Gegen Entfremdung. Lyriker der Emanzipation und streitbarer Intellektueller. Gespräche über Erich Fried. Von Moshe Zuckermann und Susann Witt-Stahl

Erich Fried war eine Ikone der politischen Lyrik der Bundesrepublik ab den Sechzigerjahren bis zu seinem Tod 1988. Zu seinem 100. Geburtstag beleuchten Moshe Zuckermann und Susann Witt-Stahl das dichterische Werk des herausragenden Literaten und sein engagiertes Wirken als Marxist, Friedenskämpfer und Antifaschist. Zugleich liefert das Buch eine Diagnose der dramatischen Defizite kritischer Theorie und Praxis in unserer Zeit.

ISBN 978-3-86489-321-6     18,00 €  Portofrei     Bestellen

 

Mehr Infos...

„Freiheit herrscht nicht“ – Fragen an Moshe Zuckermann zum 100. Geburtstag von Erich Fried → Nachdenkseiten 06.05.2021

Erich Fried und Israel. Erich Fried war Jude – das war seine Abstammung. Er war Marxist – den Marxismus hat er sich angeeignet. Er war auch Antizionist – zu einem solchen ist er allmählich herangewachsen. Von Moshe Zuckermann → Buchkomplizen 18.04.2021

Die Autor/innen:

Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main. Nach seiner Rückkehr nach Israel im Jahr 1970 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete. 2018 wurde er emeritiert. Im Westend Verlag erschien "Der allgegenwärtige Antisemit" (2018) und "Wagner. Ein ewig deutsches Ärgernis" (2020).

Susann Witt-Stahl lebt und arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Hamburg. Seit 2014 ist sie Chefredakteurin des Magazins für Gegenkultur "Melodie & Rhythmus". Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Ideologiekritik des Neoliberalismus, der modernen Kriege, der Kulturindustrie sowie regressiver Tendenzen in der Linken. Dazu hat sie Bücher und Essays veröffentlicht.

 

Erstellt: 20.04.2021 - 08:57  |  Geändert: 07.05.2021 - 06:51