Industrialisierung

Ein anderer Blick auf den Klimawandel. Von Emma

Stimmt es wirklich, dass jeder einzelne etwas gegen den Klimawandel tun kann, indem ersie auf Plastikstrohhalme verzichtet, kürzer duscht und den Müll recycelt? Die französische Zeichnerin, Feministin und Aktivistin Emma kommt zu einem anderen Schluss. Bekannt geworden mit einem Comic über den Mental Load (»Du hättest nur fragen müssen!«), nimmt sie nun ein weiteres komplexes Thema in den Blick. Mit Ironie und Biss erzählt sie die Geschichte des Klimawandels: von James Watts Erfindung der Dampfmaschine bis zu den Verflechtungen von Politik und Wirtschaft in der heutigen Zeit.

ISBN 978-3-89771-297-3     14,80 €  Portofrei     Bestellen

Warum Klimaschutz bisher verpufft und wie er gelingt. Von Klaus Simon

Seit Jahrzehnten reden wir vom Klimaschutz, doch die Treibhausgase nehmen beharrlich zu. Sind die Politiker daran schuld? Viele Menschen bemühen sich um Umweltschutz, doch die Erfolge bleiben aus. Weshalb ist das so? Seit 2004 wurden sagenhafte 3.500 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investiert, doch noch immer decken Wind- und Solaranlagen weniger als zwei Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs. Wie kann das möglich sein? Klaus Simon gibt Antworten auf all diese Fragen.

ISBN 978-3-96317-217-5     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Brasilien. Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeographie aus über 50 Jahren Brasilien-Forschung. Von Gerd Kohlhepp

Gerd Kohlhepp hat zeit seines Forscherlebens die Entwicklung von der Länderkunde hin zu einer modernen und zukunftsfähigen Regionalen Geographie aktiv mitgestaltet. Angesichts der mit der fortschreitenden Globalisierung, der bestehenden Ungleichheit und dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen sind seine Forschungen - die seit jeher dem Grundsatz einer Wissensproduktion nicht nur über, sondern auch für eine Region folgen - aktueller denn je. Ausgewählte Forschungsbeiträge aus über 50 Jahren geben einen Überblick über die sozioökonomischen, demographischen, politisch-strategischen und regionalen Strukturen Brasiliens.

ISBN 978-3-515-12455-3     46,00 €  Portofrei     Bestellen

Das vernetzte Kaiserreich. Die Anfänge von Modernisierung und Globalisierung in Deutschland. Von Jens Jäger

1871 betrat der deutsche Nationalstaat die politische Bühne Europas, also vergleichsweise spät. Somit hatte das junge Kaiserreich einiges aufzuholen: Die einzelnen Regionen des Reichs mussten zusammenwachsen und eine gemeinsame Identität entwickeln. Auch unter den europäischen Großmächten wollte sich Deutschland behaupten - nicht zuletzt, indem es sich Kolonien in Afrika und Asien verschaffte.

Das deutsche Kaiserreich war jedoch moderner, als wir denken: ein Nationalstaat, der mit an der Spitze des technischen Fortschritts stand und aktiv an der um 1880 beginnenden Globalisierung teilnahm. Schnelle Eisenbahn- und Schiffsverbindungen entstanden, die Kommunikationsnetze wurden ausgebaut - im Zentrum Europas wuchsen die einstigen Kleinstaaten rasch zu einer Nation mit gemeinsamem Selbstverständnis zusammen.

ISBN 978-3-15-011304-2     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Fleisch. Die Geschichte einer Industrialisierung. Von Christian Kassung

Roh, gekocht, kalt, heiß, fettig oder mager - Fleisch ist heute überall und jederzeit verfügbar. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Fleisch als Konsumware unterscheidet unsere Moderne von allen vorherigen Epochen. Wer verstehen will, warum und wie wir Fleisch essen, muss ins Berlin des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Hier erlangte Fleisch jene Selbstverständlichkeit, die im Zentrum der aktuellen Ernährungsdebatten steht. Christian Kassung beschreibt in diesem Buch die Kulturtechniken der industriellen Schweinefleischproduktion von der Zucht, der Haltung, der Schlachtung bis hin zur Distribution und Zubereitung. Er schildert, wie erst durch die Verschränkung einer Vielzahl industrieller Prozesse und Technologien die energiereiche Ernährung der arbeitenden Bevölkerung sichergestellt werden konnte.

ISBN 978-3-506-70446-7     39,90 €  Portofrei     Bestellen

Friedrich Engels. Das rot-schwarze Chamäleon. Hrsg. Eberhard Illner, Hans A. Frambach und Norbert Koubek

Das Lebenswerk eines revolutionären Denkers, interdisziplinär betrachtet.

Seit der Industriellen Revolution vor 200 Jahren gelten Technik, Arbeit und Kapital als entscheidende Bestimmungsgrößen des ökonomischen und sozialen Fortschritts von Gesellschaften. Der Autodidakt Friedrich Engels setzte sich gemeinsam mit Karl Marx kritisch mit den Auswirkungen der Industrialisierung für die Arbeiterschaft auseinander. Dank seiner gewandten Feder und seiner Fremdsprachenkenntnisse wurde Engels zu einem international beachteten Journalisten. Doch seine facettenreichen Beiträge werden bis heute oft vom langen Schatten des Karl Marx verdeckt.

ISBN 978-3-534-27274-7     50,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution. Wie wir den digitalen Wandel gemeinsam gestalten. Von Klaus Schwab

Wir stecken mitten in der Vierten Industriellen Revolution, und sie wird alles verändern: wie unsere Wirtschaft funktioniert, wie wir miteinander umgehen, was es bedeutet, Mensch zu sein. In seinem neuen Buch skizziert der Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab die wichtigsten Trends der neuen Technologien, die die Vierte Industrielle Revolution ausmachen und entscheidend für die Zukunft der Menschheit sein werden. Er legt dar, wie die daraus entstehenden Chancen bestmöglich für uns genutzt werden können und eine positive und nachhaltige Zukunft gelingen kann.

ISBN 978-3-421-04840-0     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Dorfroman. Von Christoph Peters

Alles scheint noch vertraut in Hülkendonck, einem Dorf am Niederrhein. Als wären die dreißig Jahre, in denen der Erzähler hier nicht mehr lebt, nie gewesen. Sein Besuch bei den Eltern beschwört die Vergangenheit wieder herauf: die idyllische Weltfremdheit der 70er Jahre, den Beginn einer industriellen Landwirtschaft, die das bäuerliche Milieu verdrängt. Und den geplanten Bau des "Schnellen Brüters", eines neuartigen Atomkraftwerks, das die Menschen im Ort genauso tief spaltet wie im ganzen Land.

ISBN 978-3-630-87596-5     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Dshan oder Die erste sozialistische Tragödie Prosa ∙ Essays ∙ Briefe. Von Andrej Platonow

Andrej Platonow (1899-1951) gilt als prophetischer Schriftsteller, der in seinem Werk die Tragödie der Sowjetunion erfasst und vorausgesehen hat. Doch bis heute ist vollkommen unbekannt, dass sein literarisches Schaffen zugleich ein hochaktuelles ökologisches Denken durchzieht. Erstmals wird in dem Band der ökologische Prophet Andrej Platonow erschlossen.

Der Bogen spannt sich von seiner frühen Publizistik, in der er die Nutzung der Sonnenenergie und die Überwindung des Raubbaus an der Natur propagiert, bis zu dem Essay "Über die erste sozialistische Tragödie". In diesem Schlüsseltext reagiert Platonow einerseits auf die gewaltsame Industrialisierung unter Stalin, die den Menschen versklavte und die Natur zerstörte, andererseits warnt er vor einer künftigen ökologischen Katastrophe. Das Romanfragment "Der makedonische Offizier " stellt die Perspektive der Menschheit an einem Scheideweg dar: Entweder es gelingt ihr, eine neue Seele zu erlangen und die Natur zu bewahren, dann würde sich die Welt in einen Kristallstern verwandeln. Oder dies gelingt ihr nicht: "In diesem Fall verwandelt sich die Erde in stinkendes Gas, und ein alter Wind, der aus der Urtiefe aufsteigt, aus der alles geboren wird, verweht ohne Spur das letzte glücklose Atmen der Welt."

ISBN 978-3-947215-36-2     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Triebachse. Von Wassili Iljenkow

"Gehüllt in Ruß und Rauch, ließen sich eines Tages drei schwere, finstere Gebäude im Talkessel des stürmischen Flusses nieder, auf dem Sand, den die Jahrtausende und das Wasser angeschwemmt hatten. Sie brachen die urewige Ruhe der Nadelwälder rings umher: die Bärenspuren verschwanden immer mehr in der Tiefe der Wälder: die Auerhähne, die im Frühling an die gewohnten Balzstellen kamen, hielten mitten in ihrem Liebeslied erschrocken inne, aufgescheucht von dem ungewohnten Getöse ... Das war, als Stahl und Eisen zum Angriff vorgingen: die Felder verschwanden in unbestimmter Ferne und schleppten sich als schmale Streifen am Horizont entlang; Tausende von Menschen griffen mit eisernen Spaten die Erde an und wühlten sich tief in sie hinein; Kalk, Sand und Ton, zu Ziegeln gehärtet, wuchsen zu mächtigen Gebäuden aus der Erde empor; der Wald trat einen ungeordneten Rückzug an, und auf dem Wege blieben dürre, gelbe Kiefernleichen und riesige Baumstümpfe, die bis heute noch nicht verwest sind ...." (Aus dem 1. Kapitel)

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