19. Jahrhundert

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Helena Demuth. Die treue Seele im Hause Marx und Engels. Von Marlene Ambrosi

Helena Demuth, geboren 1820 in St. Wendel, ist das berühmteste Dienstmädchen der Geschichte. Als gute Seele besorgte sie das Hauswesen für die Familie Marx in Paris, Brüssel und London. 1851 gebar sie den unehelichen Sohn Frederick. 1890 wurde sie im Grab der Familie Marx bestattet.

Helena Demuth ist das berühmteste Dienstmädchen der Welt. Zum einen wurde ihr die außergewöhnliche Ehre zuteil, neben Jenny und Karl Marx in deren Familiengrab auf dem Highgate Cemetery in London bestattet zu werden. Zum anderen bleibt sie in Erinnerung, weil sie mit Karl Marx einen unehelichen Sohn hatte, zu dem sich Marx allerdings nie bekannte.

ISBN 978-3-942429-34-4     17,95 €  Portofrei     Bestellen

Österreich-Ungarns imperiale Herausforderungen. Nationalismen und Rivalitäten im Habsburgerreich um 1900. Hrsg. Bernhard Bachinger, Wolfram Dornik und Stephan Lehnstaedt

Österreich-Ungarn lässt sich nur verstehen, wenn nationale Lebenswelten mit politischen, militärischen, wirtschaftlichen und künstlerischen Beispielen der imperialen Herrschaft verglichen werden. Die Autorinnen und Autoren verbinden theoretische Überlegungen zu Österreich-Ungarn als Imperium bzw. Kolonialmacht mit der Analyse konkreter Beispiele der imperialen Herrschaftspraxis. Ein besonderer Fokus gilt dabei Städten als Laboratorien gebauter, intellektueller und gesellschaftlicher Diskurse über imperiale und koloniale Vorstellungen. Der vorliegende Band präsentiert damit Antworten auf die Frage, wie ein Imperium überhaupt mit den andauernden Herausforderungen von innen und außen umgehen und seine eigene Existenz sichern kann.

ISBN 978-3-8471-1060-6     55,00 €  Portofrei     Bestellen 
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Germinal. Von Emile Zola

"Germinal ist Teil von Zolas epochalem und zwanzig Jahre währenden Unterfangen, ein umfassendes Bild seiner wahnwitzigen Zeit zu entwerfen - dem französischen Kaiserreich unter Napoleon III. mit all seinen Irrungen und Wirrungen und dem Ausbrechen des Proletariats." Redaktion Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

ISBN 978-3-96637-238-1     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Der Wald in der Literatur des 19. Jahrhunderts. Geschichte einer romantisch-realistischen Ressource. Von Klara Schubenz

Die deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts ist voller Wald: Bei Tieck, Eichendorff und Hauff, bei Droste-Hülshoff, Stifter, Storm und Raabe spielt er eine zentrale Rolle. Was aber verbindet den Wald in der Literatur mit dem Wald außerhalb der Literatur?

Literarische Texte reagieren nicht nur auf die moderne Naturbeherrschung, die seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert am Wald besonders sichtbar wurde - sie wirken auf die forstwirtschaftlichen Gestaltungsformen und gesellschaftlichen Umgangsweisen mit dem Wald auch wieder zurück. Die literatur- und umweltgeschichtliche Studie von Klara Schubenz geht diesen Verflechtungen zwischen der Arbeit am Imaginären des Waldes und seiner realgeschichtlichen Rolle als Ressource im Übergang zum industriellen Zeitalter nach.

ISBN 978-3-8353-9130-7     39,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Bruderkrieg. Deutsche und Franzosen 1870/71. Von Hermann Pölking-Eiken und Linn Sackarnd

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 markiert einen zentralen Einschnitt der europäischen Geschichte. Doch trotz seiner großen Bedeutung ist er aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden. Dabei bereitet er den Boden für die beiden Weltkriege und das Völkerschlachten des 20. Jahrhunderts. Dieser Krieg legt die Saat für eine Erbfeindschaft, die für drei Generationen das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen vergiftet. Der Publizist Hermann Pölking und die Filmdokumentatorin Linn Sackarnd haben aus jahrelangen Recherchen und aus der intensiven Lektüre der Erinnerungsliteratur von Offizieren und einfachen Soldaten, von Politikern und Zivilisten, Männern wie Frauen eine faszinierende Erzählung der Ereignisse geschaffen.

ISBN 978-3-451-38456-1     38,00 €  Portofrei     Bestellen

"Das Märchen meines Lebens." Poetische Selbstporträts. Von Heinrich Heine

»In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.« Heinrich Heine.

Das Frappante an Heinrich Heine, so befand einer seiner Schriftstellerkollegen, sei, dass man seine Werke nicht lesen könne, »ohne auch für die Person des Dichters eine neugierige Spannung zu empfinden.« Für die Zeitgenossen war diese sprichwörtliche »Heinesche Subjektivität« Faszinosum und Ärgernis zugleich, für heutige Leser macht gerade sie den ungebrochenen Reiz seiner Schriften aus.

ISBN 978-3-455-00628-5     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Friedrich Engels. Das rot-schwarze Chamäleon. Hrsg. Eberhard Illner, Hans A. Frambach und Norbert Koubek

Das Lebenswerk eines revolutionären Denkers, interdisziplinär betrachtet.

Seit der Industriellen Revolution vor 200 Jahren gelten Technik, Arbeit und Kapital als entscheidende Bestimmungsgrößen des ökonomischen und sozialen Fortschritts von Gesellschaften. Der Autodidakt Friedrich Engels setzte sich gemeinsam mit Karl Marx kritisch mit den Auswirkungen der Industrialisierung für die Arbeiterschaft auseinander. Dank seiner gewandten Feder und seiner Fremdsprachenkenntnisse wurde Engels zu einem international beachteten Journalisten. Doch seine facettenreichen Beiträge werden bis heute oft vom langen Schatten des Karl Marx verdeckt.

ISBN 978-3-534-27274-7     50,00 €  Portofrei     Bestellen

Hegels Welt. Von Jürgen Kaube

Durch keinen anderen Denker lernt man so gut kennen, was auch die «Sattelzeit» genannt wurde: der Übergang des alten Europa in die moderne Gesellschaft. Ob Aufklärung, die Herrschaft Napoleons oder die Befreiungskriege, ob Industrialisierung, Vormärz oder die großen Entdeckungen – die Welt ändert sich während der Lebensjahrzehnte Georg Wilhelm Friedrich Hegels von Grund auf. Und zwar durch Ideen, die zu Revolutionen führten: politische, industrielle, ästhetische und pädagogische. Nicht umsonst hat Hegel von der Philosophie verlangt, ihre eigene Zeit auf den Begriff zu bringen; nicht ewige Wahrheiten, nicht den Grund allen Seins, sondern die eigene Zeit in Gedanken. Jürgen Kaube erzählt Hegels Leben, erläutert sein Werk und zeigt, wie jene epochalen Umbrüche zum Versuch einer letzten Revolution führen: der des Denkens.

ISBN 978-3-87134-805-1     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Blut und Eisen. Wie Preußen Deutschland erzwang. Von Christoph Jahr

Was am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles inszeniert wurde, war die wohl folgenreichste machtpolitische Revolution des 19. Jahrhunderts: die Gründung des deutschen Kaiserreiches. Während jahrhundertelang eine lose verbundene Ansammlung von Staaten der Mitte Europas ihr Gesicht gegeben hatte, war nun ein Nationalstaat entstanden, der durch seine Lage, Größe und wirtschaftliche Stärke den Kontinent nachhaltig veränderte. Wie konnte damals gelingen, woran zuvor Generationen gescheitert waren? Christoph Jahr erzählt die dramatischen Ereignisse neu, durch die Preußen Deutschland erzwang, und zeigt, wie die Reichsgründung bis heute fortwirkt.

ISBN 978-3-406-75542-2     26,95 €  Portofrei     Bestellen

Dear Frederick! Lieber Mohr! Friedrich Engels und Karl Marx in Briefen. Hrsg. Klaus Körner

Karl Marx (1818-1883) und Friedrich Engels (1820-1895) haben das politische Denken revolutioniert. Aus den 40 Jahren ihrer Zusammenarbeit sind etwa 1600 Briefe erhalten. Darin geht es um große Politik, pikante Affären, politische Ökonomie und Marx' Geldsorgen. Die konkurrenzlose Briefauswahl zeichnet ein bewegendes Porträt ihrer Freundschaft.
Die Korrespondenz zwischen Marx und Engels gehört zu den aufschlussreichsten Dokumenten des 19. Jh. Sie ist zugleich Familienroman, Exil-Drama und die Geschichte eines Buches. Denn während Marx in London am "Kapital" arbeitete, verdiente der Unternehmer Engels in Manchester das nötige Geld, um ihn zu unterstützen.

ISBN 978-3-8062-4130-3     29,00 €  Portofrei     Bestellen

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