Hrsg. Verlag 8. Mai GmbH

Lea Grundig
Elfteiliger Bildzyklus zum Manifest der Kommunistischen Partei von Karl Marx und Friedrich Engels

 978-3-931745-41-7,Grundig-ElfteiligerBildzyklus.jpg - Bild
1. Auflage, Fadenbindung 11.2020 , Deutsch

Lea Grundigs elfteiliger Bild-Zyklus zum "Kommunistischen Manifest" wurde bisher nie vollständig und in Farbe gezeigt. Er geriet sogar beinahe in Vergessenheit. Ein glücklicher Fund bei einer Geschäftsauflösung brachte 2018 Andrucke einige dieser Bilder zum Vorschein und damit das große Werk in Erinnerung. Dem Verlag 8. Mai war dies der Anlass, das erste kommunistische Parteiprogramm der Arbeiterbewegung erneut herauszugeben. Der Text des Manifests als auch die Vorrede von Friedrich Engels aus dem Jahr 1888 entspricht dem der Marx-Engels-Werke, beide werden aber von vielen zusätzlichen erklärenden Fußnoten ergänzt. Die Einleitung von Dietmar Dath schlägt den Bogen von 1848 über die Oktoberrevolution bis heute.

ISBN 978-3-931745-41-7 1. Auflage, Fadenbindung 11.2020 22,90 € Portofrei Bestellen (Buch)

Sein Standpunkt: "Wenn du gegen das Vorhandene kämpfst, musst du mit der ausgebeuteten Klasse gegen die ausbeutende kämpfen." Der Kurator der junge Welt-Kunstedition Andreas Wessel skizziert das Leben von Lea Grundig, das ohne ihren früh verstorbenen Mann nicht zu denken ist. Gut verständlich wird die Auffassung der Grundigs zum Realismus und damit zu ihrer Kunsttheorie vorgetragen. Die Grundigs ziehen mit Dath gleich: "Unsere künstlerische Arbeit war und ist Teil unseres Kampfes, und der politische Kampf ist Teil unserer künstlerischen Arbeit." Schließlich enthält der Band auch einen Text von Lea Grundig aus dem Jahr 1968 zu zwei Blättern des Bild-Zyklus.

Einführung von Dietmar Dath, Nachwort von Andreas Wessel.

Mehr Infos

Für die Weltgemeinschaft. Lea Grundigs Bildzyklus zum Kommunistischen Manifest erscheint 52 Jahre nach dem ursprünglichen Publikationsvorhaben. Von Andreas Wessel → junge Welt 28.11.2020

Das »Kommunistische Manifest« mit Illustrationen von Lea Grundig 
junge Welt Youtube 19.10.2020

Autoren-/Künstlerinfos

Lea Grundig (1906–1977) war eine deutsche Malerin, Grafikerin und politische Künstlerin, die in Dresden geboren wurde und als eine der bedeutenden Künstlerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt. Sie studierte von 1922 bis 1926 an kunstpädagogischen und bildenden Akademien in Dresden, schloss sich 1926 der Kommunistischen Partei Deutschlands an und heiratete den Maler Hans Grundig; in dieser Zeit wurde sie Mitglied revolutionärer Künstlergruppen. In den 1930er Jahren stellte Grundig in ihren Arbeiten soziale Themen und den Widerstand gegen den Nationalsozialismus dar, wurde mehrfach verhaftet und ging 1939 ins Exil nach Palästina, bevor sie 1948/49 nach Dresden zurückkehrte. In der Deutschen Demokratischen Republik lehrte sie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, wurde 1964 Präsidentin des Verbands Bildender Künstler und erhielt zahlreiche staatliche Auszeichnungen; sie starb 1977 auf einer Mittelmeerreise.

Wikipedia (DE): Lea Grundig  |  Wikipedia (EN): Lea Grundig

Autoren

Erstellt: 15.12.2020 - 12:22  |  Geändert: 25.02.2026 - 08:27