Lea Grundig (1906–1977) war eine deutsche Malerin, Grafikerin und politische Künstlerin, die in Dresden geboren wurde und als eine der bedeutenden Künstlerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt. Sie studierte von 1922 bis 1926 an kunstpädagogischen und bildenden Akademien in Dresden, schloss sich 1926 der Kommunistischen Partei Deutschlands an und heiratete den Maler Hans Grundig; in dieser Zeit wurde sie Mitglied revolutionärer Künstlergruppen. In den 1930er Jahren stellte Grundig in ihren Arbeiten soziale Themen und den Widerstand gegen den Nationalsozialismus dar, wurde mehrfach verhaftet und ging 1939 ins Exil nach Palästina, bevor sie 1948/49 nach Dresden zurückkehrte. In der Deutschen Demokratischen Republik lehrte sie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, wurde 1964 Präsidentin des Verbands Bildender Künstler und erhielt zahlreiche staatliche Auszeichnungen; sie starb 1977 auf einer Mittelmeerreise.

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1. Auflage 02.2025 , Deutsch

Die Ausstellung im Museum Eberswalde und das begleitende Katalogbuch stellen die Lebenswege der Fotografin Ellen Auerbach (1906-2004), die in den späten 1920er Jahren das renommierte Berliner Studio ringl+pit mitbegründete, und der in Dresden gebürtigen Grafikerin Lea Grundig (1906-1977) einander gegenüber. Beide waren aufgrund ihrer jüdischen Herkunft gezwungen, Deutschland in der NS-Zeit zu verlassen und in Palästina Zuflucht zu suchen. Beiden ist gemeinsam, dass sie Palästina in den späten 1940er Jahren wieder verlassen haben. Ellen Auerbach fand in den USA, Lea Grundig in der DDR ihre letzte Heimat. 

ISBN 978-3-8296-1036-0 1. Auflage 02.2025 36,00 € Portofrei Bestellen (Buch)
1. Auflage, Fadenbindung 11.2020 , Deutsch

Lea Grundigs elfteiliger Bild-Zyklus zum "Kommunistischen Manifest" wurde bisher nie vollständig und in Farbe gezeigt. Er geriet sogar beinahe in Vergessenheit. Ein glücklicher Fund bei einer Geschäftsauflösung brachte 2018 Andrucke einige dieser Bilder zum Vorschein und damit das große Werk in Erinnerung. Dem Verlag 8. Mai war dies der Anlass, das erste kommunistische Parteiprogramm der Arbeiterbewegung erneut herauszugeben. Der Text des Manifests als auch die Vorrede von Friedrich Engels aus dem Jahr 1888 entspricht dem der Marx-Engels-Werke, beide werden aber von vielen zusätzlichen erklärenden Fußnoten ergänzt. Die Einleitung von Dietmar Dath schlägt den Bogen von 1848 über die Oktoberrevolution bis heute.

ISBN 978-3-931745-41-7 1. Auflage, Fadenbindung 11.2020 22,90 € Portofrei Bestellen (Buch)