Israels Apartheid gegen die Palästinenser*innen. Ein grausames Herschaftssystem und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Amnesty International 22.02.2022
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"Alan Harts neue Bücher über den Zionismus und die israelisch-palästinensischen, israelisch-arabischen und nun israelisch-muslimischen Konflikte sind allesamt bedeutend und aktuell. Seine einzigartigen Erfahrungen und persönlichen Beziehungen ermöglichen es ihm, geschichtliche Ereignisse in einer einzigartigen umfassenden Art zu verbinden, beziehungsweise vielleicht eher noch, zu korrigieren.
ln diesem außergewöhnlichen Buch ist es Alan Hort gelungen, uns die unmittelbaren und langfristigen Gefahren der bedingungslosen westlichen Unterstützung des Zionismus und seiner Unterdrückungspolitik gegenüber den Palästinensern zu verdeutlichen.
Mein Appell an die deutschen Leser kann einfach erklärt werden. Für sie ist es an der Zeit, sich nicht länger zum Schweigen aufgrund der Politik und der Aktionen des zionistischen (nicht jüdischen) Staates Israel erpressen zu lassen; einer Politik und Aktionen, die nicht nur die Palästinenser unterdrücken und ihre menschlichen und politischen Rechte verneinen, sondern auch eine Bedrohung für die besten Interessen der Juden überall sowie für die moralische Integrität des Judentums selbst sind.
Palästina, Israel und die Suche nach der Lösung.
Über Palästina vereint zwei neu entdeckte, bisher unbekannte Texte von und mit Hannah Arendt. Der Aufsatz »American Foreign Policy and Palestine« wurde 1944 von Arendt vor der Staatsgründung Israels verfasst und erst jetzt in einem Archiv gefunden. 14 Jahre später ist sie Mitglied eines Expert:innen-Rats, der in dem Bericht »The Palestine Refugee Problem« eine Lösung für die Situation der Geflüchteten im Nahen Osten formulierte.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 erhalten wir täglich Nachrichten zu dem in Gaza geführten Rachefeldzug, den Benjamin Netanjahu und seine Regierung angeordnet haben, vordergründig mit dem Ziel, die Hamas zu zerstören. Die Militäroperation Israels hat bislang unter den dort lebenden Palästinensern schätzungsweise mehr als 42.000 Todesopfer und über 100.000 Verletzte gefordert (Stand: 14. Oktober 2024). Die allermeisten von ihnen waren keine Hamas-Kämpfer, sondern Zivilisten. Das Ausmaß des dort herrschenden Elends ist nahezu unvorstellbar.
Keine Lösung ist absehbar für den Konflikt zwischen den Juden Israels und den Palästinensern. Nach fast zweitausend Jahren Exil und Verfolgung, nach der Shoah (hebräisch für Katastrophe), der Ermordung der meisten Juden Europas, haben die Juden im Staat Israel eine nationale Heimstadt, einen sicheren Ort gefunden. Allerdings auf Kosten der Palästinenser, für die ihre Vertreibung aus der angestammten Heimat bis heute die Nakba (arabisch für Katastrophe) ist.
SCHWERPUNKT: KRIEGSTÜCHTIG
— Editorial (Andreas Seifert und Jürgen Wagner)
— Deutschland im Krieg (mit Russland)? (Tobias Pflüger)
— Vehikel für Macht- & Interessenspolitik (Susanne Weipert)
— Waffenlieferungen, Gefahren und Folgen (Claudia Haydt)
— Weg in die Kriegswirtschaft (Martin Kirsch)
Wenn Machthaber mit der Macht, die sie haben, etwas Größeres ins Werk setzen wollen, dann beschwören sie die „Zeiten“, die eine „Wende“ fordern. So hat die Ampel-Regierung vor nun 3 Jahren eine nationale Wende verkündet: eine entschlossene Abkehr von einer Politik der Koexistenz mit Russland, die im hochdifferenzierten Rückblick dem schlechthin Bösen Tür und Tor nach Westen geöffnet hat.
Im Zentrum des Leids.
Kambodscha, Vietnam, Sahara, Ruanda – vierzig Jahre lang war Flavio Del Ponte als Chirurg weltweit mit dem Leid des Krieges konfrontiert. Heute blickt er in den Rückspiegel und sieht sich selbst als jungen, hoffnungsvollen Arzt, der um die Welt reist und als Kriegschirurg endet. Fast bemerkt er nicht, dass er während dieser Zeit seinen Beruf und die Rollen, die ihm angeboten werden, wechselt ...
Drei sensationelle Vorfälle passierten zwischen dem 11. und 23. Mai 1960: der Gipfel der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges in Paris am 16. Mai, auf dem Kremlchef Nikita Chruschtschow die atomare Abrüstung und die Wiedervereinigung eines neutralen Deutschlands vorschlagen wollte; das Mega-Erdbeben am 22. Mai in Chile, bei dem die Erdkruste auf tausend Kilometern aufbrach sowie das Auftauchen des gefangenen SS-Offiziers Adolf Eichmann in Israel am folgenden Tag. Drei Ereignisse, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun hatten. Die langjährige Auslandskorrespondentin Gaby Weber stieß bei ihrer Recherche auf den kausalen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen, den drei Kreisen nahe am Abgrund. Zweimal verklagte sie den Bundesnachrichtendienst sowie das Bundeskanzleramt auf Akteneinsicht.