Lea Grundigs elfteiliger Bild-Zyklus zum "Kommunistischen Manifest" wurde bisher nie vollständig und in Farbe gezeigt. Er geriet sogar beinahe in Vergessenheit. Ein glücklicher Fund bei einer Geschäftsauflösung brachte 2018 Andrucke einige dieser Bilder zum Vorschein und damit das große Werk in Erinnerung. Dem Verlag 8. Mai war dies der Anlass, das erste kommunistische Parteiprogramm der Arbeiterbewegung erneut herauszugeben. Der Text des Manifests als auch die Vorrede von Friedrich Engels aus dem Jahr 1888 entspricht dem der Marx-Engels-Werke, beide werden aber von vielen zusätzlichen erklärenden Fußnoten ergänzt. Die Einleitung von Dietmar Dath schlägt den Bogen von 1848 über die Oktoberrevolution bis heute.
19.10.2020
Das »Kommunistische Manifest« mit Illustrationen von Lea Grundig
auf YouTube (19.10.2020) 1:35:38
Medienpräsenz
50 Jahre nach einem gescheiterten Buchprojekt in der DDR soll es im November 2020 soweit sein: Der Verlag 8. Mai präsentiert das »Kommunistische Manifest« und den 1968 dafür geschaffenen elfteiligen Zyklus der Künstlerin Lea Grundig. Bisher wurden diese Bilder noch nie zusammen gezeigt. Kunsthistoriker Andreas Wessel und Verlagsleiter Andreas Hüllinghorst stellen das Kommunistische Manifest, die Malerin sowie das gescheiterte Buchprojekt und das dann bald vorliegende neue Buch vor.
Das Video zeigt eindrucksvolle Bildbeispiele.
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 35min 38s
Videoautoren