Zerstört KI die Kunst? Macht sie uns alle arbeitslos? Die Vorbehalte gegen KI sind riesig, die Debatte bewegt sich oft nah am Weltuntergang. Die Chancen sind allerdings ebenso riesig, wenn man sie denn vor lauter Angst sehen kann. KI-Erklärer Andreas O. Loff beantwortet alle Fragen, die ihm immer wieder gestellt werden, und zeigt, welche Maßnahmen die Politik jetzt ergreifen muss. Dabei kommen Risiken genauso zur Sprache wie die Möglichkeiten in der Welt von morgen, etwa wie KI-Modelle Menschen helfen, Großartiges zu schaffen, Benachteiligungen abzubauen und sozialen Aufstieg zu ermöglichen.
Algorithmen (Thema)
Für die Philosophie gehört die Sprache zu den vornehmsten und wichtigsten Eigenschaften des Menschen: Sie ermöglicht es, eine ganze Welt zu erschließen, auch die intimsten Gedanken zu artikulieren, sich über Wertvorstellungen zu verständigen - und ist entscheidend für die besondere Freiheit und Souveränität, mit denen Menschen ihr Leben führen. Was aber geschieht, wenn wir uns von einer Sprachmaschine die Welt erklären, Werte vermitteln und das Denken abnehmen lassen? Der Medienphilosoph und Internetexperte Roberto Simanowski will es genauer wissen und begibt sich auf die Suche nach den atemberaubenden Konsequenzen des großen Souveränitätstransfers, der gerade im Gange ist.
Warum wir ChatGPT und Co. nicht unsere Kreditkarten überlassen sollten
Schon bald sollen wir alle lästigen Aufgaben von intelligenten Chatbots wie ChatGPT und Co. in Form von KI-Agentensystemen erledigen lassen können. Doch wie genau funktionieren die Sprachmodelle? Haben sie intellektuelle Fähigkeiten, die denen von uns Menschen ähneln oder sie gar übersteigen?
Katharina Zweig, vielfach ausgezeichnete Informatikprofessorin und Deutschlands führende KI-Erklärerin, zeigt, was ChatGPT und Co. wirklich können und was nicht.
In den kommenden Jahren werden entscheidende Weichen in den Bereichen Digitalisierung und künstliche Intelligenz gestellt, die die Entwicklung unserer Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Um politisch in diese Veränderungen eingreifen zu können, braucht es ein Verständnis algorithmischer Systeme als zentrale Treiber dieses Prozesses, eine Beschäftigung mit ihrer Funktionsweise und Wissen darüber, wie sie konkret daran beteiligt sind, unsere Welt zu verändern.
Mithilfe einer Kombination aus praktischen Beispielen und einem Rückgriff auf liberale, marxistische und poststrukturalistische politische Theorien wird diese in aktuellen Debatten vernachlässigte stille Revolution nachvollzogen und gezeigt, welche Kämpfe angenommen werden müssen und was wir zu gewinnen haben.
Ein Psychiater mit wechselnden Namen (Talbert, Traven, Travis...) wird verfolgt von Bildern und Ereignissen der späten 1960er-Jahre - dem Attentat auf John F. Kennedy, dem Tod Marilyn Monroes, dem Vietnamkrieg - und imaginiert sich dabei selbst als Attentäter, Pilot, Unfall- opfer... Innere und äußere Realitäten, Wissenschaft und Fiktion, Technik und Pornographie verbinden sich zu obsessiven Visionen einer in Gewaltkonstellationen und massenmedialer Zerstückelung pervertierten Welt.
Zukunftsforscher, Technikutopistinnen und marxistische Gesellschaftskritiker malen in seltener Übereinstimmung ein düsteres Szenario an die Wand: Über kurz oder lang übernehmen Roboter, selbstfahrende Autos und Algorithmen unsere Jobs. Digitalisierung und Automatisierung machen Millionen von Arbeitnehmern überflüssig. Aber ist wirklich der technologische Wandel der entscheidende Faktor hinter diesem tiefgreifenden Strukturwandel der Arbeitswelt?
Künstliche Intelligenz, Big Data und die zunehmende Vernetzung stellen uns vor zahlreiche Herausforderungen. Hauke Behrendt wirft einen moralphilosophischen Blick auf den digitalen Wandel und diskutiert unter anderem die Risiken algorithmengestützter Prognose- und Entscheidungssysteme in Bezug auf Diskriminierung, Privatsphäre und Autonomie. Darüber hinaus fragt er nach der moralischen Handlungs- und Verantwortungsfähigkeit künstlicher Systeme und den damit verbundenen sozialen und politischen Implikationen.
Alle sammeln Daten. Doch warum eigentlich? Die Autoren gehen dieser Frage auf den Grund. Sie verraten, was genau hinter dem Schlagwort "Big Data" steckt und welche Chancen und Risiken sich aus der Kombination von großen Datenvolumina und künstlicher Intelligenz ergeben.
Neuronale Netze stehen im Mittelpunkt, wenn es um Künstliche Intelligenz und Machine Learning geht. Sie revolutionieren Bild- und Spracherkennung, Spiele-KIs und vieles mehr. Zum Glück lassen sich die genialen Ideen dahinter einfach erklären. Um sie zu verstehen und einzusetzen, programmieren Sie verschiedene Netztypen selbst nach! Und zwar in Python, der Hauptsprache der KI-Welt. Sie werden sich dabei mit Mathematik und Programmierung befassen, brauchen aber keine konkreten Vorkenntnisse.
Alan M. Turing war der Erste, der die Frage stellte, ob Maschinen denken können. Damit stieß er die Tür für das Zeitalter moderner Computer auf. Seine bahnbrechende Arbeit sollte jeder kennen, der an der Philosophie des Geistes und der Kognition, Psychologie oder allgemein an den Entwicklungen Künstlicher Intelligenz (KI) interessiert ist.