Ontologie

Natur als Bedeutung. Versuch einer semiotischen Theorie des Lebendigen. Von Andreas Weber

"Natur als Bedeutung" ist der Entwurf einer ästhetischen Theorie der Natur aus der Perspektive einer Biologie als Bedeutungslehre. Sie versucht, sowohl die Kultur als auch die menschliche Existenz als Lebewesen unter dem einheitlichen Blickwinkel organischer Verkörpertheit zu verstehen. Dies geschieht in bewußter Abwendung von gängigen evolutionären Theorien des Ästhetischen. Organismen werden nicht als deterministische Überlebensmaschinen gedacht, sondern autopoietisch als komplexe, sich selbst herstellende, und aus ihren existentiellen Bedürfnissen Bedeutungen erzeugende Systeme. Leben ist ein fundamental semiotisches Phänomen. In einer solchen Biosemiotik entsteht Sinn nicht nach dem Modell arbiträrer Zeichensysteme von Texten, sondern entschlüsselt sich in den existentiellen Bedürfnissen des Organismus.

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Sein und Teilen. Eine Praxis schöpferischer Existenz. Von Andreas Weber

Sein heißt Teilen. Teilen heißt Sein, auf allen Ebenen, vom Atom bis zu unserer Erfahrung von Glück. Lebendigsein folgt der Sehnsucht, ganz Individuum zu werden - und diese erfüllt sich nur in Austausch und Verwandlung. Erst aus Teilhabe entsteht Stimmigkeit, das Gefühl, ein eigenes Selbst, Zentrum der eigenen Erfahrung zu sein. Unser Stoffwechsel, gelingende Beziehungen, Sinnerfahrungen, aber auch der Austausch von Gütern und Leistungen können nur gedeihen, wenn wir sie als gemeinsame Teilhabe an einer schöpferischen Wirklichkeit erschaffen. Diese ist Stoff, und sie ist Fantasie.

ISBN 978-3-8376-3527-0     14,99 €  Portofrei     Bestellen

Materialismus und Messianismus. Zu Walter Benjamins Thesen "Über den Begriff der Geschichte". Von Stefan Gandler

In Walter Benjamins Thesen "Über den Begriff der Geschichte" spielt der rückwärts blickende "Engel der Geschichte" eine zentrale Rolle. Benjamin bringt in dieser Chiffre den Historischen Materialismus mit theologischen Aspekten in Verbindung. Die "Thesen", hermetisch und fragmentarisch formuliert, bedürfen der Deutung und Konkretisierung. Stefan Gandler, der Frankfurter Schule entstammend, verortet die Thesen daher zunächst in ihrem Entstehungszusammenhang während des Nationalsozialismus. Daraufhin entwickelt er eine Lesart, die, inspiriert durch den ecuadorianisch-mexikanischen Philosophen Bolivar Echeverría, auch den historischen Verhältnissen im modernen Lateinamerika Rechnung trägt.

ISBN 978-3-89528-695-7     14,50 €  Portofrei     Bestellen

Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Zur Ontologie sozialer Tatsachen. Von John R. Searle

In seinem grundlegenden Werk geht John Searle der Frage nach, in welchem Sinn das Soziale existiert. Was unterscheidet soziale Tatsachen wie etwa Geld von natürlichen Tatsachen wie der Höhe eines Berges? Searle kommt zu dem Ergebnis, daß soziale Tatsachen durch Phänomene kollektiver Intentionalität konstituiert werden. Hierfür entwickelt er die mittlerweile zum philosophischen Standardrepertoire gehörende Formel "X gilt als Y in C", die aufschlüsselt, wie zum Beispiel ein Stück Papier in einem bestimmten sozialen Kontext als Geld behandelt wird. Eine brillante Analyse, ein Klassiker.

ISBN 978-3-518-29605-9     17,00 €  Portofrei     Bestellen

Widerspiegelung. Von Hans Heinz Holz

Den Kern einer dialektischen und materialistischen Philosophie, die einen Weltbegriff begründen will, bildet die Kategorie "Widerspiegelung". Sie hat primär eine ontologische und daraus abgeleitet eine erkenntnistheoretische Bedeutung. Ausgehend von Leibniz und Hegel, von Marx und Lenin hat Hans Heinz Holz in zahlreichen Publikationen eine Theorie der Widerspiegelung ausgearbeitet, die von einem exakten Gebrauch der Spiegel-Metapher ausgeht. Im vorliegenden Band wird der systematische Gehalt des Widerspiegelungsbegriffs zusammengefasst und durch einen philosophiegeschichtlichen Rückblick vertieft.

ISBN 978-3-89942-122-4    vergriffen 
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Wissensrepräsentation. Informationen auswerten und bereitstellen. Von Wolfgang G. Stock und Mechtild Stock

Wissensrepräsentation ist die Wissenschaft, Technik und Anwendung von Methoden und Werkzeugen, Wissen derart abzubilden, damit dieses in digitalen Datenbanken optimal gesucht und gefunden werden kann. Sie ermöglicht die Gestaltung von Informationsarchitekturen, die - auf der Grundlage von Begriffen und Begriffsordnungen arbeitend - gestatten, Wissen in seinen Bedeutungszusammenhängen darzustellen. Ohne elaborierte Techniken der Wissensrepräsentation ist es unmöglich, das "semantische Web" zu gestalten. Das Lehrbuch vermittelt Kenntnisse über Metadaten und beschreibt eingehend sowohl dokumentarische wie bibliothekarische Ansätze der Inhaltserschließung (Thesauri und Klassifikationssysteme), Bemühungen der Informatik um Begriffsordnungen (Ontologien) als auch nutzerkonzentrierte Entwicklungen im Web 2.0 (Folksonomies).

ISBN 978-3-486-58439-4     39,95 €  Portofrei     Bestellen

Georg Lukács. Kultur — Politik — Ontologie. Hrsg. Günter Trautmann

Der vorliegende Band versammelt Arbeiten ungarischer und deutscher Lukács-Forscher, in denen das gesamte Werk - von den frühen Essays bis zu den beiden späten, bisher kaum rezipierten großen Würfen: der "Eigenart des Ästhetischen" und der "Ontologie" - ausführlich diskutiert werden.

ISBN 978-3-531-11928-1     39,99 €  Portofrei     Bestellen

Der Sinn des Denkens. Von Markus Gabriel

Markus Gabriel, Spiegel-Bestseller-Autor, zeigt in diesem Buch, dass das Denken Teil der biologischen Sinne ist, der nicht künstlich nachgebaut werden kann. Längst gilt er als einer der wichtigsten deutschsprachigen Philosophen der Gegenwart, dessen unverwechselbar leichtfüßiger Stil klassische und moderne Theoretiker sowie die Popkultur zusammenführt.
Das Denken ist vielleicht der wahre Hauptbegriff der Philosophie.

ISBN 978-3-550-08193-4     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Ontologie-basierte Monosemierung. Von Joachim Kleb

Ontologien verlangen eine eindeutige Identifikation der darin beschriebenen Elemente. Mit der Einbindung natürlicher Sprache erhält auch die Thematik der Mehrdeutigkeit Einzug in die formal geordnete Darstellung. Eine eindeutige Suche anhand natürlicher Sprache erscheint daher zunächst als unmöglich. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Lösung des Problems der Ambiguität, die bei der Zusammenführung natürlich-sprachlicher Informationen mit dem durch Ontologien repräsentieren Wissen auftritt.

ISBN 978-3-86644-958-9     49,00 €  Portofrei     Bestellen
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