junge Welt (Medienpräsenz)

Im Kino Babylon am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz waren am letzten Sonnabend fast alle der rund 500 Plätze besetzt. Zum 30jährigen Jubiläum des Verlags 8. Mai vergaben die Tageszeitung junge Welt und die Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus erstmals den Rosa-Luxemburg-Preis. Ausgezeichnet für sein lebenslanges Streben nach Gerechtigkeit und Frieden wurde der Schauspieler und Gewerkschafter Rolf Becker, der am 31. März seinen 90. Geburtstag gefeiert hatte.

Per Audiobotschaft gratulierte Mumia Abu-Jamal aus dem Gefängnis in den USA. Während der Kampf für die Freiheit des schwarzen Bürgerrechtsaktivisten weitergeht, konnte Becker mit Christian Klar einen anderen zu lebenslanger Haft Verurteilten, der 26 Jahre in deutschen Gefängnissen verbringen musste und für dessen Freilassung er sich engagiert hatte, nun als Freund auf der Bühne begrüßen.

Mehr dazu hier: »Dieser Preis gehört euch allen«
Der Schauspieler Rolf Becker erhielt den Rosa-Luxemburg-Preis für sein lebenslanges Streben nach Gerechtigkeit und Frieden Von Nick Brauns

Ein Höhepunkt bei Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises am 12. April im Kino Babylon waren Rebers & Band: Andreas Rebers interpretierte Lieder des Altmeisters Franz Josef Degenhardt, begleitet von den wohltemperierten Gitarren seiner Künstlerkollegen. Ein großes Bravo folgte dem Instrumental aus zwei Gitarren und dem unvergleichlichen Akkordeon des Bandleaders.

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So muss es sein!
Die Erstverleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an Rolf Becker im Berliner Kino Babylon wurde zur Manifestation für den Frieden.
Von Hagen Bonn
https://www.jungewelt.de/artikel/498082.rosa-luxemburg-preis-so-muss-es-sein.html

Der Kult um den einstigen Führer des ukrainischen Faschismus, Stepan Bandera, war nie weg.

Während des »Euromaidan« 2014 erhielt der Banderismus neuen Aufwind. Heute bilden Faschisten das Rückgrat des ukrainischen Sicherheitsapparats, sabotieren Verhandlungslösungen im Stellvertreterkrieg gegen Russland und unterhalten einflussreiche Netzwerke in der westlichen Welt.

Der langjährige jW-Chefredakteur Arnold Schölzel moderiert die Veranstaltung und führt das Gespräch mit der Herausgeberin Susann Witt-Stahl

15:22

Um dem medialen Trommelfeuer der bürgerlichen Kriegspropaganda etwas zu entgegnen und ein Zeichen gegen Krieg zu setzen, braucht es eine kämpferische Friedensbewegung. Bei der jW-Veranstaltung am 13. Mai 2022 im Kesselhaus in der Berliner Kulturbrauerei ging es unter dem Motto »Der Krieg soll verflucht sein!«, die aktuellen Ereignisse in und rund um die Ukraine im Gesamtzusammenhang zu diskutieren mit dem Ziel, der Friedensbewegung einen kämpferischen Impuls zu geben. Eingeladen wurde von junge Welt und Melodie & Rhythmus.

Jörg Kronauer ist freier Journalist und schreibt regelmäßig für die Tageszeitung junge Welt. Zuletzt erschien von ihm das Buch »Der Aufmarsch – Vorgeschichte zum Krieg. Russland, China und der
Westen« bei Papyrossa.