Friedensbewegung (Thema)
Einen Krieg zu gewinnen bedeutet, so viele Menschen, Häuser und Infrastrukturen des Feindes wie möglich zu zerstören. Wenn wir allen Kriegen ein Ende setzen wollen, müssen wir anfangen, über die Realitäten des Krieges zu sprechen und jene Personen kennenlernen, die für den Frieden gekämpft haben. Dieser Kampf für den Frieden kann sich auf Religionen, Ideologien oder politische Bewegungen stützen. Wichtige Instrumente sind Pazifismus, Gewaltlosigkeit und Kriegsdienstverweigerung. Was wissen wir wirklich über die großen Ideen hinter der Friedensarbeit?
SCHWERPUNKT
— Auf dem Weg in die Militärrepublik (Tobias Pflüger)
https://www.imi-online.de/download/01_Pflueger_Ausdruck_124_.pdf
— Finanzpolitische Schieflage: Die Aufrüstung und die Kommunen (Claudia Haydt)
https://www.imi-online.de/download/02_Haydt_Ausdruck_124_.pdf
— Europaweit gegen Aufrüstung: Stop ReArm Europe (Wendela de Vries)
https://www.imi-online.de/download/03_deVries_Ausdruck_124_.pdf
— Die Zukunft ist olivgrün: Der Umbau für das Kriegsgeschäft (Andreas Seifert)
https://www.imi-online.de/download/04_Seifert_Ausdruck_124_.pdf
Die vorliegende Ausgabe von „RotFuchs“ vom Mai 2026, kritisiert den imperialistischer Expansionskurs des Westens, wobei insbesondere die militärischen Konflikte im Iran und in der Ukraine als Werkzeuge zur Sicherung globaler ökonomischer Vorherrschaft dargestellt werden. Ein zentrales Motiv des Textes ist die Entlarvung von Kriegsprofiteuren, namentlich der Rüstungs- und Energiekonzerne, die laut den Autoren auf Kosten der Arbeiterklasse und durch die gezielte Zerstörung ziviler Infrastruktur astronomische Gewinne erzielen. Parallel dazu werden Bemühungen um internationale Solidarität, etwa durch russische Öllieferungen oder humanitäre Hilfe für Kuba, als notwendiger Widerstand gegen ein System aus Sanktionen und Blockaden gewürdigt. Schließlich hinterfragt das Dokument kritisch den westlichen Wertebegriff, der als ideologische Fassade für Machtinteressen und die Unterdrückung abweichender politischer Identitäten gedeutet wird.
Zahllose Bewegungen weltweit, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen, sind vor die Frage gestellt, wie sie sich dem Krieg und seiner Logik entziehen und weiterhin für ein würdevolles Morgen für alle streiten können. Denn es sind gerade diese Kämpfe ›von unten‹, in denen sich der Horizont eines Friedens auftut. Ein Frieden, der gegen die Verhältnisse erkämpft wird, die den Krieg erst hervorbringen.
Der Sammelband "Verweigert euch!" versteht sich als Beitrag zu einer größeren antimilitaristischen Suchbewegung nach Mitteln und Möglichkeiten, der Ausweitung kriegerischer Gewalt in unserer Gegenwart und den transnational verwobenen Verhältnissen dieser Gewalt etwas entgegenzusetzen.
Wenn es eindeutige Anzeichen und Beweis für einen Völkermord gibt, "kommt Untätigkeit einer Mittäterschaft gleich".
Warum wurde solange über den Völkermord an den Sinti und Roma geschwiegen? Warum wird immer noch über Völkermorde geschwiegen, die Deutschland begangen oder unterstützt hat und wieder unterstützt? Schon 2008 erinnerten die damalige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA, Esther Bejarano, und Kurt Goldstein, ebenfalls Mitglied der VVN-BdA, an das "Unrecht, das den Palästinensern mit der Vertreibung von 1948 angetan wurde" und forderten die deutsche Regierung auf, "die israelische Besatzungspolitik nicht länger zu tolerieren."
Eine Stimme, die Generationen bewegt
1959 revolutionierte Joan Baez mit ihrem Auftritt beim Newport Folk Festival die Musikszene. Ihre warme Sopranstimme und ihre Leidenschaft für soziale Gerechtigkeit zogen das Publikum in ihren Bann.
Mut und Menschlichkeit in Krisenzeiten
Selbst in den schwierigsten Situationen, wie 1972 in einem Bunker in Hanoi, blieb Baez standhaft. Sie trat für Frieden ein, während sie unter Bombenbeschuss ihre Lieder sang und so ihre unerschütterliche Stärke demonstrierte.
»Aktivist:innen zu kriminalisieren, ist ein Angriff auf unsere Grundrechte.« Amnesty International
Carla Hinrichs schläft noch, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf 129 StGB ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Letzten Generation. Die Jurastudentin aus Bremen, die sich dafür einsetzt, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden, landet nun selbst dafür vor Gericht. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis davon, wie verletzt unsere Demokratie ist und der dringliche Appell, die eigenen Grundrechte immer wieder aktiv zu nutzen - solange wir sie noch haben.
Info
Zusammenfassung
Das vorliegende Dokument synthetisiert die Kernpunkte einer Rede von Prof. Dr. Ulrike Guérot, die am 14. Februar 2026 auf dem Münchener Odeonsplatz gehalten wurde. Die zentrale These der Rede ist eine tiefgreifende Warnung vor einem neuen, in der „politischen Mitte“ verankerten Militarismus, der die Grundfesten der europäischen Friedensordnung und die demokratische Urteilskraft bedroht.
Mit seinem bisher persönlichsten Buch richtet sich Arno Gruen direkt an Leser aller Generationen, die nicht aufgeben, von einer besseren Welt zu träumen.
Was ist lächerlich an der Vorstellung einer Welt ohne Gewalt? Warum wird der Traum von einem friedlichen Zusammenleben als kindliche Illusion abgetan, für Frieden demonstrierende Jugendliche sogar belächelt? Arno Gruen antwortet: Weil die Kraft der Träume die Anpassung an die angebliche Realität gefährdet. Menschen werden genau dann zu Eroberern und Kriegstreibern, wenn sie Gewalt mit Lebendigkeit verwechseln. Solange diese Illusion funktioniert, wird Größenwahn für Stärke gehalten.
Der Wolfgang-Pohrt-Reader bietet aus Anlass seines 80. Geburtstags die Möglichkeit, einen der scharfsinnigsten Soziologen kennenzulernen, der gegen die Zerfallsprodukte der 68er Bewegung wie die Friedens-, die Müsli-, die Zurück-zur-Natur- und die Anti-Atomkraft-Bewegung polemisierte, der das Massenbewusstsein der Deutschen nach der Wiedervereinigung und die Bandenkriminalität in der Politik untersuchte.
