Klassengesellschaft

Die Wurzeln des Zorns. Aus dem Alltag von Menschen, die in unserer Gesellschaft nicht mehr zählen. Von Vincent Jarousseau

Woher kommt der Zorn auf die "Eliten" in so vielen europäischen Ländern? Der preisgekrönte Fotograf Vincent Jarousseau hat in einer französischen Kleinstadt den Alltag von acht Paaren und Familien begleitet, die am unteren Rand der Gesellschaft zu überleben versuchen.

Acht spannende Lebensgeschichten zwischen Not und Hoffnung - ein einzigartiger Fotoroman, in dem nichts erfunden ist.

ISBN 978-3-89667-663-4     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Marx und die Folgen. Von Christoph Henning

Das Buch ist eine gut verständliche Einführung in das Werk von Karl Marx, mitsamt seiner Nachwirkungen bis heute. Sein Werk wird dabei nicht als ein vergangenes behandelt, sondern als ein theoretischer wie politischer Ansatz, der noch immer - oder heute erst recht - auf provokative Weise Alternativen zum entfesselten Kapitalismus aufzeigen kann. Als "Folgen" von Marx werden daher zum einen unmittelbare politische und akademische Wirkungsgeschichten nachgezeichnet. Zum anderen wird jedoch gezeigt, auf welche Weise sein Denken noch heute Perspektiven öffnen kann - auch im wörtlichen Sinne, etwa im kulturellen Schaffen vieler Künstler/innen und Filmemacher/innen im 20. und 21. Jahrhundert, oder in der Art und Weise, wie Marx heute von neuen Ansätzen in der Ökologie, dem Feminismus oder dem Postkolonialismus neu aufgegriffen wird.

ISBN 978-3-476-02675-0     19,99 €  Portofrei     Bestellen

Praxeologie der Politik. Die politische Theorie Pierre Bourdieus. Von Lucas Gros

Pierre Bourdieus Praxeologie ist eine Theorie der politischen Praxis. Sie lässt sich vielseitig für umfassende Untersuchungen der Implementation, des Erhalts und des Umsturzes politischer und sozialer Ordnungen einsetzen. Gemeinhin als der wichtigste Soziologe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts akzeptiert, blieb eine breite Rezeption Bourdieus in der Politikwissenschaft dennoch bislang aus. Dies mithilfe einer systematisierten und auf die politischen Aspekte hin zugespitzten Gesamtschau des umfangreichen Werks Bourdieus zu ändern, hat sich das vorliegende Buch zur Aufgabe gemacht.

ISBN 978-3-658-24946-5     59,99 €  Portofrei     Bestellen

Klasse, Krise, Weltcommune. Beiträge zur Selbstabschaffung des Proletariats. Hrsg. Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft

"Was die Lohnabhängigen nicht mehr aufrechterhalten, können auch Panzer nicht retten."

Die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft treiben jenseits von kurzatmigem Aktivismus und selbstgenügsamem Seminarmarxismus seit gut fünfzehn Jahren die Kritik des jetzigen Zustands voran. Die von ihnen mit herausgegebene Zeitschrift "Kosmoprolet" versteht sich als Beitrag zur Organisierung eines sozialrevolutionären Pols. Mit ihren Texten, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, haben sie immer wieder politische Debatten ausgelöst.

ISBN 978-3-96054-206-3     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Berliner Republik: eine Klassengesellschaft? Soziale Spaltungen, Wut auf das Establishment und rechte Ressentiments. Von Joachim Bischoff und Bernhard Müller

Die Symptome weitreichender Umbrüche sind nicht mehr zu ignorieren: Der Zusammenhang von hoher Produktivitätsentwicklung, sozialstaatlicher Umverteilung und der Entwicklung pluralistischer, multikultureller Lebensverhältnisse löst sich auf. Das wirft die Frage nach der "Führung" durch die herrschende Klasse oder wirtschaftlich-politische Elite auf. Für Europa und insbesondere für Deutschland stehen mit den sozialen Veränderungen sowie mit den geopolitischen Umwälzungen enorme Herausforderungen an, die mit einem "Weiter so" nicht zu bewältigen sind.

ISBN 978-3-89965-884-2     12,80 €  Portofrei     Bestellen

Souveränität im Dienst der Völker. Plädoyer für eine antikapitalistische nationale Entwicklung. Von Samir Amin

Nationale Souveränität ist in weiten Teilen des herrschenden Diskurses in Verruf geraten. Aber nicht, weil die Interessensvertreter der besitzenden Klassen den Nationalstaat auflösen wollen. Im Gegenteil: Dieser soll dem globalen Machtanspruch führender Kapitalgruppen entsprechend auf eine höhere, supranationale Ebene gehoben werden. Auf diese Weise bleibt die Funktion des Nationalstaats, nämlich die Durchsetzung von Klasseninteressen und die Aufrechterhaltung von Ausbeutungsstrukturen, nicht bloß erhalten, sondern wird erweitert. In den USA ist die „nationale Souveränität“ längst zum Werkzeug großräumig agierender US-Konzerne mutiert, die sich mit Hilfe des militärisch-industriellen Komplexes über das Völkerrecht stellen.

ISBN 978-3-85371-453-9     17,90 €  Portofrei     Bestellen

Lohnarbeit und Arbeitslohn. Von Klaus Müller

Der Lohn berührt elementar das Leben der von ihm Abhängigen. Angesichts großer Unterschiede zwischen West und Ost, Männern und Frauen, Stamm- und Leiharbeitern, einheimischen und ausländischen Arbeitskräften fragen sich viele, ob die Löhne gerecht sind. Was ist aber ein gerechter Lohn? In der Geschichte des ökonomischen Denkens sprach man von "standesgemäßen" und "natürlichen" Löhnen oder von solchen, die das Existenzminimum sichern sollten. Andere Fragen drängen sich auf ...

ISBN 978-3-89438-667-2     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Rassismus und Antirassismus. Von Wulf D. Hund

Wulf D. Hund zeigt, warum Rassismus als soziales Verhältnis begriffen werden muss: er erlaubt Mitgliedern herrschaftlich strukturierter Gesellschaften, sich trotz sozialer Schichtung und ungleicher Verteilung von Ressourcen als zusammengehörig zu betrachten. Dazu bedarf es der Ausgrenzung. Sie hat im Verlauf der Geschichte der Klassengesellschaften unterschiedliche Formen angenommen. Dabei wurden rassistisch konstruierte Andere als Barbaren, Unreine, Verdammte, Wilde, Farbige oder Minderwertige diskriminiert. Der Autor verdeutlicht die unterschiedlichen Modi der damit verbundenen Prozesse von Aufwertung durch Abwertung und zeigt die unterschiedlichen Verbindungen, die diese im Verlauf der Geschichte eingingen.

ISBN 978-3-89438-666-5     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Stadt für alle. Hrsg. Heidrun Aigner und Sarah Kumnig

Rassistische Polizeikontrollen, Ausschlüsse beim sozialen Wohnbau, Bettelverbote. In Städten wird ständig verhandelt, wer dazu gehört und wer nicht, wer Zugang zu Ressourcen hat und wer nicht. Dieser Sammelband liefert sowohl theoretische Überlegungen, wie auch konkrete Erfahrungen und Interventionen zum Thema gesellschaftliche Teilhabe sowie Ein- und Ausschlüsse in Städten. Wissenschafter_innen und Aktivist_innen aus antirassistischen und queer_feministischen Zusammenhängen analysieren Grenzpraktiken an verschiedenen Orten des täglichen Lebens (Wohnen, Lohnarbeit, öffentlicher Raum, ...). Sie skizzieren aber auch, wie diese verändert und destabilisiert werden können, um an einer Stadt für alle (weiter) zu bauen.

ISBN 978-3-85476-675-9     17,00 €  Portofrei     Bestellen

Wohin mit den Mittelklassen? Von Nathalie Quintane

In den Statistiken ein schwarzes Loch, besessen von Abstiegsängsten und Wohnstrategien, mit einem ausschließlich materialistischen Verständnis von Kultur, einer entpolitisierten Sicht auf Politik, einer absurden Zahlenversessenheit, einem erotischen Verhältnis zum Ressentiment, nicht aber zur Selbstkritik ist die Mittelklasse eine unzuverlässige Größe. Wie kommt es dann, dass sich diese wunderliche, zur Revolte unfähige Bevölkerungsschicht selbst als Norm betrachtet und andere als anormal abstempelt? Sind die Mittelklassen die wahren Feinde der Demokratie?

ISBN 978-3-95757-553-1     12,00 €  Portofrei     Bestellen

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