Neokolonialer Kapitalismus
Eine Geschichte globaler Ausbeutung
obin Jaspert untersucht Kolonialismus nicht als abgeschlossenes historisches Kapitel, sondern als ökonomische Struktur, die bis heute fortwirkt. Mit einer Kombination aus marxistischer Theorie, Wirtschaftsgeschichte und internationalistischer Analyse – von Kwame Nkrumah über Samir Amin und Mauro Marini bis zu zeitgenössischen Ökonom:innen wie Utsa und Prabhat Patnaik – rekonstruiert das Buch, wie sich koloniale Machtverhältnisse in Währungssystem, Schuldenregime und ungleiche Austauschverhältnisse des 21. Jahrhunderts übersetzt haben.
Es bietet eine umfassende, zugleich zugängliche Geschichte dieser Kontinuitäten und fragt, was sie für die heutigen Kämpfe gegen die Ausbeutung des Globalen Südens bedeuten – und ob die aktuellen globalen Machtverschiebungen hin zu einer multipolaren Weltordnung die tief verankerten Hierarchie- und Ausbeutungsverhältnisse zwischen Süd und Nord aufbrechen.
Stimmen zum Buch
Jayati Ghosh: »Das ist internationale Makroökonomie für alle, die die Weltwirtschaft wirklich verstehen wollen.«
Vijay Prashad: »Auf den Seiten dieses Buches erscheint das Imperium nicht mit Flaggen und Armeen, sondern mit Schulden, Währungen und Institutionen, die den Globalen Süden still disziplinieren.«
Kafui Kan-Senaya: »Der Autor vermittelt uns ein neues Verständnis des Neokolonialismus – von Entstehung, über Wachstum und Entwicklung, bis hin zu seinem heutigen Stadium der Reife.«
Kai Koddenbrock: »Dieses Buch liefert uns intellektuelle Munition für ein multipolares Zeitalter, das endlich die Dominanz des Westens bricht und Raum für breitere Selbstbestimmung schafft.«
