Monster verstehen
Eine Chronik des Interregnums

Das Interregnum war auch eine Zeit der Hoffnung, der vielfältigen linken Aufbrüche, nicht nur eines neoliberalen Autoritarismus und des dadurch beförderten Aufstiegs der radikalen Rechten. Erst zu seinem Ende, mit der Schließung vieler Alternativen und dem Ende eines progressiven Bewegungszyklus, beginnt die monströse Zeit. Wie kam es dazu? Wie sind diese Monster zu verstehen? Und was folgt daraus? 

ISBN 978-3-86754-527-3 1. Auflage 17.03.2025 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe

Der Transformationsforscher Mario Candeias liefert eine zeitgeschichtliche Chronik vom Beginn des Interregnums über Szenarien konkurrierender Projekte und Varianten eines »grünen Kapitalismus« bis zur These des absehbaren Endes und des Übergangs in eine Zeit blockierter Transformation und Faschisierung. Die Aufgabe: für eine Zukunft sorgen.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung des Verlags

Leseprobe: Wechselwirkung von Faschisierung und blockierter Transformation [PDF] Rosa Luxemburg Stiftung 2024

REZENSION: Die Verhältnisse begreifen heißt ihnen weniger ausgeliefert sein. (...) In «Monster verstehen» versammelt Candeias nun eigene Texte aus den letzten anderthalb Jahrzehnten, die sich mit für das Verständnis der Gegenwart grundlegenden transformatorischen Themen auseinandersetzen, mit den Krisen, der Erosion des Exportmodells, dem Aufstieg der radikalen Rechten (Alltagsverstand und Populismus; Rassismus von unten als reaktionäre Selbstermächtigung) sowie des Globalen Autoritarismus, der Wechselwirkung von Faschisierung und blockierter Transformation, schließlich der Frage nach sozialistischen Perspektiven. So stellt er «eine Chronik des Interregnums» zusammen und lädt dazu ein, begreifend über den Tellerrand hinauszuspähen, um Zukunft zu erarbeiten. Rosa Luxemburg Stiftung 2024

Mediathek

Monster verstehen. Linke Politik in Zeiten der Faschisierung. Komm:on im Gespräch mit Mario Candeias
KOMMON YouTube (06.08.2025)

Autoreninfos

Mario Candeias ist Politikwissenschaftler und Referent der Rosa-Luxemburg-Stiftung für sozialistische Transformationsforschung, linke Strategien und Parteien. Zuvor hat er über ein Jahrzehnt das Institut für Gesellschaftsanalyse geleitet. Er ist Mitbegründer und Redakteur der Zeitschrift LuXemburg. Außerdem agiert er als aktives Mitglied und Berater von Die Linke. Weitere Mitgliedschaften: InkriT, ver.di, Seebrücke. Von Mario Candeias erschienen u. a. Neoliberalismus. Hochtechnologie. Hegemonie. Grundrisse einer transnationalen kapitalistischen Produktions- und Lebensweise (2004/2009). Plätze sichern! ReOrganisierung der Linken in der Krise. Zur Lernfähigkeit des Mosaiks in den USA, Spanien und Griechenland (zusammen mit Eva Völpel 2014). Klassentheorie: Vom Making und Remaking (2021). Argument Verlag (27.06.2026)  |  Wikipedia (DE)

Autoren

Erstellt: 08.08.2025 - 11:29  |  Geändert: 16.03.2026 - 12:37