US-amerikanischer Angriff auf Venezuela 2026 (Thema)

Beim US-amerikanischen Angriff auf Venezuela am 3. Januar 2026 handelte es sich um eine militärische Intervention US-amerikanischer Streitkräfte auf venezolanischem Territorium mit dem Ziel der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Ehefrau. Diese wurden bei der unter dem Namen Operation Absolute Resolve (dt.: „Operation unbedingte Entschlossenheit“) firmierenden Aktion von Spezialkräften nach New York in die USA gebracht, wo sie wegen des Vorwurfs des Drogenhandels vor Gericht gestellt werden sollen. Bei der Operation wurden nach venezolanischen Angaben rund 80 Sicherheitskräfte und Zivilisten getötet, darunter 32 kubanische Leibwächter Maduros.

Wikipedia (DE): US-amerikanischer Angriff auf Venezuela 2026

1. Einleitung: Kontext und Relevanz des Bolivarischen Prozesses

Der bolivarische Prozess in Venezuela stellt eines der prägendsten und zugleich umstrittensten politischen Projekte Lateinamerikas im 21. Jahrhundert dar. Seit dem Aufstieg von Hugo Chávez hat die Revolution das Land tiefgreifend transformiert und ist zu einem zentralen Akteur in der geopolitischen Arena geworden. Die strategische Bedeutung einer fundierten Analyse dieses Prozesses kann kaum überschätzt werden. Sie zielt darauf ab, die komplexen Kontinuitäten und Brüche von der Ära Chávez bis zur Präsidentschaft seines Nachfolgers Nicolás Maduro zu beleuchten. Fachleuten und interessierten Beobachtern soll damit ein differenziertes Verständnis der vielschichtigen innen- und außenpolitischen Dynamiken Venezuelas vermittelt werden, die bis heute nachwirken.

Zusammenfassung

Dieses Briefing fasst die zentralen Analysen und Thesen von Stanislav Krapivnik zur aktuellen globalen Lage im Jahr 2026 zusammen, wie sie in einem Interview dargelegt wurden. Krapivnik zeichnet ein zutiefst pessimistisches Bild, das von einer rapiden Eskalation und dem Zusammenbruch internationaler Normen geprägt ist.