Marx, Karl

"Es rettet uns kein höh'res Wesen"? Zur Religionskritik von Karl-Marx – ein solidarisches Streitgespräch. Von Bruno Kern

"Opium des Volkes" - dieser Ausdruck ist uns allen geläufig. Aber wer kennt die religionskritischen Texte von Karl Marx wirklich? Bruno Kern führt zunächst in die Marx'schen Originaltexte ein und bietet eine gründliche Auseinandersetzung mit dieser radikalen Infragestellung von Religion. Dabei räumt er viele populäre Missverständnisse aus dem Weg und gibt im Gespräch mit Marx "Rechenschaft von unserer Hoffnung".

ISBN 978-3-7867-4034-6     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Materialismus. Von Martin Küpper

Manche Worte sind so abgedroschen, dass sie fade im Mund liegen. So dasjenige des Materialismus, das im Alltag meist nur banal gebraucht wird. Als philosophischer war dieser Begriff dagegen immer umkämpft. Dabei ging es ihm nur darum, zu klären, was Materie ist, wie sie wird und vergeht, und was daraus praktisch folgt. Dafür wurde er sinnlich, mechanisch, spekulativ, historisch und dialektisch formuliert. Er befand sich immer in Auseinandersetzung mit den Wissenschaften, den Religionen, den Philosophien und den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Gegenwart.

ISBN 978-3-89438-639-9     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Karl Marx. Politik in eigener Sache. Von Wolfgang Schieder

Er ist wieder da: Karl Marx. Sein "Kapital" wird wieder gelesen. Innerhalb und außerhalb der Universitäten. So tief gespalten ist unsere Gesellschaft, dass sie wieder nach fundamentalen Antworten auf die Ungerechtigkeit sucht. Nicht nur in Büchern, sondern auch in der Politik.
Was lange Zeit von der Auseinandersetzung mit dem Philosophen und Ökonomen Marx, dem überragenden Denker verdeckt blieb: Karl Marx war selbst Politiker: Über 18 Jahre führte er als Vorsitzender die internationale Bewegung der Arbeiter und war in der Kölner Kommunalpolitik tätig. War er nicht nur der Prophet vom Untergang des Kapitalismus, sondern auch derjenige, der half, den Weg durch die Spaltungen des 19. Jahrhunderts zu bahnen?

ISBN 978-3-8062-3670-5     29,95 €  Portofrei     Bestellen

Wo Marx Recht hat. Von Fritz Reheis

"Marx ist tot, Jesus lebt!" rief Bundesarbeitsminister Norbert Blüm 1989 Danziger Werftarbeitern zu. Hat Blüm in Bezug auf Marx Recht behalten? Tatsache ist: Neun von zehn Deutschen misstrauen dem derzeitigen Wirtschaftssystem. Es berücksichtige weder den sozialen Ausgleich noch den Schutz der Umwelt. Dennoch halten die meisten ein weiteres Wirtschaftswachstum für nötig. Nicht, weil sie sich dadurch eine Verbesserung ihrer Situation versprächen, sondern weil sonst die politische Stabilität gefährdet sei. Also weiter wie bisher? Karl Marx weist einen anderen Weg.

ISBN 978-3-8062-3236-3     19,95 €  Portofrei     Bestellen

Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Gedanken einer Revolutionärin. Von Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg ist eine der außergewöhnlichsten Frauen der politischen Geschichte Deutschlands. Der Sozialismus, den sie meint, ist Humanismus, Demokratie und Freiheit - das schreibt sie nicht zuletzt Lenin ins Stammbuch. Für ihr entschiedenes Eintreten gegen den Militarismus geht sie jahrelang ins Gefängnis. Sie tritt ein für unbedingte Gewaltlosigkeit im Kampf für eine solidarische Gesellschaft und wird schließlich brutal ermordet.

ISBN 978-3-7374-1090-8     6,00 €  Portofrei     Bestellen

Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft. Biographie und Werkentwicklung. Band 1: 1818–1841. Von Michael Heinrich

Mit den Wirtschaftskrisen der letzten Jahre wurde - wieder einmal - deutlich, dass die Marxsche Krisentheorie alles andere als überholt ist. Seit mehr als hundert Jahren bildet Marx' Kapitalismuskritik einen Bezugspunkt für unterschiedliche soziale Bewegungen wie auch Stein des Anstoßes für die Verteidiger der herrschenden Verhältnisse. Marx war Zeuge der Durchsetzung jener «modernen» Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen - industrieller Kapitalismus, Parlamentarismus und Massenorganisationen - die immer noch unser Leben beherrschen. Seine Analysen und Kritiken treffen auch heute noch neuralgische Punkte unserer gesellschaftlichen Verhältnisse.

ISBN 978-3-89657-085-7     29,80 €  Portofrei     Bestellen

Die Marxsche Theorie und ihre Bedeutung für eine herrschaftskritisch-emanzipatorische Gesellschafts- und Subjektwissenschaft. Von Hartmut Krauss

Karl Marx wird gemeinhin entweder auf einen kritischen Theoretiker der kapitalistischen Ökonomie reduziert oder aber als Säulenheiliger des stalinistischen Totalitarismus dämonisiert. Verdrängt wird dabei, dass die Marxsche Theorie einen ungebrochen aktuellen wissenschaftlichen bzw. kategorial-methodologischen Schlüssel für die kritische Analyse und emanzipatorische Bewertung zwischenmenschlicher Herrschaftsverhältnissen enthält, der über ökonomische Verhältnisse hinausgeht, insbesondere Religions- und Ideologiekritik impliziert und gerade heute im Zeichen globaler Interdependenzen und entgegen postmoderner Dogmen auch auf vormodern-nichtwestliche Gesellschaftsformen anzuwenden ist.

ISBN 978-3-9820336-0-0     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Kapital 1.1 bis 1.5. Von Karl Marx

Das "Kapital" gilt gemeinhin als schwere Kost. Vor sieben Jahren erschien mit "Karl Marx: Das Kapital 1.1." der erste Band unserer Reihe, die den Einstieg in die Lektüre und die Beschäftigung mit Marx Hauptwerk erleichtern soll. Die kommentierten und editorisch bearbeiteten Ergänzungsbände um das "Kapital" gibt es nun im Gesamtpaket im Schuber zu einem attraktiven Preis - unser Beitrag zu 150 Jahre "Das Kapital".

ISBN 978-3-320-02335-5     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Frühe Polemiken gegen "Das Kapital". Zur Kritik am Hauptwerk von Karl Marx im 19. Jahrhundert und zur materialistischen Geschichtsauffassung. Von Eike Kopf

Hatte der liberale Historiker Heinrich von Sybel schon 1872 gefordert, 'Das Kapital' von Marx nicht nur als ein ökonomisches Werk zu begreifen und zu kritisieren, so setzte sich nach dem Erscheinen des 'Anti-Dühring' von Friedrich Engels 1877/78 und vor allem nach der Veröffentlichung des 2. Bandes des 'Kapitals' etwa ab 1887 vor allem mit dem Nationalökonomen Georg Adler immer mehr die Position durch, die Lehre von Marx und Engels als ein theoretisches System mit philosophischen, ökonomischen und politischen Hauptbereichen aufzufassen.

ISBN 978-3-89438-513-2     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Marxismus ohne Engels? Von Eike Kopf

Friedrich Engels wird als Theoretiker landläufig unterschätzt. Oft wird ihm vorgeworfen, die Theorie von Marx verflacht zu haben. Er war nicht nur wichtigster Diskussionspartner, sondern nach dem Tod seines Freundes auch dessen bedeutendster Propagandist. Doch kann er mitnichten auf diese Rolle reduziert werden. Er war vielmehr, wie Eike Kopf betont, ein eigenständiger Denker, ohne dessen Beitrag zu dem gemeinsamen Theoriegebäude es sozusagen nur einen "halben Marxismus" gäbe. Werner Sombart hat in seinem Nachruf auf ihn zu Recht darauf hingewiesen, dass es zutreffender sei, von einem "Marx-Engels'schen System" zu sprechen.

ISBN 978-3-89438-642-9     14,00 €  Portofrei     Bestellen

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