Governing by Fake News
30 Years of Fake News in the West

30 Jahre Fake News im Westen

Was sind die Tatsachen, dass der Islamische Staat versucht, einen Bürgerkrieg in Frankreich auszulösen; dass der syrische Präsident Bashar al-Assad chemische Waffen einsetzte; dass Wladimir Putin versucht, unsere Demokratien zu destabilisieren; dass der Terrorismus Frankreich nicht wegen seiner Taten getroffen hat, sondern wegen dessen, was er ist; dass der Völkermord in Darfur 400.000 Opfer gefordert hat?... Im wahrsten Sinne des Wortes keine, aber diese Behauptungen reichen aus, um die Außenpolitik westlicher Länder zu begründen. Der Autor, ein ehemaliger Agent des Schweizer strategischen Nachrichtendienstes, untersucht die wichtigsten aktuellen Konflikte, die westliche Länder in den letzten dreißig Jahren mit Fake News bewältigt haben.

ISBN 978-2-315-01071-4 14.03.2023 24,60 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch)

What are the facts that the Islamic State is seeking to create a civil war in France; that Syrian President Bashar al-Assad used chemical weapons; that Vladimir Putin is trying to destabilise our democracies; that terrorism has struck France, not for what it does, but for what it is; that the genocide in Darfur has claimed 400,000 victims?... Literally none, but these assertions are enough to establish the foreign policy of Western countries.The author, a former agent of the Swiss strategic intelligence service, reviews the main contemporary conflicts that Western countries have managed with fake news over the last thirty years.

Rezension / Review

„Regieren durch Fake News“ ist das umfangreichste seiner jüngsten Bücher: Die ersten Zeilen erläutern die Absicht: „Wenn man meine Notizen und Analysen aus 35 Jahren, die ich im Bereich der internationalen Sicherheit auf drei Kontinenten verbracht habe und die Sicherheit und Frieden im nationalen und internationalen Rahmen unterstützt habe, zusammenfassend betrachtet, hätten wir über 470.000 Menschenleben retten können Neugier. […] Ich habe mich mit Soldaten aller Länder vermischt. Ich war Zeuge der Schwäche der höheren Führungsebenen: die Unfähigkeit, die Logik des Feindes zu verstehen, der Mangel an allgemeiner Kultur, das Fehlen einer Reaktion auf die ganzheitliche Seite der Kriege und ein völliger Mangel an Vorstellungskraft, Alternativen zum Einsatz von Gewalt zu finden. […] Den Diplomaten geht es nicht besser. Im Allgemeinen sind sie kultivierter, oft korrupt und müssen mutiger und einfallsreicher sein.“ „Völliger Mangel an Vorstellungskraft, Alternativen zur Gewaltanwendung zu finden“


"Governing through Fake News" is the most substantial of his recent books: The first lines explain the intention: "Put end-to-end, my notes and analyses over 35 years spent in the field of international security on three continents, supporting security and peace, in national and international frameworks, would have permitted to save over 470 000 human lives. But we didn't move. Fear of diverging from mainstream views, prejudices, refusing to see a problem under a different angle, have been practical escape routes, often hiding incompetency and lack of curiosity. […] I mixed with soldiers from all countries. I witnessed the weakness of the higher ranks of command: the inability to understand the logic of the enemy, the deficiency in general culture, the absence of response to the holistic side of the wars and a total lack of imagination to find alternatives to the use of force. […] The diplomats are no better. Generally, more cultivated, they are often corrupt and need to be more courageous and imaginative." "A total lack of imagination to find alternatives to the use of force" By Gabriel Galice schweizer-standpunkt.ch (ohne Datum)

Autoreninfos

Jacques Baud hat einen Master in Ökonometrie und ein abgeschlossenes Nachdiplomstudium in internationaler Sicherheit und internationalen Beziehungen. Er arbeitete als für die Ostblockstaaten und den Warschauer Pakt zuständiger Analyst für den Schweizer Strategischen Nachrichtendienst und leitete die Doktrin für friedenserhaltende Operationen der Vereinten Nationen New York. Dort war er zuständig für die Bekämpfung der Proliferation von Kleinwaffen bei der NATO und beteiligt an den NATO-Missionen in der Ukraine.

Wikipedia (FR): Jacques Baud 

Autoren

Erstellt: 25.03.2026 - 09:58  |  Geändert: 25.03.2026 - 10:32