SPD

Die liberale Illusion. Warum wir einen linken Realismus brauchen. Von Nils Heisterhagen

Die SPD steht mit dem Rücken zur Wand. Sie wirkt wie gelähmt durch das Beharren auf der Politik der "Neuen Mitte" und des "Dritten Weges", mit der sie in den 2000er Jahren zuletzt Wahlerfolge erringen konnte.
Nils Heisterhagen, SPD-Grundsatzreferent, analysiert, wie die Verbindung aus ökonomischem Neoliberalismus und postmoderner Gesellschaftspolitik seit den 2000er Jahren die angestammte Wählerschaft der SPD immer weiter zurückließ. Er deckt den selbstzufriedenen Illusionismus einer liberalen Elite auf, die heute konservativ geworden ist. Und er fordert: Es ist Zeit für einen neuen linken Realismus.

ISBN 978-3-8012-0531-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Sozialdemokratie wagen! Neue Politik für Deutschland und die SPD. Von Simone Lange

Simone Lange - das ist die Frau, die am 22. April 2018 auf dem Bundesparteitag der SPD gegen Andrea Nahles antrat. Es ging um nichts Geringeres als den SPD-Vorsitz und die völlige Außenseiterin holte aus dem Stand sagenhafte 28 Prozent. Seitdem fragen sich alle: Was hat die Flensburger Oberbürgermeisterin mit Thüringer Wurzeln als Nächstes vor? Wofür steht sie in der Politik? Dieses Buch ist die Antwort. Offen, ehrlich und konsequent benennt sie die Fehler, die der SPD - ihrer politischen Heimat - den Status "Volkspartei" und das Vertrauen der Bürger geraubt haben ... darunter nicht zuletzt die Agenda 2010.

ISBN 978-3-86470-611-0     17,99 €  Portofrei     Bestellen

NOVEMBER '18. Als die Revolution nach Deutschland kam. Von Stefan Bollinger

Im November vor 100 Jahren zerbrach die Monarchie, weil die Deutschen es leid waren, weiter Krieg zu führen und zu hungern. Nach russischem Beispiel entstanden Arbeiter- und Soldatenräte. Und während die einen die sozialistische Republik Deutschland gründen wollten, kanalisierten die anderen den revolutionären Furor und gründeten zu Weimar einen bürgerlich-demokratischen Staat. So blieb die Weltrevolution aus, auf die die Russen gesetzt hatten. Stefan Bollinger untersucht Umstände und Konsequenzen dieser halben oder doch ganzen Revolution und analysiert die Auswirkungen in der Gegenwart.

ISBN 978-3-360-01884-7     14,99 €  Portofrei     Bestellen

Spartakusaufstand. Der unterschlagene Bericht des Untersuchungsausschusses der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin. Von Jörn Schütrumpf

Im Januar 1919 greifen revolutionäre Arbeiter in Berlin zu den Waffen. Der vom linken Flügel der Berliner USPD getragene Aufstand wurde von Anfang an der gerade gebildeten KPD zugeschrieben. Sie war für derlei Aktionen allerdings viel zu schwach. Die KPD hatte im Januar 1919 in Berlin etwa 300 Anhänger, die USPD 200.000. Gleichwohl hält sich bis heute die Legende vom Spartakusaufstand. Zu ganz anderen Ergebnissen kam der Untersuchungsausschuss der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin in seinem Abschlussbericht vom 9. Februar 1921.

ISBN 978-3-320-02357-7     49,00 €  Portofrei     Bestellen

Wars das? Ein Nachruf auf die SPD. Von Ulrich Maurer

Seine pointierte Darstellung des sozialdemokratischen Niedergangs begleitet Ulrich Maurer mit autobiografischen Rückblenden aus seiner Zeit als Landes-und Fraktionsvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg und als Mitglied des Parteivorstands und Präsidiums der Bundespartei. Und er stellt die Frage, ob der Abstieg der deutschen Sozialdemokratie nicht Bestandteil eines bevorstehenden Endes der klassischen westlichen Parteiendemokratie sein könnte und welche Entwicklungen sich daraus ergäben.

ISBN 978-3-89965-840-8     16,80 €  Portofrei     Bestellen

Aufstehen und wohin gehts? Von Rainer Balcerowiak

#aufstehen. Welches Potenzial hat Sahra Wagenknechts linke Bewegung?
Bereits wenige Tage nach dem Bekanntwerden sind mehr als 60.000 Menschen Teil dieser Bewegung. Politikverdrossenheit und Zukunftsangst haben eine Mehrheit erfasst. Ratlosigkeit macht sich in allen Parteien breit: CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und auch die Linkspartei verlieren an Einfluss. Gewinner ist die AfD. Diese Partei hat nur ein Thema: Asylbewerber und Emigranten. Und statt gegen diesen mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Chauvinismus gespeisten Nationalismus aktiv vorzugehen, wird das rechtsextreme Vokabular übernommen. Vetternwirtschaft, Lügenpresse, Asylantenflut, Sozialschmarotzer: Solche Begriffe sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

ISBN 978-3-360-01342-2     10,00 €  Portofrei     Bestellen

November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts von Klaus Gietinger, Vorwort von Karl Heinz Roth

Ein flammendes Plädoyer dafür, die verpasste soziale Revolution zwischen Kieler Matrosenaufständen und Weimarer Republik dem Vergessen zu entreißen! 100 Jahre nach dem November 1918 spricht man nur noch vom "Kriegsende", vom "Zusammenbruch des Kaiserreichs". Dabei war die Novemberrevolution tatsächlich ein Aufbruch, ein Aufbäumen gegen die herrschenden Klassen. Matrosen, Soldaten und Arbeiter waren noch bewaffnet - und sie hatten genug von den alten Eliten, sie wollten das allgemeine Wahlrecht, die Sozialisierung, die Zerschlagung des Militarismus und die Revolution - ein für alle Mal, jetzt oder nie!

ISBN 978-3-96054-075-5     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Mut und Melancholie Heinrich Böll, Willy Brandt und die SPD. Eine Beziehung in Briefen, Texten, Dokumenten von Norbert Bicher

Heinrich Böll, der am 21. Dezember 2017 hundert Jahre alt geworden wäre, und Willy Brandt sind Ikonen der bundesrepublikanischen Geschichte. Die Dokumentation zeichnet erstmals ihr Verhältnis nach, das von tiefer Sympathie, gegenseitiger Unterstützung und politischer Selbstbehauptung geprägt war. Sie standen nach dem Krieg für ein anderes Deutschland, wagten beide "mehr Demokratie" und wurden dafür in beispielloser Weise diffamiert. Trotz eines Hangs zur Melancholie, den sie teilten, resignierten sie nie.

ISBN 978-3-8012-0512-6     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Kriegsbriefe, Bd.1. Von Clara Zetkin

Der Band ist der erste einer dreibändigen Ausgabe mit den politischen Briefen, die Clara Zetkin zwischen August 1914 und ihrem Tod 1933 schrieb. In ihnen spiegeln sich ihre Entfremdung von der kriegsbefürwortenden SPD-Führung und ihre schrittweise Ausstoßung aus der Partei, deren Gesicht sie mehr als zwei Jahrzehnte mitprägte.Der Kriegsbriefe-Band enthält 168 Briefe, 27 Postkarten, Telegramme bzw. deren Entwürfe und/oder Notizen. Davon sind 149 Erstveröffentlichungen - nur 46 Zetkin Briefe wurden im vollen Wortlaut zuvor veröffentlicht.

ISBN 978-3-320-02323-2     49,90 €  Portofrei     Bestellen

Levi - Gesammelte Schriften, Reden und Briefe, Bd.II/1. Ohne einen Tropfen Lakaienblut. Sozialdemokratie, Sozialistische Politik und Wirtschaft I. Von Paul Levi

Treue zur eigenen Gesinnung war dem ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (1920-1921) wichtig, nicht minder aber auch das Harmoniestreben. Beides gehörte zum Leben des Paul Levi (11. März 1883 bis 9. Februar 1930), der wie seine Freunde, der vier Jahre ältere Albert Einstein und der sieben Jahre jüngere Kurt Tucholsky - so wie etliche andere in der Weimarer Republik umstrittene Persönlichkeiten - dem deutsch-jüdischen Bürgertum entstammte.Hinter Levis Sarg zogen viele Prominente zur Beerdigung.

ISBN 978-3-320-02316-4     49,90 €  Portofrei     Bestellen

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