden im gemeinsamen Nachdenken über den gleichen, gleich grundsätzlichen Fragen: Welches sind die Klassen und die Klassenkämpfe in sozialistischen Gesellschaften? Welchen Anteil hatten Persönlichkeiten wie Nikita Chruschtschow am Zerfall des Sozialismus in der Sowjetunion und in der DDR? Wie wäre die Niederlage von 1989-90 zu vermeiden gewesen? Und welcher Organisationsformen, Bildungsformen, Kampfformen bedarf es für einen zukünftigen Sozialismus?

ISBN 978-3-359-50099-5 2. Auflage 24.03.2023 12,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)