I:BR

Die Humusrevolution Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen von Ute Scheub und Stefan Schwarzer

Dort der rasante Humusschwund, hier die rapide Zunahme von Kohlendioxid. Was nach zwei separaten Problemen aussieht, ist eng mit-einander verbunden: Wir haben zu wenig Kohlenstoff im Boden und zu viel in der Atmosphäre. Die Devise lautet also: "Back to the roots!" Ein globaler Humusaufbau von nur einem Prozent würde genügen, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre auf ein ungefährliches Maß zu senken. Was einfach klingt, ist es auch, denn die Methoden sind zum Teil schon seit Jahrhunderten bekannt. Unter Labels wie Permakultur oder Carbon Farming erleben sie gerade ihre Renaissance: Gärtnern mit Terra Preta, Ackern ohne Pflug, das Lenken mikrobieller Prozesse oder die Vitalisierung von Kulturen - all diese Methoden reichern den Boden mit Humus an und ermöglichen damit gesunde Lebensmittel.

ISBN 978-3-86581-838-6     19,95 €  Portofrei     Bestellen

Mit Freude lernen – ein Leben lang. Von Gerald Hüther

Weshalb wir ein neues Verständnis vom Lernen brauchen. Sieben Thesen zu einem erweiterten Lernbegriff und eine Auswahl von Beiträgen zur Untermauerung. "Hurra, Ferien!", "Endlich Urlaub!" - Wir alle kennen das.Weshalb wollen eigentlich die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzt der Knirps, der als Baby lustvoll die Welt entdeckt hat, spätestens jetzt seine Kreativität nur noch, um dem Lernen möglichst zu entfliehen? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener Lernen als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend?

ISBN 978-3-525-70182-9     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Neal Shusterman: Scythe - Die Hüter des Todes. Rezension von Samuel

Rezension
Neal Shusterman: Scythe - Die Hüter des Todes     Fischer Sauerländer     978-3-7373-5506-3     19,99€

Der Roman „Scythe – Die Hüter des Todes“ erzählt als erster Teil einer Trilogie die Geschichte zweier Jugendlicher, Citras und Rowans, in ihrer Ausbildung zur bzw. zum Scythe. Die handlungsumgebende Utopie zeigt sich als eine Welt, in der annähernd alle Verletzungen, wie zum Beispiel der Fall von einem Hochhaus, heilbar sind, der altersbedingte Tod überwunden wurde und der Planet vollständig von einer künstlichen Intelligenz verwaltet wird.

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John Corey Whaley: Hochgradig unlogisches Verhalten. Rezension von Britta Kiersch

Rezension
John Corey Whaley: Hochgradig unlogisches Verhalten     Hanser     978-3-446-25705-4     16,00€

Wegen immer häufiger auftretender Panikattacken hat Solomon Reed vor 3 Jahren beschlossen, von nun an das Haus nicht mehr zu verlassen. Bei seinem letzten Tag in der Schule, ging es ihm so schlecht, dass er auf dem Schulgelände, sehr zur Belustigung der anderen Schüler, in einen Brunnen gestiegen war – Wasser übt eine beruhigende Wirkung auf ihn aus.

Es ist auch das, was er am meisten vermisst: Das Schwimmen.

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Stefanie Höfler: Tanz der Tiefseequalle. Rezension von Britta

Rezension
Stefanie Höfler: Tanz der Tiefseequalle     Beltz & Gelberg     978-3-407-82215-4     12,95 €

Im März 2017 wurde dieser Roman mit dem Luchs des Monats, vergeben von Radio Bremen und der ZEIT, ausgezeichnet. Ich habe mich über das Buch gefreut, weil es sich einem Thema widmet, dass in der Kinder- und Jugendliteratur nur sehr selten eine Rolle spielt, obwohl Schönheit, bzw. Schönheitsideale von großer Bedeutung in diesem literarischen Genre sind. Hier geht es ums Dicksein. Die männliche Hauptfigur Niko ist wegen seiner körperlichen Erscheinung und der damit einhergehenden Unsportlichkeit ein Außenseiter in der Klasse.

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Sara Kadefors: Billie - Abfahrt 9:42. Rezension von Johanna

Rezension
Sara Kadefors: Billie - Abfahrt 9:42     Urachhaus     ISBN 978-3-8251-5111-9     14,90€

Billie: Dreadlocks, braune Haut, dunkle Augen.  Sie kommt aus der vollen, lauten, riesigen Stadt Stockholm. Voller Menschen, Autos, Bussen, Bahnen, Lärm und Staub. Sie ist ein Großstadtkind. Und jetzt soll sie nach Bokarp ziehen?! Einem Kaff, dessen Namen sie das erste Mal auf ihrem Zugticket gelesen hat? In eine Familie, die sie überhaupt nicht kennt?

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Jan de Leeuw: Eisvogelsommer. Rezension von Maura

Rezension
Jan De Leeuw: Eisvogelsommer     Gerstenberg     978-3-8369-5841-7     16,95€

Thomas ist der Protagonist der Geschichte, obwohl er seit einigen Tagen tot ist. Auf der Bundesstraße wurde er von einem LKW (auf seinem Fahrrad sitzend) erfasst und in den Tod gerissen. Aus dem Jenseits wird das Buch von ihm erzählt. Er beschreibt die Situation, in der sich nun seine Mitmenschen befinden, von seiner Freundin Orphee, die sich aus lauter Trauer selbst die Schuld an seinem Tod gibt und sogar versucht, sich umzubringen, um wieder bei ihm zu sein. Von seiner Mutter, die nach seinem Tod aus seinem Zimmer eine Gedenkstätte macht.

Koos Meinderts: Lang soll sie leben. Rezension von Johanna

Rezension
Koos Meinderts: Lang soll sie leben     Jungbrunnen     ISBN: 978-3-7026-5878-6     14,95€

„Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist?“ Mit diesem Zitat von Paula-Mondersohn-Becker beginnt das Buch „Lang soll sie leben“. Es ist ein sehr faszinierendes Buch, dessen Geschehen damit anfängt, dass die 15 jährige Eva einer alten Frau das Leben rettet, die einfach auf einem Bahnübergang stehen geblieben ist, als die Straßenbahn kam. Eva ist auf dem Weg  zur Schule als sie die Frau rettet. Sie kommt ins Fernsehen, bekommt eine Ehrenmedaille verliehen, die Zeitung schreibt über sie und insgesamt wird von allen ein großes Tamtam gemacht. Aber Eva fühlt sich überhaupt nicht wie eine Heldin.

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Gavriel Savit: Anna und der Schwalbenmann. Rezension von Johanna

Rezension
Gavriel Savit: Anna und der Schwalbenmann     cbt     978-3-570-16404-4     16,99€

In dem Buch „Anna und der Schwalbenmann“ geht es um  Anna, deren Vater Jude ist. Die Geschichte spielt in Polen und beginnt in der Stadt Krakau um 1939 (wo die beiden leben), während die Nazis gerade in Polen einmarschieren und die Juden in Konzentrationslager schicken. Zu Beginn des Romans ist Anna 7 Jahre alt. Sie und ihr Vater sprechen sehr, sehr viele Sprachen und haben in Krakau viele Freunde aus sehr unterschiedlichen Ländern.

Dann kommt Annas Vater nach einem Treffen nicht mehr nach Hause und der Freund, in dessen Apotheke  Anna auf ihren Vater warten sollte, schickt sie nach Geschäftsschluss einfach weg. Die kleine Anna ist alleine nachts in der riesigen Stadt und wartet auf ihren Vater.

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