Judentum

Unter der Haut. Von Gunnar Kaiser

New York während des letzten Sommers der 1960-er Jahre: Der Literaturstudent Jonathan Rosen macht die Bekanntschaft des bibliophilen Dandys Josef Eisenstein. Durch den geheimnisvollen älteren Mann lernt der unerfahrene Junge nicht nur die Welt der Kunst und des Geistes, sondern auch die Macht der Verführung kennen und erlebt in diesen hellen Tagen sein Coming of age. Zu einem ersten sexuellen Erlebnis kommt es in Eisensteins Atelier, wo Jonathan mit einer jungen Frau schläft, die beide Männer in einem Diner angesprochen haben. In den folgenden Wochen machen sie sich in den brütend heißen Straßen New Yorks auf die Suche nach neuen "Opfern".

Die atemberaubende Geschichte eines bibliophilen Mörders.

ISBN 978-3-492-23856-4     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Haus am Waldsängerpfad. Wie Fritz Wistens Familie in Berlin die NS-Zeit überlebte. Von Thomas Blubacher

Man kennt die Synchronstimme am Ende von "Manche mögen's heiß", die aus dem Mund eines liebestollen Millionärs die Worte "Niemand ist perfekt " hervornäselt: Das ist Freddy Balthoff. Als jüdischer Schauspieler, schwul und mit Liebhaber in der Wehrmacht, überlebten er und andere die Nazizeit versteckt im Berliner Villenvorort Schlachtensee - in einer Bauhausikone, erbaut von Peter Behrens, eingerichtet von Marcel Breuer, die noch heute dort steht. Sie gehörte dem jüdischen Schauspieler Fritz Wisten und dessen Familie.

ISBN 978-3-946334-79-8     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Wie alle Völker ...? Israel und Palästina als Problem der internationalen Diplomatie. Von Reiner Bernstein

Der Titel "Wie alle Völker ...?" geht auf eine Broschüre von Judah L. Magnes, des ersten Rektors der Hebräischen Universität in Jerusalem, zurück. Dieser betrachtete 1930 erstmals die Problematik im Verhältnis zwischen Moderne und Tradition, zwischen Politik und Religion auf, die sich seither durch die Geschichte des Staates Israel zieht. Reiner Bernstein zeigt, dass die Idee eines säkularen Nationalstaates gegen die von Anfang an bestehende theologische Grundausrichtung Israels nur schwer zum Zuge kam. Er macht deutlich, dass der politische Streit als Wesensmerkmal der Demokratie sich heute erschöpft zeigt und den Einfluss der nationalistischen und ultrareligiösen Gruppierungen nicht mindern kann.

ISBN 978-3-534-40240-3     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Mendelssohn auf dem Dach. Von Jiri Weil

Heydrich tobt. Gerade erst hat der "Reichsprotektor von Böhmen und Mähren" das ehrwürdige Konzerthaus Rudolfinum zum "Haus der deutschen Kunst" umwidmen lassen, da entdeckt er unter den Komponistenstatuen auf dem Dach einen Juden: Mendelssohn-Bartholdy.
Der SS-Anwärter Julius Schlesinger erhält den Befehl, sich um dessen Beseitigung zu kümmern. Aber das ist schwieriger als gedacht. Denn erstens ist er nicht schwindelfrei und will nicht aufs Dach. Und zweitens finden die beiden mitgebrachten Tschechen, Becvár und Stankovský, nicht heraus, wer der Fragliche ist - denn die Statuen tragen keine Namen.
Da hat Schlesinger eine Idee: Eben erst hat er gelernt, dass Juden die größten Nasen hätten.

ISBN 978-3-8031-3309-0     22,00 €  Portofrei     Bestellen

„Was soll aus uns werden?“ Zur Geschichte des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens im nationalsozialistischen Deutschland. Hrsg. Regina Grundmann, Bernd J. Hartmann und Daniel Siemens

Der 1893 gegründete Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV) war die mitgliederstärkste jüdische Interessenvertretung im wilhelminischen Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Er trat für die vollständige rechtliche, politische und kulturelle Gleichberechtigung der deutschen Juden sowie die Abwehr des Antisemitismus ein. Mach der Regierungsübernahme der Nationalsozialisten und der raschen Errichtung der Diktatur 1933/34 wurden diese Ziele jedoch zunehmend utopisch. Dennoch existierte der CV bis zu seinem endgültigen Verbot im November 1938.

ISBN 978-3-86331-530-6     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Namen der Thora. Die jüdische Opposition gegen den Zionismus. Von Yakov M. Rabkin

Nur wenige Menschen sind sich darüber im Klaren, dass die meisten Juden, ob religiös oder nicht, den Zionismus ablehnten, als er gegen Ende des 19. Jahrhunderts auftauchte. Diese Ablehnung ist bis zum heutigen Tag nicht verschwunden.
Dieses Buch erklärt und interpretiert ein wichtiges, aber oft verdunkeltes Kapitel der Geschichte des modernen Israels, das ein anderes Licht auf den nun ein Jahrhundert währenden Konflikt im Heiligen Land wirft.

Widerstand gegen den Zionismus ist nicht antisemitisch.

ISBN 978-3-946778-14-1     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Leben an sich ist geringste aller Übel. Von Erez Majerantz

Die Geschichten von Erez Majerantz sind von einer merkwürdigen Spannung zwischen trauriger Schwere und schwarzem Humor geprägt. Diese Spannung zwischen Tragik und Komik korrespondiert mit einem Blick auf die Welt, deren schlechte Verfassung zum einen Kummer bereitet, aber zum anderen Absurditäten zeigt, die zum Spotten einladen.
Beide Perspektiven verschwimmen ineinander, verlieren an Kontur und Trennschärfe, sodaß Leser und Leserinnen häufig nicht mehr wissen, ob sie gerade mitleiden sollen oder lachen dürfen.

ISBN 978-3-86575-077-8     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Unorthodox. Von Deborah Feldman

Spiegel-Bestseller "Unorthodox" ist Vorlage für die gleichnamige Netflix-Original-Serie von Anna Winger ("Deutschland 83") und Alexa Karolinski unter der Regie von Maria Schrader. Shira Haas, Jeff Wilbusch und Amit Rahav besetzen die Hauptrollen der am 26. März 2020 startenden Serie.

Am Tag seines Erscheinens führte "Unorthodox" schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. In der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit.

ISBN 978-3-442-77020-5     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Damals in Alexandria. Erinnerung an eine verschwundene Welt. Von André Aciman

Eine lebenslustige jüdische Großfamilie aus allen Ecken der Welt. In Alexandria kommen sie zusammen, zanken, necken, befehden und versöhnen sich in einem halben Dutzend Sprachen. Sie sind Bankiers, Kaufleute, Faulenzer und Träumer, die hier ihr Paradies gefunden haben. Die beiden Großväter trauen einander nicht über den Weg, die Großmütter unterhalten eine damenhafte Freundschaft, während der schwindelnde Großonkel philosophische Fragen zu stellen pflegt.

ISBN 978-3-293-20878-0     14,95 €  Portofrei     Bestellen

Beide Seiten einer Straße. Von Martin Beradt

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bot das Berliner Scheunenviertel jüdischen Einwanderern aus Osteuropa Zuflucht. Von ihrem Alltag erzählt Martin Beradts meisterhafter Roman "Beide Seiten einer Straße". Er beschreibt das Leben der Händler, Bettler, Gelehrten und Kleinkriminellen in der Grenadierstraße, das ärmliche Leben zwischen zionistischen Vereinen, Talmudschulen, Synagogen, Lumpen- und Trödelläden, Kaschemmen und Bordellen.
Protagonist Frajim erleidet dasselbe Schicksal wie tausende osteuropäische Juden, die nach den Verwerfungen des Ersten Weltkrieges in Berlin und anderen deutschen Städten strandeten.

ISBN 978-3-946990-38-3     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten