Die Diplomatie ist tot. "Wenn das System scheitert, führen sie dich in den Krieg" – dieser düstere Leitsatz von Gerald Celente ist heute bittere Realität. Während die USA allein bis Juni über 130 Milliarden Dollar in die Konfliktherde der Ukraine, Israels und des Irans gepumpt haben, kämpft die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung an der „Main Street“ darum, Lebensmittel und Benzin zu bezahlen. Das „amerikanische Jahrhundert“ erstickt an seiner eigenen Hybris.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „Gerald Celente: Entdollarisierung, Goldrallye & Niedergang des Westens" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.

Die einstigen hegemonialen Säulen der westlichen Informationsordnung, namentlich die BBC und der Guardian, erleben gegenwärtig eine Vertrauenskrise, die weit über konjunkturelle Schwankungen hinausgeht. Es handelt sich um eine tiefgreifende Erosion der institutionellen Glaubwürdigkeit, die die strategische Basis der demokratischen Meinungsbildung untergräbt. Wenn die Schiedsrichter des Diskurses ihre Funktion als objektive Instanzen verlieren, bricht der gesellschaftliche Konsens über die Realität selbst zusammen. Pankaj Mishra identifiziert diesen Verfall nicht als zufälliges Ereignis, sondern als Resultat einer jahrzehntelangen Entfremdung zwischen einer isolierten medialen Elite und einer global vernetzten, zunehmend skeptischen Öffentlichkeit. Während das Misstrauen in der gesamten Gesellschaft wächst, ist der Bruch innerhalb progressiver und liberaler Schichten besonders signifikant, da diese ihre Identität traditionell über die Integrität dieser Medien definierten.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „The Media Isn't Just Biased. It's DESIGNED to Keep You Confused | Aaron Bastani Meets Pankaj Mishra" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.

Editorial:

Die »regelbasierte Weltordnung« ist am Ende. Das ist nicht neu, seit dem Weltwirtschaftsforum von Davos 2026 aber offiziell. Ursache ist nicht die erpresserische Taktik der Trump-USA: Die ehemalige Supermacht hat schon immer ihre Interessen rücksichtslos durchgesetzt. Trump mag dies auf eine aggressivere Art tun als frühere US-Präsidenten, mehr aber auch nicht. Verändert hat sich die Interessenslage. Der ›Westen‹ musste realisieren, dass die Weltordnung der liberalen Märkte den Aufstieg neuer Konkurrenten aus dem Globalen Süden nicht verhindert hat. Die »ehemaligen Hinterländer des Kapitals« (Luxemburg) erkennen die Oberhoheit des Westens nicht mehr an, gehen ihre eigenen (kapitalistischen) Wege. Das wollen die ›Vorderländer‹ des Kapitals nicht akzeptieren und instrumentalisieren die Außenwirtschaftsbeziehungen zu machtpolitischen
Zwecken – dem können auch ›Freunde‹ zum Opfer fallen. Ausdruck veränderter internationaler Kräfteverhältnisse ist der politisch-ökonomische Machtzuwachs der BRICS-Gruppe, ...

03.2026 10,00 € Kein Versand im Laden erhältlich (Zeitschrift)
1. Auflage 18.09.2025 , Deutsch

Links, gerecht, ökologisch - Thomas Pikettys neue Interventionen 

Was tun, wenn die Welt brennt und die Reichsten noch Öl ins Feuer gießen? Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern globale Lösungen, während paradoxerweise der Nationalismus ein Comeback feiert. Für Thomas Piketty gibt die weltpolitische Lage nicht nur Anlass zur Sorge, sondern auch zu einer erneuten Intervention im Namen echter Veränderung. In dieser Auswahl seiner Kolumnen aus den Jahren 2020 bis 2025 widmet er sich der ökonomischen Ungleichheit in Zeiten der ökologischen Krise und der Frage, wie wir beides endlich überwinden können.

ISBN 978-3-406-83712-8 1. Auflage 18.09.2025 18,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
25.02.2026 , Deutsch
Hrsg. Verein zur Förderung unabhängiger journalistischer Berichterstattung e.V.

Voll verzockt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was für ein Start ins neue Jahr. Turbulent ging es zu. Wir jagen von einem Moment zum nächsten. Gerade noch lassendie USA unter Donald Trump einen gewählten Staatspräsidenten in Venezuela entführen, und schon wendet man sich Grönland und dem Iran zu. Zwischendurch noch ein bisschen Weltwirtschaftsforum in Davos, wo sich Staatschefs darüber beschweren, das die Illusion der „regelbasierten Ordnung“ nun endgültig gestorben sei. 

Zusammenfassung

Dieses Briefing analysiert die aktuelle Eskalation in Westasien mit Fokus auf die strategische Rolle des Iran, die finanziellen Zwänge der USA und die Verschiebung der regionalen Machtverhältnisse. Der Kernpunkt ist der Übergang des Iran von einer defensiven zu einer offensiven „Mosaik-Strategie“, die darauf abzielt, die militärische Infrastruktur Israels und die Präsenz der USA systematisch zu schwächen. 

Die vorliegende Ausgabe der marxistischen Zeitschrift RotFuchs bietet eine Analyse der globalen Machtpolitik im Jahr 2026. Die Autoren kritisieren scharf den deutschen Imperialismus unter der Kanzlerschaft von Friedrich Merz und werfen der Bundesregierung eine gefährliche Abkehr vom Friedensgebot vor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der USA, die als eine durch Landraub und Gewalt geprägte Expansion dargestellt wird, welche sich heute in Bestrebungen zur Einverleibung Grönlands fortsetze. Im Hinblick auf aktuelle Konflikte wird die militärische Strategie Russlands in der Ukraine unter General Surowikin beleuchtet sowie die Solidarität mit Kuba und Venezuela gegen US-Sanktionen betont. Schließlich setzt sich das Dokument kritisch mit der politischen Biografie Benjamin Netanjahus und dessen kompromissloser Haltung im Nahostkonflikt auseinander.

Zusammenfassung

Dieses Dokument fasst die zentralen Themen der Modernisierung chinesischer Prägung zusammen, wie sie im Quelltext dargelegt werden. Chinas Modernisierung wird als ein einzigartiger, vom Westen abweichender Weg beschrieben, der auf den nationalen Gegebenheiten basiert und sich durch fünf Hauptmerkmale auszeichnet: eine riesige Bevölkerung, das Streben nach gemeinsamem Wohlstand, die Harmonie von materieller und geistiger Zivilisation, die Koexistenz von Mensch und Natur sowie die Verfolgung einer friedlichen Entwicklung.

Zusammenfassung

Dieses Dokument fasst die zentralen Thesen und Argumente der Rede von Präsident Wladimir Putin auf der 43. Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2007 zusammen. Die Rede stellt eine fundamentale Kritik an der nach dem Kalten Krieg entstandenen globalen Ordnung dar, die Putin als ein gescheitertes unipolares Modell unter der Führung der Vereinigten Staaten charakterisiert.

1. Auflage 23.08.2016 , Englisch
Hrsg. Stephen Kingah und Cintia Quiliconi

This book presents a systematic collation of the regional and global dimensions of the leadership role of BRICS countries (Brazil, Russia, India, China and South Africa). It analyses the rising regional and global leadership of BRICS, using specific benchmarks to gauge the nature of this leadership. The elements examined include willingness to lead, the capacity to do as much, and the degree to which the given actor is accepted as a leader both within and beyond its region. The chapters in the book capture the nature of trends in regional and global leadership within the contexts of a changing international order.
 

ISBN 978-3-319-37021-7 1. Auflage 23.08.2016 53,49 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Softcover reprint of the original 1st ed. 2016