junge Welt (Medienpräsenz)

36:20

Weil er eine Kufija* getragen hat, wurde seine therapeutische Neutralität bezweifelt und er nach der Probezeit nicht von der DRK-Klinik Berlin Westend übernommen, berichtet André Lerner im Videointerview.

André Lerner ist studierter Assistenzarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und nunmehr einer von vielen Juden, denen Antisemitismus vorgeworfen wurde.

*Heute ungenau oft als "Palestinensertuch" bezeichnet. Kufiya ist die arabische Bezeichnung für ein traditionelles quadratisches Tuch, das ursprünglich im Nahen Osten und auf der arabischen Halbinsel von Männern vor allem als Kopftuch und seltener als Halstuch getragen wurde.

27:57

Vor 49 Jahren wurde der Palast der Republik eröffnet. Nur 14 Jahre lang war dieser in der Tradition der sozialistischen Arbeiterbewegung stehende Volks- und Kulturpalast zugänglich. Am 19. September 1990 wurde er durch die Regierung der DDR geschlossen, einen Tag später votierten die Volkskammer der DDR und der Bundestag in Bonn für den Einigungsvertrag vom 31. August. Das Ende des Palastes fällt mit der Liquidierung der DDR zusammen und ist zugleich die Geburtsstunde der Berliner Republik. Und da die neue bürgerliche Republik nicht an ihre Geburt bzw. den historischen Sozialismus erinnert werden wollte, musste das beliebte Volkshaus gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung weg.   

34:53

Der Palast der Republik wurde am 23. April 1976 eröffnet, das ist nun 50 Jahre her. Aus Anlass dieses Jubiläums haben wir mit Rudolf Denner und Joachim Thiele vom Freundeskreis Palast der Republik über ihre Ausstellung in der jW Maigalerie gesprochen. Erfahrt, was sie über das größte Kulturhaus der DDR und seine Abwicklung nach 1990 durch die BRD zu sagen haben. 

7:48

Die kubanische Ärztin Aleida Guevara wurde am Sonnabend in Berlin für ihr praktisches internationalistische Wirken und stellvertretend für das widerständige Volk Kubas mit dem Rosa-Luxemburg-Preis ausgezeichnet.

»Es gibt kein Übel, das hundert Jahre dauert, noch einen Körper, der es ertragen kann« – Die Revolution auf Kuba behauptet sich seit 67 Jahren gegen das imperiale Übel aus Washington und das zitierte kubanische Sprichwort verweist nüchtern auf die aktuelle Situation des Landes. Deswegen gilt es heute Kuba zu würdigen, Kuba zu feiern, die Solidarität mit Kuba zu stärken. Die über sechshundert Besucher im großen Saal des Berliner Kino Babylon konnten am Sonnabend nachmittag starke Vorträge und ein interessantes Podiumsgespräch verfolgen, Müdigkeit wollte nicht aufkommen. Die »Solidaritätskonferenz zur Lage in Kuba« – nunmehr moderiert von der Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch näherte sich ihrem Höhepunkt: der Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an die kubanische Kinderärztin Aleida Guevara für ihr praktisches internationalistisches Wirken und stellvertretend für das widerständige Volk Kubas.

1:55:13

Seit sechs Jahrzehnten ist Kuba mit Versuchen der wirtschaftlichen Erdrosselung durch den US-Imperialismus konfrontiert. Und die Lage ist aktuell gefährlicher denn je. Nur wenige Tage nach Beginn seiner zweiten Amtszeit setzte US-Präsident Donald Trump die sozialistische Inselrepublik erneut auf die Liste »Staatliche Förderer des Terrorismus« (State Sponsors of Terrorism). Am 3. Januar 2026 überfielen US-amerikanische Soldaten in einer illegalen Militäraktion die Bolivarische Republik Venezuela über Nacht und entführten deren Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau, die Politikerin und Rechtsanwältin Cilia Flores. Gleichzeitig unterband Trump mit einer menschenrechtswidrigen Seeblockade die Erdöllieferungen nach Kuba ‒ Öllieferungen der Solidarität, die für die Verteidigung der kubanischen Revolution unverzichtbar sind. Die Folgen: seit Dezember 2025 ist kein Tropfen Erdöl mehr in Kuba gelandet, Strom und Lebensmittel müssen rationiert werden, Busse, Fähren und Züge fahren nur noch sporadisch. Schulen und Universitäten verkürzen den Unterricht oder streichen die Anwesenheitspflicht ganz. Auch Staatsbedienstete sollen weniger unterwegs sein, für sie gilt die Vier-Tage-Woche. Personal kann zudem in kritische Wirtschaftsbereiche versetzt werden. Der verbleibende Treibstoff wird vorrangig für das Gesundheitswesen sowie die Produktion von Strom und Lebensmitteln eingesetzt, dazu gehört vor allem auch die Trinkwasserversorgung.

In dieser humanitären Krise braucht Kuba internationale Solidarität! Darum veranstalteten wir am Sonnabend, 11. April 2026, in Berlin im Kino Babylon eine Solidaritätskonferenz mit Kuba und den Völkern Lateinamerikas, welche der 2. Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an Aleida Guevara vorangeht.

Sie erhält diesen Preis für ihr praktisches Wirken als kubanische Internationalistin und Ärtzin, die konsequent die Werte der kubanischen Revolution verteidigt. Darüber hinaus wird Aleida Guevara den Preis stellvertretend für das widerständige kubanische Volk entgegennehmen, das seit sechs Jahrzehnten der US-Blockade trotzt und an seinem sozialistischen Weg festhält.

3:03:59

Seit sechs Jahrzehnten ist Kuba mit Versuchen der wirtschaftlichen Erdrosselung durch den US-Imperialismus konfrontiert. Und die Lage ist aktuell gefährlicher denn je. Nur wenige Tage nach Beginn seiner zweiten Amtszeit setzte US-Präsident Donald Trump die sozialistische Inselrepublik erneut auf die Liste »Staatliche Förderer des Terrorismus« (State Sponsors of Terrorism). Am 3. Januar 2026 überfielen US-amerikanische Soldaten in einer illegalen Militäraktion die Bolivarische Republik Venezuela über Nacht und entführten deren Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau, die Politikerin und Rechtsanwältin Cilia Flores. Gleichzeitig unterband Trump mit einer menschenrechtswidrigen Seeblockade die Erdöllieferungen nach Kuba ‒ Öllieferungen der Solidarität, die für die Verteidigung der kubanischen Revolution unverzichtbar sind. Die Folgen: seit Dezember 2025 ist kein Tropfen Erdöl mehr in Kuba gelandet, Strom und Lebensmittel müssen rationiert werden, Busse, Fähren und Züge fahren nur noch sporadisch. Schulen und Universitäten verkürzen den Unterricht oder streichen die Anwesenheitspflicht ganz. Auch Staatsbedienstete sollen weniger unterwegs sein, für sie gilt die Vier-Tage-Woche. Personal kann zudem in kritische Wirtschaftsbereiche versetzt werden. Der verbleibende Treibstoff wird vorrangig für das Gesundheitswesen sowie die Produktion von Strom und Lebensmitteln eingesetzt, dazu gehört vor allem auch die Trinkwasserversorgung.

In dieser humanitären Krise braucht Kuba internationale Solidarität! Darum veranstalteten wir am Sonnabend, 11. April 2026, in Berlin im Kino Babylon eine Solidaritätskonferenz mit Kuba und den Völkern Lateinamerikas, welche der 2. Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an Aleida Guevara vorangeht.

Sie erhält diesen Preis für ihr praktisches Wirken als kubanische Internationalistin und Ärtzin, die konsequent die Werte der kubanischen Revolution verteidigt. Darüber hinaus wird Aleida Guevara den Preis stellvertretend für das widerständige kubanische Volk entgegennehmen, das seit sechs Jahrzehnten der US-Blockade trotzt und an seinem sozialistischen Weg festhält.

Mit dem Rosa-Luxemburg-Preis zeichnen die Tageszeitung junge Welt und das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus fortschrittliche Künstler, Wissenschaftler, Aktivisten und Politiker für ihr internationalistisches, klassenkämpferisches, antimilitaristisches und aufklärerisches Engagement aus. Erster Preisträger war im vergangenen Jahr der Schauspieler, Gewerkschafter und Kommunist Rolf Becker, der im Dezember 2025 im Alter von 90 Jahren in Hamburg verstorben ist. Guevara ist die zweite Preisträgerin. Die Statuette gestaltete der Berliner Künstler Rolf Biebl.
Programm

52:33

Beim Podium der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) »Nein zur Wehrpflicht« geht es um die Militarisierung der BRD und die faktische Wiedereinführung der Wehrpflicht. »Das ist doch ganz eindeutig eine Bedrohung für das Leben aller Jugendlichen im Land«, so Hannes Werner vom IJV zur Eröffnung der Diskussionsrunde. Man müsse »jede Möglichkeit, die sich bietet«, nutzen, um gegen die Militarisierung und für die Interessen der Jugend zu kämpfen. Klar erkennbar sei, dass es in der Jugend eine immer stärkere Politisierung gebe.

Weitere Teilnehmer sind: David Christner (Junge Linke), Selina Pfister (Linksjugend ), Marco Blum (SDAJ), Sam (Schulstreikkomitee Göttingen) und Max Radtke (Verdi). 

1:09:16

Seit sechs Jahrzehnten ist Kuba mit Versuchen der wirtschaftlichen Erdrosselung durch den US-Imperialismus konfrontiert. Und die Lage ist aktuell gefährlicher denn je. Nur wenige Tage nach Beginn seiner zweiten Amtszeit setzte US-Präsident Donald Trump die sozialistische Inselrepublik erneut auf die Liste »Staatliche Förderer des Terrorismus« (State Sponsors of Terrorism). Am 3. Januar 2026 überfielen US-amerikanische Soldaten in einer illegalen Militäraktion die Bolivarische Republik Venezuela über Nacht und entführten deren Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau, die Politikerin und Rechtsanwältin Cilia Flores. Gleichzeitig unterband Trump mit einer menschenrechtswidrigen Seeblockade die Erdöllieferungen nach Kuba ‒ Öllieferungen der Solidarität, die für die Verteidigung der kubanischen Revolution unverzichtbar sind. 

Die Folgen: seit Dezember 2025 ist kein Tropfen Erdöl mehr in Kuba gelandet, Strom und Lebensmittel müssen rationiert werden, Busse, Fähren und Züge fahren nur noch sporadisch. Schulen und Universitäten verkürzen den Unterricht oder streichen die Anwesenheitspflicht ganz. Auch Staatsbedienstete sollen weniger unterwegs sein, für sie gilt die Vier-Tage-Woche. Personal kann zudem in kritische Wirtschaftsbereiche versetzt werden. 

Der verbleibende Treibstoff wird vorrangig für das Gesundheitswesen sowie die Produktion von Strom und Lebensmitteln eingesetzt, dazu gehört vor allem auch die Trinkwasserversorgung.

29:53

In diesem Interview spricht Dani Neira, politischer Analyst sowie halb Chilene und halb Deutscher, über seine Erfahrungen in einer internationalen Solidaritätsbrigade in Kuba, die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert wurde. Ausgehend von seiner persönlichen Motivation und seinem Engagement für politische Bildungsarbeit innerhalb der lateinamerikanischen Diaspora in Deutschland, schildert Neira die historische Bedeutung der Brigaden als Ausdruck des kubanischen Internationalismus. Er beschreibt Begegnungen mit sozialen Initiativen, Gewerkschaften und medizinischen Einrichtungen sowie den kulturellen Austausch, der die Solidarität zwischen Kuba und internationalen Unterstützer:innen stärkt. 

Ein zentraler Schwerpunkt des Gesprächs ist die aktuelle soziale und wirtschaftliche Lage auf der Insel. Neira hebt hervor, dass die seit über sechs Jahrzehnten bestehende und zuletzt verschärfte US-Blockade maßgeblich für Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln, Medikamenten und Energie verantwortlich ist. Trotz dieser schwierigen Bedingungen schildert er eine differenzierte gesellschaftliche Stimmung: Während Kritik an der Regierung offen geäußert werde, bestehe weiterhin eine starke Identifikation mit den Errungenschaften der Revolution. Besonders betont er die Erschöpfung vieler Menschen angesichts wiederkehrender Krisen, aber auch deren Widerstandskraft und Hoffnung. 

Abschließend unterstreicht Neira die Bedeutung internationaler Solidarität und ruft dazu auf, Kuba aus einer antiimperialistischen und völkerrechtlichen Perspektive zu betrachten. Initiativen wie Spendenkampagnen für Solaranlagen oder medizinische Unterstützung seien konkrete Möglichkeiten, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern.