Afrika (Thema)
Die unterschätzte Abhängigkeit: Europas Suche nach eigenen Seltenen Erden
Seltene Erden sind Rohstoffe von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft des Westens. Auch in zahlreichen militärischen Technologien sind sie unentbehrlich. Weltweit größter Produzent von Seltenen Erden ist die Volksrepublik China, was ein erhebliches Risiko für die Versorgungssicherheit des Westens darstellt. Viel zu lange blieb dieses Problem unter dem Radar der politischen Entscheidungsträger.
Während die Weltmächte in einem rasanten Tempo ökonomisch davonziehen, verharrt die Bundesrepublik in einer bleiernen, selbstverschuldeten Agonie. Seit 2019 verzeichnet Deutschland eine ökonomische Auszehrung, die sich in einem beschämenden Wachstum von lediglich 0,3 Prozent manifestiert. Zum Vergleich: Die Volksrepublik China legte im selben Zeitraum um 26 Prozent zu, die USA um über 15 Prozent. Doch hinter der Fassade dieser wirtschaftlichen Stagnation verbirgt sich kein Zufall, sondern ein gezieltes Projekt. Die 2025 gebildete Bundesregierung ist angetreten, um unter dem Deckmantel der „Kriegstüchtigkeit“ einen beispiellosen Generalangriff auf die Arbeiterklasse und den Sozialstaat zu exekutieren. Es ist die moralische Bankrotterklärung einer Elite, die Milliarden in Waffensysteme pumpt, während das soziale Gefüge des Landes sehenden Auges geopfert wird.
Dieser Beitrag basiert auf der Zeitschrift Rotfuchs Ausgabe 340 „Krieg nach innen und außen" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
Unter dem umgekippten Boot am Strand herrschte ein Friede, den Nuara mit ihrem Kind für nichts in der Welt eingetauscht hätte. Sie hat sich hier versteckt, um nicht von der Küstenwache entdeckt zu werden. Die Schreie des Babys drohten sie und die Gruppe Flüchtlinge, die gemeinsam am Strand von Tanger auf das Boot des Schleppers warten, zu verraten - so kurz vor dem Ziel, der Festung Europa.
Sophy Roberts' neues Buch über die Ausuferungen des Kolonialismus, mit Elefanten den afrikanischen Kontinent zu plündern
1879 startete König Leopold II. von Belgien einen sonderbaren Plan, um Afrikas Ressourcen zu plündern: Elefanten sollten als Arbeitstiere dienen. Dazu beauftragte er den irischen Abenteurer Frederick Carter, vier gezähmte Asiatische Elefanten von Indien an die ostafrikanische Küste zu verschiffen, von wo sie ins Landesinnere Richtung Kongo marschieren sollten. Ziel war nicht weniger als die Gründung einer Ausbildungsstätte für Afrikanische Elefanten.
"Deutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein": Nach dieser Devise wurden Juden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin?
Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren die freien Länder der Welt gegen die Flüchtlinge errichteten. Ihr anschaulich erzähltes Buch führt eindringlich vor Augen, warum nur so wenigen Juden die Flucht gelang - bis der NS-Staat die Emigration verbot und den Massenmord organisierte.
Wo immer man hinblickt – kein anderes Thema hat die politischen Auseinandersetzungen des globalen Nordens in den letzten Jahrzehnten so beherrscht wie Flucht und Migration. Doch anstatt schlüssige Gesetze und Verordnungen zu erlassen und umzusetzen, anstatt sich auf die Würde des Menschen auch über Staatsgrenzen hinweg zu besinnen, werden radikale Forderungen nach Verschärfung des Asylrechts, nach Abschiebung und Abschottung laut, werden stark normierte Strategien der Exklusion, Selektion und »Lagerung« implementiert.
Welchen Kalkülen aber folgen Camps, Mauern, Flüchtlingsunterkünfte und Grenzsicherungsanlagen? Wer schlägt Profit daraus?
Afrika - mit 54 Staaten, über 2000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt - ist bunt und vielfältig. In Europas Erzählung vom "schwarzen Kontinent" klingt diese Vielfalt selten an. Lutz van Dijks Geschichte Afrikas will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents.
Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten.
Seit Jahrtausenden ist der Nordwesten Afrikas, der Maghreb, eng mit Europa verbunden. Jahrhundertelang umfasste das Römische Reich das gesamte Mittelmeer. Auch seither teilen die Länder des Mahgreb gemeinsame Entwicklungslinien, etwa durch arabisch-islamische und europäisch-koloniale Einflüsse, sind im Detail jedoch erstaunlich facettenreich.
Seit ihrer Unabhängigkeit stehen sie vor ähnlichen politischen Herausforderungen: soziokulturelle Spannungen, Autoritarismus, Abhängigkeit von Rohstoffexporten, Jugendarbeitslosigkeit.
Der Zweite Weltkrieg begann nicht 1939 mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen, sondern 1931, als Japan Nordostchina besetzte.
Zehn Jahre lang kämpfte China weitgehend allein. Während die Westmächte ihren wirtschaftlichen Vorteil kalkulierten, trieb die Sowjetunion die Industrialisierung im Gewaltmarsch voran, im Wissen, dass eine Invasion unmittelbar bevorstand. Im Juni 1941 überfiel Hitler die Sowjetunion. Die anfängliche Strategie der Atlantikmächte bis kurz vor ihrem Kriegseintritt war einfach und zynisch: Faschismus und Kommunismus sollten sich gegenseitig vernichten.
Als am 12. Juli 2013 das schrille Signal einer Bootmannspfeife erklang, versammelte sich in einem kargen Gebäude auf der US-Militärbasis im deutschen Böblingen Offiziere militärischer Eliteeinheiten. Auf einer Bühne vor einer enormen amerikanischen Flagge nahmen Captain Robert Smith, Kommandeur der Naval Special Warfare Group Two, Captain J. Dane Thorleifson, der aus dem Amt scheidende Kommandeur der Naval Special Warfare Unit Ten, und sein Nachfolger Captain Jay Richards am feierlichen Wechsel des Befehlshabers teil, einer altehrwürdigen Marinetradition.
Vor einer kleinen Ansammlung uniformierter Militärangehöriger und ein paar Zivilpersonen sprachen diese Männer, alle Angehörige des Special Operations Command Africa (SOCAFRICA), über etwas, das nur selten in der Öffentlichkeit thematisiert wird – über verdeckte US-Militäroperationen in Afrika.