Ontologie

Die Herrschaft der extremen Mitte. Von Alain Deneault

Extremistische Regime der Mitte stehen für globale Erwärmung und massives Artensterben, sie vergrößern die Kluft zwischen den sehr Armen und den sehr Reichen und propagieren ihr Verhältnis zur Welt als das einzig maßgebliche unter den verschiedenen Kulturen und Glaubenssystemen. Paradigmatisch hierfür stehen die Förderung der Gewinnmaximierung, Steueroasen im Ausland, Umwandlung ökologischer Standards, politische Lippenbekenntnisse, Rückbau des Sozialstaats, Minimierung der Rechte zum Schutz der Arbeitnehmer.

Alain Deneault stellt sich gegen diese Politiken der extremen Mitte und zeigt Alternativen - gegen das Erstarken von Extremen, gegen eine sinn- und ideenlose Technokratie, die die Welt geradewegs in den Abgrund führt, und für die Nutzung des eigenen Verstandes!

ISBN 978-3-86489-298-1     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Neue Materialismen zur Einführung. Von Katharina Hoppe und Thomas Lemke

In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist in den Kultur- und Sozialwissenschaften eine bemerkenswerte Neuorientierung und Akzentverschiebung zu beobachten: Materialitäten werden zunehmend thematisiert und neu konzeptualisiert. Gemeinsam ist den sogenannten Neuen Materialismen die Überzeugung, dass der »linguistic turn« oder primär semiotisch verfahrende Ansätze unzureichend sind, um das komplexe und dynamische Zusammenspiel von Bedeutungsprozessen und materiellen Gefügen zu erfassen. Der Einführungsband bietet erstmals einen Überblick über zentrale Debattenstränge dieser Forschungsperspektive. 

ISBN 978-3-96060-322-1     15,90 €  Portofrei     Bestellen

Planetar denken. Ein Einstieg. Von Frederic Hanusch, Claus Leggewie und Erik Meyer

Planetar denken heißt, die Erde als Planeten ernst nehmen: vom Erdkern bis in den interplanetaren Raum, von der Nanosekunde bis zur Tiefenzeit, vom Elementarteilchen bis zur Erdmasse. Stehen Wechselwirkungen zwischen unserem Heimatplaneten und uns im Zentrum, nimmt ein planetares Wissensparadigma Gestalt an. Es geht einher mit der Relationierung menschlicher Existenz im Universum und der Relativierung der anthropozentrischen Sichtweise. So rücken Fragen der Bewohnbarkeit und Gastfreundschaft in den Vordergrund - und die Schaffung neuen Wissens bedeutet stets auch die Schaffung neuer Welten. Dieses Buch spricht alle mit dem Universum und dem Menschen befassten Wissenschaften an.

ISBN 978-3-8376-5383-0     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Ästhetik, Marxismus, Ontologie. Ausgewählte Texte. Von Georg Lukács

Georg Lukács war einer der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und gilt weithin als der bedeutendste Philosoph in der Geschichte des Marxismus. Der vorliegende Band erschließt anhand einer Auswahl seiner Schriften, darunter auch viele weniger bekannte Texte, seine theoretischen Stationen: Von den frühen ästhetischen Versuchen über die für den westlichen Marxismus bedeutsame Praxisphilosophie der mittleren Periode bis hin zur noch zu entdeckenden Ontologie des Spätwerks.

ISBN 978-3-518-29939-5     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Mensch - Natur. Helmuth Plessner und das Konzept einer dialektischen Anthropologie. Von Hans Heinz Holz

Die moderne Philosophie hat seit Descartes und Kant und vollends seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts ihre Grundlegung in der Subjekttheorie gesucht. Unter Verdrängung von Metaphysik und Ontologie hat bevorzugt die Anthropologie den Platz der "ersten Philosophie" eingenommen. Hans Heinz Holz möchte demgegenüber die Anthropologie in den Rahmen einer allgemeinen Ontologie und Naturphilosophie zurückführen. Er greift dabei Ansätze auf, die sich aus dem Werk Helmuth Plessners ergeben, und die er im Sinne einer Dialektik der Natur weiterentwickelt.

ISBN 978-3-89942-126-2     24,80 €  Portofrei     Bestellen  
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Der Gebrauch der Körper. Von Giorgio Agamben

Der Abschluss der großen Homo-Sacer-Reihe - der bedeutendste lebende Philosoph Giorgio Agamben legt den letzten Band seines Lebenswerkes in einer gegenüber der italienischen Originalfassung erweiterten Ausgabe vor.

"Mehr als ein Mal hat Agamben Giacomettis Behauptung zitiert, dass man ein Werk niemals beenden könne, sondern nur aufgeben. Wenn das Homo-Sacer-Projekt nun aufgegeben wird, dann im Sinne Giacomettis: mit Meisterschaft." Adam Kotsko, Boston Review

Giorgio Agambens "Homo Sacer" ist eines der wegweisenden Werke der politischen Philosophie der letzten Jahrzehnte, in dem er mit überwältigendem Ehrgeiz die tiefsten Grundlagen des westlichen politischen Denkens untersucht. Mit dem neunten und letzten Band in dieser Reihe reflektiert Agamben die Herausforderungen und Auswirkungen seines Werkes und beschreitet gleichzeitig neue Wege.

ISBN 978-3-10-002451-0     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Fiktionen. Von Markus Gabriel

Im Zeitgeist herrscht eine Verwirrung ontologischen Ausmaßes: Wirklichkeit und Fiktion scheinen heute ununterscheidbar. Davon ist nicht nur die mediale Öffentlichkeit, sondern auch das Selbstverständnis der Geisteswissenschaften betroffen. Um dieser Sackgasse zu entrinnen, entwickelt Markus Gabriel in seinem neuen Buch eine realistische Philosophie der Fiktionalität, die zugleich die Fundamente einer Theorie der Objektivität der Geisteswissenschaften legt. Ein philosophisches Grundlagenwerk.

In seinem Zentrum steht die "Selbstbildfähigkeit" des Menschen, die fundamental sozial reproduziert wird, ohne deswegen sozial konstruiert zu sein.

ISBN 978-3-518-58748-5     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Sinn des Denkens. Von Markus Gabriel

Markus Gabriel, Spiegel-Bestseller-Autor, zeigt in diesem Buch, dass das Denken Teil der biologischen Sinne ist, der nicht künstlich nachgebaut werden kann. Längst gilt er als einer der wichtigsten deutschsprachigen Philosophen der Gegenwart, dessen unverwechselbar leichtfüßiger Stil klassische und moderne Theoretiker sowie die Popkultur zusammenführt.

ISBN 978-3-548-06120-7     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Vom Denken im freien Fall. Suite in Dur. Von Robert Hugo Ziegler

Eine Suite in Dur über das Thema: Wie könnte eine Philosophie des Politischen aussehen, die sich als emanzipatorisch versteht und die, wie es Nietzsche forderte, "der Erde treu bleibt"? Ein Vorspiel zu einem heiteren und kämpferischen Materialismus.

ISBN 978-3-7092-0373-6     39,00 €  Portofrei     Bestellen

Natur als Bedeutung. Versuch einer semiotischen Theorie des Lebendigen. Von Andreas Weber

"Natur als Bedeutung" ist der Entwurf einer ästhetischen Theorie der Natur aus der Perspektive einer Biologie als Bedeutungslehre. Sie versucht, sowohl die Kultur als auch die menschliche Existenz als Lebewesen unter dem einheitlichen Blickwinkel organischer Verkörpertheit zu verstehen. Dies geschieht in bewußter Abwendung von gängigen evolutionären Theorien des Ästhetischen. Organismen werden nicht als deterministische Überlebensmaschinen gedacht, sondern autopoietisch als komplexe, sich selbst herstellende, und aus ihren existentiellen Bedürfnissen Bedeutungen erzeugende Systeme. Leben ist ein fundamental semiotisches Phänomen. In einer solchen Biosemiotik entsteht Sinn nicht nach dem Modell arbiträrer Zeichensysteme von Texten, sondern entschlüsselt sich in den existentiellen Bedürfnissen des Organismus.

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