Postmoderne

RE: re: AW: Liebe Von Kevin Junk

Wie eine Sprache der Liebe finden, wenn alles gesagt ist? Zwischen Chatnachrichten auf Grindr, Therapiegesprächen und Augenblicken auf chemischen Substanzen findet Kevin Junk den Nachhall von Liebe: Sie scheint durch, wenn Diskurse sich im Blaulicht von Demos, Tanzflächen und Datingplattformen vermischen, liegt irgendwo zwischen Ottercontent und einem durchdringenden Ruf nach Revolution: "das Radio stimmt ein / gemischte Signale tauschen Zärtlichkeiten / im Äther aus"RE: re: AW: Liebe ist nie universell, nie selbstverständlich, und auch im banalsten Moment kosmisch. Kevin Junk schreibt an einer Sprache der Liebe, die sich durch Schichten des Patriarchats arbeitet und so einen Weg findet, schwule Liebe durch ihre historischen Traumata hindurch sagbar zu machen - zärtlich und utopisch: "Widerstand / wo Nerven enden / brichst ihn sanft"

ISBN 978-3-910320-04-8     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Die Krise des Absoluten. Was die Postmoderne hätte sein können. Von Daniel-Pascal Zorn

Die Postmoderne gehört zu den umstrittensten Epochen der jüngeren Philosophie. Sie wird für Misstände der Gegenwart verantwortlich gemacht. Aber kennen wir die Postmoderne wirklich? Daniel-Pascal Zorn führt den Leser durch die deutsche, französische und amerikanische Postmoderne. Er entfaltet das Panorama eines verlorenen Denkens, das wir gerade jetzt am nötigsten hätten.

ISBN 978-3-608-98349-4     38,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Verstummen der Götter und die Erfindung des europäischen Denkens. Entwurf einer psychoanalytischen Mentalitätsgeschichte. Von Eberhard Th. Haas

Als die Frühmenschen begannen, ihre Toten zu bestatten, eröffnete sich ihnen das Reich des Übernatürlichen. Mit ihren Ahnen und Göttern standen sie in naturhaft-mystischer Verbindung und Abhängigkeit. Mit der Erfindung der Schrift erfolgte vor dreitausend Jahren ein einschneidender Epochenwechsel, die Achsenzeit. Der sich emanzipierende europäische Geist ließ die Götter verstummen, Menschen entwickelten Individualität und ein sich seiner selbst bewusstes Ich. Eberhard Th. Haas entwirft eine psychoanalytisch orientierte Mentalitätsgeschichte und widmet sich der Frage, vor welche Herausforderungen uns ein digitaler Epochenwechsel stellen könnte.

ISBN 978-3-8379-2979-9     44,90 €  Portofrei     Bestellen

Vom Untergang der Moderne. Droht uns ein zweites Mittelalter? Von Cluse Krings

Ein Versuch, der lange nicht mehr unternommen wurde:
Welterklärung, Inventur und Überblick.
Wo stehen wir?
Wie sind wir hierher geraten?
Wohin wird uns das führen?

Lesebuch zum Ende einer glorreichen Epoche.

ISBN 978-3-9816511-3-3     29,00 €  Portofrei     Per E-Mail bestellen

Die Ideologie der Tyrannei. Neognostische Mythologie in der amerikanischen Politik. Von Guido Giacomo Preparata

Die "Ideologie der Tyrannei" führt den zeitgenössischen Jargon der politischen Korrektheit und die so genannte 'Politik der Multikulturalität', die den akademischen und öffentlichen Diskurs (nicht nur) in den Vereinigten Staaten so sehr beherrschen, auf die spinöse Soziologie des obskuren französischen Pornographen Georges Bataille (1897-1962) zurück. Die Verherrlichung der Gewalt in dessen Werk wurde in abstrakter Form von den späteren Anhängern Batailles neu aufgearbeitet. Das hat eine eigentümliche Redeweise geschaffen und zur Betonung der Unterschiede und Gegensätze, zu intellektueller Verzweiflung und zu einem tiefgründigen politischen Konservatismus geführt.

ISBN 978-3-428-14173-9     39,90 €  Portofrei     Bestellen

Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten. Universale Werte für das 21. Jahrhundert. Von Markus Gabriel

Dieses Buch ist ein philosophisches Handbuch, das einen Entwurf der Aufklärung gegen den Wertenihilismus unserer Zeit bietet. Es gibt uns eine neue Antwort auf die Hauptfrage der Philosophie: "Was ist der Mensch?"
Die Krise der liberalen Demokratie und die Ausbreitung des Populismus folgen dem Muster einer Selbstabschaffung des Menschen. Der Diskurs über Künstliche Intelligenz und die hemmungslose Digitalisierung verstärken diese fatale Entwicklung noch. Doch trotz aller gegenwärtigen Rückschläge: Die Menschheit ist zu moralischem Fortschritt fähig. In seinem engagierten Buch zeigt Markus Gabriel, Deutschlands weltweit bekanntester Gegenwartsphilosoph, warum es nicht verhandelbare, universale Grundwerte gibt, die für alle Menschen gelten.

ISBN 978-3-550-08194-1     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne. Von Andreas Reckwitz

Noch vor wenigen Jahren richtete sich die westliche Öffentlichkeit in der scheinbaren Gewissheit des gesellschaftlichen Fortschritts ein: Der weltweite Siegeszug von Demokratie und Marktwirtschaft schien unaufhaltsam, Liberalisierung und Emanzipation, Wissensgesellschaft und Pluralisierung der Lebensstile schienen die Leitbegriffe der Zukunft. Spätestens mit dem Brexit und der Wahl Donald Trumps folgte die schmerzhafte Einsicht, dass es sich dabei um Illusionen gehandelt hatte.

ISBN 978-3-518-12735-3     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Paulinischer Universalismus. Alain Badiou im Lichte der Politischen Theologie. Von Philipp Geitzhaus

"Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Knecht noch Freier, hier ist nicht Mann noch Weib" (Gal. 3,28)! Der französische Philosoph und Kommunist Alain Badiou erkennt in diesem berühmt gewordenen Satz des Apostels Paulus einen politischen Universalismus. Es handelt sich um einen Universalismus, der Menschen zusammenführt und zu Gleichen macht. Für "uns" heute soll dieser Universalismus gleichzeitig ein praktischer Gegenentwurf zu nationalistischer oder kapitalistischer Konkurrenz sein. Welche Relevanz entfaltet Alain Badious Versuch über Paulus für die Theologie und vor allem für eine emanzipatorische Politik im 21. Jahrhundert?

ISBN 978-3-9816982-9-9     14,80 €  Portofrei     Bestellen

Ideengeschichte als Provokation. Von Walter Reese-Schäfer

Ideengeschichte ist die Grundlage jeder Ideenpolitik. Sie ist nur interessant durch ihren grundsätzlichen Gegenwartsbezug. Ideen können gefährlich sein, denn sie haben Konsequenzen, wenn sie die Wahrnehmungen leiten. Darin liegt eine der großen Provokationen. Ideen haben eine weltgestaltende Energetik. Dadurch sind sie alles andere als bloße Derivate. In der Ideengeschichte haben wir es immer auch mit der Politik selbst zu tun, wie sie uns in der Empirie der Texte gegenübertritt. Politische Ideen und Begriffe wie Reform, Anarchie oder Heimat leiten überhaupt erst die Auswahl der Fakten und Belege, die dann mit diversen Methoden erfasst werden können.

ISBN 978-3-476-04839-4     44,99 €  Portofrei     Bestellen

Konstituierende Macht. Von Antonio Negri

Das Entstehen des Begriffs wie auch der Praxis konstituierender Macht verweist auf eine tiefgreifende Krise des Bestehenden, einen imminenten revolutionären Bruch. In die Strukturen der alten Ordnung, des Ancien Régime, interveniert eine revolutionäre Subjektivität. Die konstituierende Macht formt sich zur Gegenmacht und zu einem gesellschaftlichen Ganzen, das die Reproduktion des Alten blockiert, die Freiheiten erweitert und Perspektiven einer demokratischen Umwälzung eröffnet. So ist die konstituierende Macht zugleich Ausdruck und Praxis der Multitude, wie Negri mit einem auf Spinoza und die revolutionäre politische Theorie der frühen Neuzeit zurückgehenden Begriff die demokratische Menge nennt.

ISBN 978-3-85476-678-0     28,00 €  Portofrei     Bestellen

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