Hat China schon gewonnen?
Chinas Aufstieg zur neuen Supermacht

Sie beobachten sich gegenseitig über den Pazifik hinweg mit Argusaugen und reden übereinander statt miteinander: Längst hat der entscheidende geopolitische Wettstreit des 21. Jahrhunderts zwischen China und den USA begonnen – beides Weltmächte ohne ernsthafte Rivalen.

Kishore Mahbubani, renommierter und hervorragend vernetzter Diplomat und Gelehrter, analysiert die tiefen Verwerfungen in den Beziehungen zwischen Peking und Washington. Mit unverstelltem Blick erläutert er die Stärken, Schwächen, Fehler und Eigenheiten Chinas und der USA.

ISBN 978-3-86470-773-5 2. Auflage 16.09.2021 24,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

In Zeiten schwelender Handelskriege und ständiger politischer Konflikte ist sein Buch ein unverzichtbarer Leitfaden für ein besseres Verständnis der beiden Supermächte – insbesondere des unaufhaltsamen Aufsteigers China.

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Inhaltsverzeichnis

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Rezensionen

US-Präsident Biden hatte Ende letzten Jahres einen sogenannten «Gipfel für Demokratie» einberufen mit ausgewählten Ländern, unter anderem auch Taiwan. Die chinesische Regierung hatte scharf reagiert. Die Ausrichtung des Gipfels stelle einen gefährlichen Versuch dar, die «Mentalität des Kalten Krieges» wieder aufleben zu lassen. (...) Das Buch von Kishore Mahbubani «Hat China schon gewonnen? – Chinas Aufstieg zur neuen Supermacht» zeigt hervorragend die Hintergründe der erneuten, gefährlichen Zuspitzung im Verhältnis der beiden Länder China und USA auf. Von Werner Wüthrich zeit-fragen.ch 11.01.2022

Mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine Anfang 2022 hat sich die seit 1945 entwickelte europäische Nachkriegsordnung über Nacht in dramatischer Weise aufgelöst. Angesichts der russischen Forderung gegenüber der NATO, die Einverleibung der Ukraine als russisches Gebiet zu akzeptieren und den restlichen russischen Einflussbereich in Ost- und Südosteuropa vollumfänglich zu respektieren, stellt sich damit die Frage nach der zukünftigen europäischen Sicherheitsarchitektur und der Verlässlichkeit der darin agierenden politischen Akteure neu. (...)  Ein lesenswertes Buch für alle, die sich für internationale Entwicklungen interessieren. Von Jürgen Turek regierungsforschung.de (ohne Datum)

Autoreninfos

Kishore Mahbubani (Jahrgang 1948) ist ein singapurischer Diplomat, Politikwissenschaftler, Autor und geopolitischer Analyst. Er stand von 1971 bis 2004 im Dienst des Außenministeriums Singapurs und war unter anderem Botschafter bei den Vereinten Nationen sowie Ständiger Vertreter Singapurs in New York. Während der Mitgliedschaft Singapurs im Sicherheitsrat führte er den Vorsitz des United Nations Security Council in den Monaten Januar 2001 und Mai 2002. Anschließend wurde er Gründungsdekan der Lee Kuan Yew School of Public Policy, die er bis 2017 leitete. Als Autor zahlreicher international beachteter Bücher – darunter Can Asians Think?, The New Asian Hemisphere, The Great Convergence, Has China Won? und Living the Asian Century – gehört Mahbubani zu den bekanntesten asiatischen Stimmen in der Debatte über die Verschiebung des globalen Machtzentrums nach Asien. Er plädiert für eine stärkere multilaterale Zusammenarbeit, eine Reform internationaler Institutionen und ein realistischeres Verhältnis des Westens zu China und anderen aufstrebenden Staaten. 
Seit 2019 ist er Distinguished Fellow am Asia Research Institute der National University of Singapore und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.

Wikipedia (DE): Kishore Mahbubani  |  Wikipedia (EN): Kishore Mahbubani  |  Website: Mahbubani

Erstellt: 08.07.2026 - 12:11  |  Geändert: 08.07.2026 - 12:42