Konzentrationslager

Siehe auch: 

Kommandant in Auschwitz. Autobiographische Aufzeichnungen des Rudolf Höß. Hrsg. Martin Broszat

Die autobiographischen Aufzeichnungen decken die Hintergründe der moralischen und geistigen Pervertierung auf, die sich im Deutschland Hitlers und Himmlers bei unzähligen ehrgeizigen »Gläubigen« des Regimes vollzog.

Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, in der Nähe der gleichnamigen Stadt gelegen, wurde nach dem deutschen Angriff auf Polen im Zweiten Weltkrieg errichtet. Im Mai 1940 wurde der damalige SS-Obersturmbannführer Rudolf Höß mit dem Ausbau des Lagers beauftragt, das er als Kommandat dreieinhalb Jahre lang befehligte. Auschwitz gehörte zu den größten Vernichtungslagern des Dritten Reiches und bestand bis zum Januar 1945. Höß wurde zum 2. April 1947 vom polnischen Obersten Volksgericht zum Tode verurteilt und am 16. April 1947 in Auschwitz gehenkt.

ISBN 978-3-423-30127-5     11,90 €  Portofrei     Bestellen

So war Auschwitz - Zeugnisse 1945-1986. Mit Leonardo De Benedetti. Von Primo Levi

Kurz nach der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945 verfasste der Chemiker Primo Levi zusammen mit dem Arzt Leonardo De Benedetti im Auftrag der russischen Kommandantur einen Bericht über die hygienisch-medizinische Organisation von Auschwitz III. Dieser erschütternde, wenig bekannte Text ist der Beginn von Levis weltbedeutendem Werk, das für ein Schreiben gegen das Vergessen und eine kritische Hinterfragung der Gegenwart steht. Neben dem "Bericht" versammelt "So war Auschwitz" zum Großteil unveröffentlichte Artikel, Reden, Briefe und Zeugenaussagen aus über vierzig Jahren. Ein in seiner dokumentarischen Dichte und chronologischen Breite einzigartiger Band, der eine neue Dimension von Levis Werk erschließt.

ISBN 978-3-446-25449-7     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Antisemitismus im Dritten Reich. Von der Ausgrenzung zum Völkermord. Eine Einführung. Von Ulrich Schneider

Der Antisemitismus in Deutschland war keine Erfindung der Nazis. Er hatte seine Vorläufer, wurde von diesen aber ins Extrem gesteigert. Ulrich Schneider skizziert, wie diese Entwicklung stufenweise in brutale Praxis umgesetzt wurde. Der gesellschaftlichen Ausgrenzung und Isolierung schon zu Beginn des Dritten Reichs, der Entrechtung durch die »Nürnberger Rassegesetze« von 1935 und der damit verbundenen »Arisierung« der Wirtschaft und »Säuberung« des Kulturlebens folgten die Novemberpogrome von 1938 sowie der forcierte Raub jüdischen Eigentums und mit dem Krieg die Ghettoisierung und Deportation in den Osten. Dieser Prozess kulminierte schließlich in der »Endlösung der Judenfrage« durch die Massenvernichtung, organisiert durch die Wannsee-Konferenz von 1942.

ISBN 978-3-89438-756-312,90 €  Portofrei     Bestellen

Ist das ein Mensch? Ein autobiographischer Bericht. Ungekürzte Lesung mit Alexander Fehling (6 CDs) Von Primo Levi. Regie: Anna Hartwich

Februar 1944 bis Januar 1945: Primo Levi beschreibt das Jahr, das er in Auschwitz verbracht hat. Es ist eines der eindrücklichsten Zeugnisse des Holocaust. Durch Levis kühlen Blick des Naturwissenschaftlers auf das Vernichtungslager tritt der alltägliche Horror umso deutlicher hervor. Er schildert, wie der Kampf um das Überleben zum einzigen Ziel eines jeden Tages wurde und wie jeder Einzelne immer wieder auf dieselben Fragen zurückgeworfen wurde: Was macht einen Menschen eigentlich zu einem Menschen und ist es überhaupt möglich, in einer solch todbringenden Umgebung das Menschliche nicht zu verlieren.

ISBN 978-3-7424-1490-8     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Atempause. Von Primo Levi

Der mühevolle Weg in die Freiheit.

27. Januar 1945, der Tag der Befreiung. Nun beginnt für die Überlebenden die abenteuerliche Heimreise von Auschwitz nach Turin: eine neunmonatige Odyssee aus dem Alptraum des KZ zurück ins Leben.

Pirmo Levis bewegender autobiographischer Roman wurde jetzt von Francesco Rosi mit John Turturro und Rade Serbedzija in den Hauptrollen verfilmt.

ISBN 978-3-423-11779-1     10,90 €  Portofrei     Bestellen

Corona in Buchenwald. Von Ivan Ivanji

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Buchenwald kommen im April 2020 zwölf Überlebende und ihre Begleitung nach Weimar. Der geplante Festakt ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt, aber die betagten Herren möchten den Gedenktag unter allen Umständen begehen. Doch da wird einer von ihnen positiv auf das Coronavirus getestet und alle Anwesenden stehen ab sofort unter Quarantäne. Der serbische Schriftsteller Sascha ist mit seinem Sohn angereist und schlägt vor, einander wie in Bocaccios Decamerone zum Zeitvertreib Geschichten zu erzählen.

ISBN 978-3-7117-2106-8     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945. Hrsg. Volkhard Knigge

Das von der SS keine zehn Kilometer vom Stadtzentrum Weimars von 1937 bis 1945 betriebene KZ Buchenwald war eines der wichtigsten Instrumente des NS-Regimes für den rassistischen Umbau Deutschlands und später Europas. Die Inschrift im Haupttor - 'JEDEM DAS SEINE' - hatten die Häftlinge täglich vor Augen. Die zynische Umwidmung der ursprünglichen Bedeutung des Spruches legitimierte Ausgrenzung und Gewalt gegenüber sogenannten Gemeinschaftsfremden. Die neue Dauerausstellung analysiert, was dies für die über 250.000 nach Buchenwald verschleppten Menschen bedeutete.

ISBN 978-3-8353-1810-6     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Die Geschichte von Francine R. Widerstand und Deportation. Von Boris Golzio

In langen persönlichen Gesprächen mit Francine R., einer Überlebenden des Konzentrationslagers Ravensbrück, hat Boris Golzio das Schicksal dieser beindruckenden Frau entdeckt und in einer Graphic Novel umgesetzt. Francine R. war während der deutschen Besatzung Frankreichs Mitglied der Resistance. Am 6. April 1944 wird sie zusammen mit ihrer Schwester von der Gestapo verhaftet. Beide werden anschließend in unterschiedliche Lager nach Deutschland deportiert. Schliesslich wird Francine im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert.

ISBN 978-3-96445-047-0     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Primo Levi. Von Matteo Mastragostino und Alessandro Ranghiasci

Herbst 1986. Wenige Monate vor seinem Tod traf Primo Levi die Schüler der Volksschule Rignon in Turin. Es war die gleiche Schule, die er als Kind besuchte. So begann die lange Reise des Wissens, in dem der Schriftsteller die Kinder an der Hand nahm und sie ruhig in sein persönliches Drama begleitete und mit sanfter Festigkeit zu erklären versuchte, was der Holocaust war, und wie er es geschafft hat, die Hölle von Auschwitz zu überleben. Fragen über Fragen: Die Schüler öffneten ihre Augen und sahen die schwärzeste Seite der menschlichen Geschichte, geführt durch die Stimme und die Gesten eines ihrer maßgeblichsten Zeugen, einem Meister der Klarheit und des Widerstands, der Entschlossenheit und der Tat.

ISBN 978-3-903022-99-7     19,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Fotograf von Mauthausen. Von Pedro J. Colombo, Aintzane Landa und Salva Rubio

Wie 7.000 seiner republikanischen Genossen wurde der katalanische Photograph Francisco Boix von den Nationalsozialisten ins Lager Mauthausen deportiert. Zu Beginn ist er nur daran interessiert, diesen wahrhaftigen Alptraum irgendwie zu überleben. Aber als er auf den SS-Hauptscharführer Paul Ricken trifft, einen perversen Nazi-Ästheten, der sich daran erfreut, das Grauen zu fotografieren, versteht der junge Mann, dass dies ein einzigartiges Zeugnis ist. Für den sogenannten Erkennungsdienst gelang es Boix Häftlinge, SS-Aufseher und den Lageralltag abzulichten. Allein beim Besuch Heinrich Himmlers im April 1941 entstanden 4.000 Aufnahmen.

ISBN 978-3-903290-00-6     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten