Während die Welt über Plastikstrohhalme debattiert, bleibt der größte Klimakiller der Erde gesetzlich unsichtbar. In globalen Klimaabkommen wird das US-Militär als der weltweit größte institutionelle Verbraucher fossiler Brennstoffe geflissentlich ignoriert. Wie wollen wir die Klimakrise ernsthaft lösen, wenn die globale Kriegsmaschinerie von jeglichen Emissionszielen ausgenommen bleibt?

Der US-Militärapparat ist kein passiver Akteur in der ökologischen Krise, sondern das primäre infrastrukturelle Rückgrat und der globale Sicherungsgarant der fossilen Brennstoffarchitektur. Wir müssen das Pentagon unmissverständlich als das „Exekutivorgan des Extraktivismus“ definieren. Das heutige System des globalen Kapitalismus und die damit verbundene Ressourcenerschöpfung werden nicht durch diplomatische Übereinkünfte, sondern letztlich durch das „Rohr einer nuklear bewaffneten Waffe“ erzwungen. Das US-Militär ist, faktisch betrachtet, die Armee der Ölkonzerne. Wer den ökologischen Kollaps isoliert von dieser militärischen Machtprojektion betrachtet, verkennt die physischen Realitäten des Ressourcenverbrauchs.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „Why the U.S. Military is 'Earth's Greatest Enemy' (w/ Abby Martin) | The Chris Hedges Report" und wurde mithilfe von NotebookLM (jetzt: Gemini Notebook) erstellt.

01.12.2025 , Englisch

Marxismus vs. Imperialtheorie

Wer bezahlte die Wortführer des westlichen Marxismus? bietet einen Crashkurs in der Geschichte der imperialistischen Propaganda sowie in der marxistischen Methode zur Analyse von Kultur und Ideologie.

Der Autor Gabriel Rockhill demonstriert die erklärende und transformative Überlegenheit eines dialektischen und historisch-materialistischen Ansatzes und erläutert gleichzeitig, dass die Welt der Ideen ein entscheidender Ort des Klassenkampfs ist. Anschließend beschäftigt er sich mit einer akribischen Gegengeschichte der Frankfurter Schule, die einen grundlegenden Beitrag zum westlichen Marxismus leistete, indem er sie in die globalen Beziehungen des Klassenkampfs und des imperialistischen Krieges gegen den real existierenden Sozialismus einordnet. 


Marxism vs. the Imperial Theory

Who Paid the Pipers of Western Marxism? offers a crash course in the history of imperialist propaganda, as well as in the Marxist method for analyzing culture and ideology. Author Gabriel Rockhill demonstrates the explanatory and transformative superiority of a dialectical and historical materialist approach, while elucidating how the world of ideas is a crucial site of class struggle. He then engages in a meticulous counter-history of the Frankfurt School—which made a foundational contribution to Western Marxism—by situating it within the global relations of class struggle and the imperialist war on actually existing socialism. 

ISBN 978-1-68590-136-3 01.12.2025 15,99 € Portofrei Bestellen (EPUB)
ISBN 978-1-68590-134-9 01.12.2025 28,00 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch | Softcover)

"Westlicher Marxismus", mit diesem Etikett werden sehr unterschiedliche Theoretiker versehen, gemeinsam ist ihnen die Abgrenzung zum "klassischen" oder "orthodoxen" Marxismus. Domenico Losurdo argumentiert, dass dem eine Loslösung von den epochalen Emanzipationskämpfen zugrunde liegt. Dies reiche zurück bis in die Periode, "in welcher der Erste Weltkrieg und die Russische Revolution theoretisch verarbeitet wurden". Hier und nicht erst in der Stalin-Ära sucht er den Ursprung dieses Strangs der Marx-Diskussion. "Und wenn die Risse und die darauffolgende Entfremdung", so fragt er, "außer auf die Unterschiedlichkeit der objektiven Situation und der kulturellen Tradition zurückgingen auf die theoretischen und politischen Grenzen vornehmlich des westlichen Marxismus?"

ISBN 978-3-89438-694-8 02.2021 19,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)