Währung, Geld, Kredit. Von Ulrich Enderwitz

Ursprünglich als Exkurs im Rahmen des neunten und letzten Bandes der Studie "Reichtum und Religion" gedacht, hat der vorliegende Text im Laufe der Arbeit monographische Statur gewonnen und sich zu einem eigenen Buch ausgewachsen. Ausgangspunkt ist die seit den absolutistischen Anfängen der bürgerlichen Gesellschaft vor sich gehende und den praktischen Bedürfnissen und technischen Anforderungen des kapitalistischen Produktions- und Distributionssystems Rechnung tragende Ersetzung der edelmetallenen Münze durch die papierene Note in der Rolle des den kommerziellen Austausch vermittelnden und organisierenden allgemeinen Äquivalents.

ISBN 978-3-89438-716-7     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Dargestellt wird, wie trotz aller Bemühungen das neue Zirkulationsmittel nicht als Ersatz für die alte Währung, sondern bloß als deren Platzhalter gelten zu lassen, es aus einer kommerziellen Vermittlungsinstanz, einem den Wertschöpfungsprozess passiv regulierenden und differenzierenden Getriebe, zu einem industriellen Wachstumsmedium, einem den Wertschöpfungsprozess aktiv auf Touren bringenden und in Gang haltenden Treibmittel avanciert.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Der Autor:

Ulrich Enderwitz, *1942. Autor und freiberuflicher Übersetzer. Verfasser zahlreicher kulturgeschichtlicher, geschichtsphilosophischer und zeitkritischer Arbeiten, darunter die bislang achtbändige Studie »Reichtum und Religion«.

 

Erstellt: 13.07.2019 - 09:20  |  Geändert: 02.07.2020 - 17:04

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