Shiblis neuer Roman über Entfremdung in einer von Machtasymmetrien bestimmten Wirklichkeit
Die Geschichte zweier junger Menschen in Palästina. Gezeichnet von der jahrzehntelangen Besatzung und den gescheiterten Friedensplänen der Neunzigerjahre, werden die beiden immer wieder an den Rand des Daseins gedrängt werden. Namen, Orte oder Daten werden nicht erwähnt, allein der Wandel der Jahreszeiten bezeugt ihre innere Zerrüttung. Bäume, Tiere und Verstoßene spenden Trost oder bringen Pein, während die Träume der Protagonisten zunehmend verblassen.