Hat China schon gewonnen?
Chinas Aufstieg zur neuen Supermacht
Sie beobachten sich gegenseitig über den Pazifik hinweg mit Argusaugen und reden übereinander statt miteinander: Längst hat der entscheidende geopolitische Wettstreit des 21. Jahrhunderts zwischen China und den USA begonnen – beides Weltmächte ohne ernsthafte Rivalen.
Kishore Mahbubani, renommierter und hervorragend vernetzter Diplomat und Gelehrter, analysiert die tiefen Verwerfungen in den Beziehungen zwischen Peking und Washington. Mit unverstelltem Blick erläutert er die Stärken, Schwächen, Fehler und Eigenheiten Chinas und der USA.
In Zeiten schwelender Handelskriege und ständiger politischer Konflikte ist sein Buch ein unverzichtbarer Leitfaden für ein besseres Verständnis der beiden Supermächte – insbesondere des unaufhaltsamen Aufsteigers China.
Rezensionen
US-Präsident Biden hatte Ende letzten Jahres einen sogenannten «Gipfel für Demokratie» einberufen mit ausgewählten Ländern, unter anderem auch Taiwan. Die chinesische Regierung hatte scharf reagiert. Die Ausrichtung des Gipfels stelle einen gefährlichen Versuch dar, die «Mentalität des Kalten Krieges» wieder aufleben zu lassen. (...) Das Buch von Kishore Mahbubani «Hat China schon gewonnen? – Chinas Aufstieg zur neuen Supermacht» zeigt hervorragend die Hintergründe der erneuten, gefährlichen Zuspitzung im Verhältnis der beiden Länder China und USA auf. Von Werner Wüthrich zeit-fragen.ch 11.01.2022
Mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine Anfang 2022 hat sich die seit 1945 entwickelte europäische Nachkriegsordnung über Nacht in dramatischer Weise aufgelöst. Angesichts der russischen Forderung gegenüber der NATO, die Einverleibung der Ukraine als russisches Gebiet zu akzeptieren und den restlichen russischen Einflussbereich in Ost- und Südosteuropa vollumfänglich zu respektieren, stellt sich damit die Frage nach der zukünftigen europäischen Sicherheitsarchitektur und der Verlässlichkeit der darin agierenden politischen Akteure neu. (...) Ein lesenswertes Buch für alle, die sich für internationale Entwicklungen interessieren. Von Jürgen Turek regierungsforschung.de (ohne Datum)
