Journalismus

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Meine Pandemie mit Professor Drosten. Vom Tod der Aufklärung unter Laborbedingungen. Von Walter van Rossum

Eine altbekannte Allianz aus Seuchenwächtern, Medien, Ärzten und Pharmalobby ist auch zu Corona-Zeiten wieder am Werk - man trifft auf erstaunliche personelle Kontinuitäten über fast zwanzig Jahre hinweg. Zum Beispiel Prof. Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité. Ein Mann, der fast immer zur Stelle war, wenn im 21. Jahrhundert eine Pandemie aus der Taufe gehoben wurde, und dessen Warnungen - manchmal bis aufs Komma gleichlautend - sich zuverlässig als falsch erwiesen ...

ISBN 978-3-96789-012-9     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Prager Hinterhöfe im Frühling. Feuilletons und Reportagen 1919-1939. Von Milena Jesenská

Diese journalistische Prosa leuchtet durch Präzision, ergreifende Unmittelbarkeit und Poesie.Milena Jesenská ist bisher in erster Linie als Freundin Franz Kafkas bekannt. Diese Wahrnehmung versperrt den Blick auf ihre eigene schriftstellerische Tätigkeit. Ihr publizistisches Werk aus den Jahren 1919 bis 1939 steht gleichberechtigt neben Werken von Schriftstellerinnen wie Bettina von Arnim, George Sand oder Sophie Scholl. Die Journalistin Jesenská durchbricht die übliche thematische Festlegung auf Mode und Haus und zeigt in szenisch lebendigen Reportagen die Alltagsnot nach dem Ersten Weltkrieg in Wien, die Kinderarmut, die Bildungsverelendung und den Schleichhandel.

ISBN 978-3-8353-3827-2     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Netz ist politisch – Teil I. #evoting #schülerüberwachung #contactracing #gesichtserkennung. Von Adrienne Fichter

eVoting, Contact Tracing, Desinformation, Google-Schulen, Echtzeit-Gesichtserkennung - die Themen in der Internetwelt sind vielfältig und haben doch einen gemeinsamen Nenner:Sie zeigen, dass die Digitalisierung niemals ein neutraler Vorgang ist. Bei Gestaltung von Technologien geht es um Entscheidungen und Abwägungen von politischen und gesellschaftlichen Werten, Businessmodellen, Möglichkeiten, Abhängigkeiten und Innovationen. Genau für diese Prozesse interessiert sich Adrienne Fichter, Politologin und Tech-Jounalistin des digitalen Magazins «Republik». Seit Jahren recherchiert und analysiert sie zu Technologien mit Demokratierelevanz.

ISBN 978-3-03805-301-9     29,00 €  Portofrei     Bestellen

Doppelte Spur. Von Ilija Trojanow

Der investigative Journalist Ilija wird innerhalb weniger Minuten von zwei Whistleblowern des amerikanischen und des russischen Geheimdienstes kontaktiert. Ein großer Coup? Eine Falle? Er lässt sich auf das Spiel ein, zusammen mit Boris, einem amerikanischen Kollegen, folgt er der doppelten Spur nach Hongkong, Wien, New York und Moskau. Die geleakten Dokumente eröffnen einen Abgrund von Korruption und Betrug, von üblen Verstrickungen krimineller Oligarchen und Mafiosi. Auch die Staatspräsidenten Russlands und Amerikas sind involviert. Was darf man glauben? Mit welcher Absicht werden Lügen verbreitet? Sind die beiden Reporter nur ein Spielball der Geheimdienste?

ISBN 978-3-10-390005-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Erbe sind wir. Warum die DDR-Journalistik zu früh beerdigt wurde. Meine Geschichte. Von Michael Meyen

Michael Meyen erzählt in diesem Buch drei Geschichten: die Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR, die Geschichte der Kommunikationswissenschaft in der westlichen Welt und seine eigene Geschichte, die eng mit den ersten beiden Geschichten zusammenhängt. Der Autor ist 1988 nach Leipzig gekommen, um Parteijournalist zu werden, und hat erlebt, wie erst der Staat verschwand, in dem er aufgewachsen ist, dann die Sektion Journalistik und schließlich auch jede Erinnerung an die Menschen, die dort gelehrt haben.

ISBN 978-3-86962-570-6     28,00 €  Portofrei     Bestellen

„WIE EINE RIESENWOGE RAUSCHT DAS SCHICKSAL AUF UNS ZU“. Kolumnen in der Deutschen Juristen-Zeitung 1918–1933. Von Max Hachenburg

Der jüdische Rechtsanwalt und Autor Max Hackenberg prägte in der Zeit der Weimarer Republik maßgeblich den Stil der "juristischen Journalistik". Von 1912 bis 1933 schrieb er die Kolumne Juristische Rundschau in der zweiwöchentlich erscheinenden Deutschen Juristen-Zeitung, der seinerzeit populärsten juristischen Fachzeitschrift - eine einzigartige Chronik über Recht und Zeitgeschehen der Weimarer Republik. Max Hachenburg dokumentierte und kommentierte aus der Perspektive des Rechts die Ereignisse seiner Zeit. Die aktuellen juristischen Entwicklungen und das politische, gesellschaftliche und ökonomische Leben begriff er stets im Zusammenhang.

ISBN 978-3-946990-43-7     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Vom Frühling und von der Einsamkeit. Reportagen aus den Gerichten. Von Gabriele Tergit

Die Gerichtsreportagen, die Gabriele Tergit ab 1924 für den Berliner Börsen-Courier, ab 1925 für das Berliner Tageblatt und ab 1929 auch für die Weltbühne in der ihr eigenen literarischen Sprache schrieb, bilden das Herzstück ihrer journalistischen Arbeit. Tergit verstand den Gerichtssaal als Bühne, auf der sich bei jeder Verhandlung ein neues Stück abspielte. Dabei interessierte sie vorrangig der sonderbare Einzelfall, der interessante, merkwürdige, tragische Charakter des Tatbestands und der Angeklagten. Und doch beobachtete sie in jedem Fall, der bei Gericht verhandelt wurde, stets das Ringen der gesellschaftlichen Kräfte im Hintergrund, die soziale Misere, die die Menschen erst zu verbrecherischen Taten treibt.

ISBN 978-3-89561-494-1     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Stehsatz. Eine Schreiblehre. Von Dietmar Dath

Literarische Texte stehen anders zum Publikum als alle anderen Textsorten, nicht nur in moralischer Hinsicht. Das ist ihr Reichtum, ihr Risiko und ihr Fluch. Wer sein Publikum schneller gefunden hat als den eigenen Literaturbegriff, muss sich von diesem Publikum beim Schreiben zunächst emanzipieren. Sonst läuft er Gefahr, einfach immer wieder das zu schreiben, was das Publikum kennt, schätzt und bestätigt wissen will. Dietmar Dath arbeitet seit mehr als dreißig Jahren an dieser Emanzipation und hat dabei eine Art zu lesen und zu schreiben gelernt, die sich im etablierten Literaturwesen sonst nirgends findet.

ISBN 978-3-8353-3801-2     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Lockdown 2020. Wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern. Hrsg. Hannes Hofbauer und Stefan Kraft

Eine tiefe Rezession, massenhafte Arbeitslosigkeit und schwere soziale Verwerfungen sind die Folgen des Lockdown 2020. Als noch gravierender entpuppen sich die politischen Handlungen: Ohne offene Debatte setzte man Notverordnungen durch, wurden Grundrechte beiseite geschoben, geriet der Ausnahmezustand zur neuen Normalität. Gründe genug für die zwei Wiener Verleger Hannes Hofbauer und Stefan Kraft, kritische Stimmen in einem Buch zu versammeln, das sich mit den Hintergründen und Folgen der Virus-Maßnahmen auseinandersetzt.

ISBN 978-3-85371-473-7     19,90 €  Portofrei     Bestellen

Mein Bagdad-Tagebuch. Als Kriegsreporter im Brennpunkt Irak. Von Stephan Kloss

Stephan Kloss hat den Krieg in Bagdad hautnah miterlebt und war dadurch einer der wenigen Reporter, die wirklich sagen konnten, was in der Stadt vor sich ging. Sein täglich telefonisch übermitteltes Online-Tagebuch hat er durch Hintergrundinformationen zum Krieg und zu seiner Arbeit ergänzt, wodurch sich ein höchst authentisches Bild der Geschehnisse in der irakischen Hauptstadt ergibt.

ISBN 978-3-596-31294-8     11,99 €  Portofrei     Bestellen

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