Geschichte des Kommunismus

China ’21. Lehrreiche Erfahrungen seit Gründung der KPCh 1921. Von Eike Kopf

1921 gründete eine linke Gruppe der Nationalen Volkspartei (Guomindang) in Shanghai illegal die Kommunistische Partei Chinas. Diese derzeit etwa 90 Millionen Mitglieder zählende Partei hat im ersten Jahrhundert ihres Bestehens durch ihre Volksverbundenheit eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht und die Weltgeschichte wesentlich beeinflusst. Diese Partei, die 1949 die Gründung der Volksrepublik China inspirierte und organisierte, begeht 2021 ihren 100. Gründungstag - daher rührt der vorliegende Titel "China '21".
Diese Erfolgsgeschichte hat der Autor seit 1997 in China miterlebt.

ISBN 978-3-95966-481-3     19,95 €  Portofrei     Bestellen

Der vergessene Sieg. Der Polnisch-Sowjetische Krieg 1919/20 und die Entstehung des modernen Osteuropa. Von Stephan Lehnstaedt

Der Polnisch-Sowjetische Krieg ist die Urkatastrophe des osteuropäischen 20. Jahrhunderts. An seinem Ende stand eine labile Friedensordnung, deren Spannungen selbst durch den Zweiten Weltkrieg nicht aufgelöst werden konnten. Bis heute streiten die osteuropäischen Staaten um nationale Minderheiten und historische Grenzen - und der gegenwärtige Konflikt in der Ukraine wirkt geradezu wie eine Neuauflage der Kämpfe von vor einhundert Jahren.
Nachdem polnische Truppen 1919 Kiew, Minsk, Wilna und große Teile des europäischen Russlands besetzt hatten, konnte die vom heimischen Bürgerkrieg geschwächte Rote Armee zurückschlagen, die Ukraine erobern und erst vor Warschau mit knapper Not aufgehalten werden.

ISBN 978-3-406-74022-0     14,95 €  Portofrei     Bestellen

Die Totengräber. Der letzte Winter der Weimarer Republik. Von Rüdiger Barth und Hauke Friederichs

Eine mitreißende Reportage über die letzten zehn Wochen der Weimarer Republik. Tag für Tag schildern die Historiker Rüdiger Barth und Hauke Friederichs die dramatischen Ereignisse im skrupellosen Kampf um die Macht, an dessen Ende Adolf Hitler Reichskanzler wird und Deutschland in die Diktatur führt.
November 1932, die Weimarer Republik taumelt. Die Wirtschaft liegt am Boden. Auf den Straßen toben Kämpfe zwischen Linksextremisten und Rechtsradikalen. Wenige Männer entscheiden in den kommenden Tagen über das Schicksal der Deutschen.

ISBN 978-3-596-29973-7     13,00 €  Portofrei     Bestellen

Der wilde Sozialismus. Selbstorganisation und direkte Demokratie in den Kämpfen von 1789 bis heute. Von Charles Reeve

Prinzipien der direkten Demokratie und der kollektiven Selbstverwaltung ziehen sich durch alle revolutionären Epochen, von der Französischen Revolution über den Mai 1968 bis zur Besetzung der ZAD heute. Charles Reeve zeigt die revolutionären Phasen der sozialistischen Bewegung aus der Perspektive häretischer Sozialismuskonzeptionen, jener Strömungen, die die offiziellen und offiziösen Geschichtsschreibungen als "extreme Überschreitungen" bezeichnen: die "Enragés" während der Französischen Revolution, den Kampf der Sowjets in der russischen Revolution, die sich die Macht über die Neugestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft nicht nehmen lassen wollten.

ISBN 978-3-96054-210-0     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Umbruchsjahre in Italien. Als Auslandskorrespondent in Rom 1973 bis 1979. Von Gerhard Feldbauer

Gerhard Feldbauer war als Korrespondent der Nachrichtenagentur ADN und der Tageszeitung Neues Deutschland 1973 bis 1979 Augenzeuge gravierender Ereignisse in Italien. So der von den italienischen Kommunisten verfolgten, "Historischer Kompromiss" genannten, Regierungszusammenarbeit mit der Christdemokratie, der Democrazia Cristiana, und der Ermordung von deren Vorsitzenden Aldo Moro. Nach vier Jahrzehnten stellt Feldbauer seine damaligen Berichte auf den Prüfstand und legt neue Erkenntnisse vor. So zur Bedeutung von Persönlichkeiten wie Enrico Berlinguer und Luigi Longo, Aldo Moro und Giulio Andreotti oder Klaus Gysi, des Botschafters der DDR in Italien, in deren Wirken er persönlich Einblick erhielt.

ISBN 978-3-89438-715-0     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Eine chinesische Reformation. Von Eike Kopf

Ein kurzer Rückblick auf die Einleitung der welthistorischen Rolle des städtischen Bürgertums in der Schweiz, den Niederlanden, England, den USA, Frankreich, Deutschland und Skandinavien seit Beginn der Reformation von 1517, auf die Schlussfolgerungen von Engels und Marx seit 1847 hinsichtlich einer Übergangsetappe zu einem höheren Zivilisationstyp sowie auf die Entwicklung der Volksrepublik China lässt die im Titel der vorliegenden Studie aufgeworfene Überlegung aufkommen: Bewirkt das in China bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts konzipierte und bisher gemeisterte Anfangsstadium des Sozialismus nicht eine ähnliche weltgeschichtliche Initialzündung - auf dem Niveau des 21. Jahrhunderts?

ISBN 978-3-89438-698-6     12,90 €  Portofrei     Bestellen

Werke. Von Hermynia Zur Mühlen

Aristokratin, Kommunistin, Katholikin, unbeugsame Nazigegnerin und Exilantin: Hermynia Zur Mühlen wurde 1883 in Wien als Gräfin Folliot de Crenneville geboren und starb 1951 im englischen Exil. Geschätzt von Joseph Roth und Karl Kraus, war sie eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts. Mit ihren proletarischen Märchen hat sie ein eigenes Genre erfunden, darüber hinaus war sie eine politische Erzählerin und Publizistin von Rang.

ISBN 978-3-552-05926-9     49,00 €  Portofrei     Bestellen

Linke Melancholie. Über die Stärke einer verborgenen Tradition. Von Enzo Linke Melancholie Über die Stärke einer verborgenen Tradition von Enzo Traverso

Enzo Traverso verleiht einer verborgenen Tradition ihren gebührenden Platz in den aktuellen Auseinandersetzungen: der linken Melancholie. Latent war die in der linken Geschichtsschreibung und Kultur zwar immer schon präsent, ihre Kraft für heutige Kämpfe hat bisher aber niemand so deutlich herausgestellt wie Traverso. Um eine neue konkrete Utopie des 21. Jahrhunderts definieren zu können, analysiert er Kunstwerke der bildenden Kunst, Filme, Theorietraditionen sowie die gescheiterten und verratenen Revolutionen und Revolten des 19. und 20. Jahrhunderts.

ISBN 978-3-89771-265-2     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Lady Liberty Das Leben der jüngsten Marx-Tochter Eleanor. Von Eva Weissweiler

In den letzten 20 Jahren hat sich die politische Weltlage dramatisch verändert. Osteuropäische Archive haben sich für die Forschung geöffnet, und auch die Sicht auf Karl Marx ist eine andere geworden, seit durch wirtschaftliche und ökologische Krisen deutlich wurde, wie richtig viele seiner Prognosen gewesen sind - ob sie nun Globalisierung und Überproduktion oder Arbeitslosigkeit, Spekulationswut und Armutsrevolten betreffen. Von seinen drei Töchtern hatte Eleanor (1855-1898) die engste Bindung an ihn. Sie war auch die beste Kennerin seines Werkes, zu dessen Sachwalterin sie sich machte: Als Editorin und Übersetzerin seiner Schriften hat sie unser Marx-Bild entscheidend geprägt.

ISBN 978-3-455-00292-8     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Franz Mehring oder: "Der beste zur Zeit lebende Publizist". Hrsg. Hans-Dieter Schütt

Kaum jemand vermag heute noch zu sagen, wer Franz Mehring war. 2019 warsein 100. Todestag. Der Journalist aus Pommern entwickelte sich im jungen deutschen Kaiserreich vom liberal-bürgerlichen zum sozialdemokratischen Publizisten. Vor dem Ersten Weltkrieg galt Franz Mehring als einer der führenden marxistischen Historiker in Deutschland. Nach 1914 ging er immer stärker auf Distanz zur SPD und wurde zusammen mit Rosa Luxemburg zu den intellektuellen Köpfen der "Spartakusgruppe".

ISBN 978-3-320-02358-4     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten