Banken

Währung, Geld, Kredit. Von Ulrich Enderwitz

Ursprünglich als Exkurs im Rahmen des neunten und letzten Bandes der Studie "Reichtum und Religion" gedacht, hat der vorliegende Text im Laufe der Arbeit monographische Statur gewonnen und sich zu einem eigenen Buch ausgewachsen. Ausgangspunkt ist die seit den absolutistischen Anfängen der bürgerlichen Gesellschaft vor sich gehende und den praktischen Bedürfnissen und technischen Anforderungen des kapitalistischen Produktions- und Distributionssystems Rechnung tragende Ersetzung der edelmetallenen Münze durch die papierene Note in der Rolle des den kommerziellen Austausch vermittelnden und organisierenden allgemeinen Äquivalents.

ISBN 978-3-89438-716-7     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Finanzkapital. Von Lucas Zeise

Dass in Gelddingen demokratische Regeln nichts gelten, wurde uns am Beispiel Griechenland drastisch vor Augen geführt: Auf das überwältigende Nein der Bevölkerung zum Diktat der Troika folgte das Ja der von ihr gewählten Regierung. Auch wenn es im Alltag parlamentarischer Republiken nicht immer offensichtlich ist, wird in Krisen deutlich, wie die Herrschaft des Finanzkapitals funktioniert. Wer ist dieses Finanzkapital, das Rudolf Hilferding 1909 und Lenin 1917 untersucht haben. Und wie herrscht es heute?

ISBN 978-3-89438-688-7     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Tickende Zeitbombe Finanzmärkte. Bankenkrise, globale Kreditketten und Alternativen im Post-Kapitalismus. Eine Flugschrift von Joachim Bischoff

Seit der Finanzkrise 2007/08 wird an den Spielregeln des Finanzmarktes geschraubt. Es ist nicht zu bestreiten: Zehn Jahre nach der großen Krise sind die Banken und das Finanzsystem stabiler ausgerichtet. Die Geldhäuser haben mehr Eigenkapital angehäuft, werden regelmäßig Stresstests unterzogen und sind durch Regeln zur Abwicklung und Krisenfonds besser gegen Finanzschocks gerüstet. Finanzinstitute sind in Auffangnetze eingebettet.

Und doch: Die Finanzmärkte bleiben eine tickende Zeitbombe, wenn Banken mit so viel weniger Eigenkapital als Unternehmen in anderen Sektoren ausgestattet sind, also rund 6% gegenüber bis zu 30%. Schattenbanken fallen nach wie vor aus der staatlichen Aufsicht heraus. Und der Derivatemarkt ist kaum reguliert, die Zentralbanken können deren Risiken nicht absichern, die mittlerweile ein Volumen von 661.000 Mrd. US-$ umfassen.

ISBN 978-3-89965-845-3     11,80 €  Portofrei     Bestellen

Das Risiko und sein Preis – Skin in the Game. Von Nassim Nicholas Taleb

Warum wir nur denen vertrauen sollten, die etwas zu verlieren haben. Stehen wir für die Risiken ein, die wir verursachen? Zu viele der Menschen, die auf der Welt Macht und Einfluss haben, so Nassim Nicholas Taleb, müssen nicht wirklich den Kopf hinhalten für das, was sie tun und veranlassen. Intellektuelle, Journalisten, Bürokraten, Banker, ihnen vor allem wirft er vor, kein "Skin in the Game" zu haben. Weil sie den Preis nicht bezahlen müssen, wenn sie irren, fällen sie schlechte Entscheidungen.

ISBN 978-3-328-60026-8     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Eine Welt ohne Geld. Von Ottmar Schneck und Felix Buchbinder

Das Vertrauen in unsere Währungen sinkt: Die Zentralbanken fluten die Finanzmärkte mit billigem Geld. In Deutschland boomt die Wirtschaft, während in anderen Euro-Ländern hohe Arbeitslosigkeit und Staatspleiten drohen. Kann ein System mit Niedrigzins, Deflationsgefahr und geliehenem Wohlstand dauerhaft bestehen oder sollte eine Suche nach alternativen Geldsystemen beginnen? Schließlich haben Menschen seit jeher auch andere Tausch- und Finanzsysteme verwandt. Und: Heute sind Miles & More-Punkte, realer Warentausch oder digitale Währungen wie Bitcoins bereits Realität.

ISBN 978-3-86764-601-7     19,99 €  Portofrei     Bestellen

Relationale Geldtheorie. Zur aktuellen Diskussion über das Geld. Von Georg Quaas

Was auch immer von Experten und Laien als Geld definiert und angesehen wird: Es repräsentiert ökonomische Werte. Und nur solange das der Fall ist, wird es von den Akteuren einer Volkswirtschaft als Tausch- und Zahlungsmittel akzeptiert.

Der Mechanismus, der die Stabilität der repräsentierten Werte in einem zweistufigen Geldsystem herstellt und garantiert, besteht darin, Zentralbankgeld nur gegen ausreichend hohe Sicherheiten in Umlauf zu setzen. Nicht allein das Drucken schwer kopierbarer Banknoten erzeugt wertstabiles Geld, sondern vor allem der Tausch dieser Noten gegen hochwertige und marktgängige Eigentumstitel. Erstaunlich ist, dass diese triviale Tatsache von den meisten Geldtheorien ignoriert wird.

ISBN 978-3-7316-1369-5     29,80 €  Portofrei     Bestellen

Die Herren des Geldes. Wie vier Bankiers die Weltwirtschaftskrise auslösten und die Welt in den Bankrott trieben. Von Liaquat Ahamed

Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis 2010!

Strong, Schacht, Norman und Moreau - ihre Namen sind Legende, ihr Vermächtnis die schlimmste Weltwirtschaftskrise des letzten Jahrhunderts. Liaquat Ahamed schaut ihnen über die Schulter, im Jahr 1929 an der Klippe des Abstiegs vom rauschenden Boom der Zwanzigerjahre in die Weltwirtschaftskrise. Spannender als durch die Augen der beinahe mächtigsten Männer dieser Zeit lässt sich der komplette Zusammenbruch der Weltwirtschaft kaum erzählen. Auf der einen Seite Benjamin Strong von der Federal Reserve Bank of New York, dessen energisches Auftreten seine totale Überforderung kaschiert. Ihm gegenüber von der Bank of England der neurotische und geheimnisvolle Montagu Norman und Émile Moreau, der misstrauische und ausländerfeindliche Chef der Banque de France. Und dann noch Hjalmar Schacht, gleichsam arrogant wie streng, der brillante Reichsbankpräsident.

ISBN 978-3-89879-578-4     26,99 €  Portofrei     Bestellen

Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit auf Knopfdruck. Von Aaron Sahr

Das Weltvermögen beträgt derzeit ca. 256 Billionen US-Dollar und ist damit gut 800 Mal so groß wie der Staatshaushalt der Bundesrepublik Deutschland. Dagegen stehen 152 Billionen Dollar Privatschulden.
Aaron Sahr beleuchtet das Dreieck von Privatvermögen, Schulden und ökonomischer Ungleichheit und stößt dabei im "Maschinenraum des Kapitalismus" auf eine paraökonomische Quelle der Vermögensbildung: das Geldschöpfungsprivileg privater Banken. Sie produzieren heute Geld aus dem Nichts durch einfachen Tastendruck.

ISBN 978-3-86854-315-5     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Bankenrettungen während der Finanzkrise 2007 - 2009 in Deutschland. Zur Kritik der Systemrelevanz. Von Andreas Kallert

Andreas Kallert zeichnet in einer kritisch-materialistischen Analyse nach, wie während der globalen Finanzkrise ab 2007 seitens der öffentlichen Hand dreistellige Milliardensummen für die Rettung von Finanzinstituten mobilisiert werden konnten. Die Strategie der Systemrelevanz mitsamt der Vereinnahmung aller BürgerInnen als potentielle Opfer der Finanzkrise spielte hierfür die entscheidende Rolle. Die Arbeit liefert eine fundierte Kritik der Systemrelevanz, die sich in Gesetzen und Institutionen materialisiert hat und zum Passepartout für den Zugriff auf öffentliche Mittel geworden ist.

ISBN 978-3-89691-112-4     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Gemeinverständlicher Abriss zum Aufstieg der neuen Finanzakteure. Von Werner Rügemer

Mitdenken ist nicht verboten. Die besten kritischen Analysen zum politischen Geschehen.
Was bewegte Deutschland und die Welt in diesem Jahr? Welche politischen Themen waren prominent vertreten und welche wurden vom Mainstream der Medien schnell wieder weggespült? In den brillanten und treffsicheren Analysen von Albrecht Müller und Jens Berger spiegeln sich die wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des Jahres. Nach Themenfeldern chronologisch zusammengestellt, ist das Jahrbuch der Nachdenkseiten damit die beste Empfehlung für kritische Köpfe. Ein Buch, das anregt zum Nachdenken und Nachblättern, denn immer mehr Bürgerinnen und Bürger sind immer weniger bereit, sich von politischer Meinungsmache und Medienmanipulation bevormunden zu lassen.

ISBN 978-3-89438-675-7     19,90 €  Portofrei     Bestellen

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