Das bedingungslose Grundeinkommen. Pathologie und Wirkung einer sozialen Bewegung. Von Johannes Mosmann

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist Ausdruck einer Empörung gegen das System: Die menschliche Arbeit soll aus den Zwängen der gegenwärtigen Wirtschaftsweise befreit werden. Dieser völlig berechtigte Impuls kann sich jedoch nur solcher Vorstellungsmuster bedienen, wie sie den Menschen erst durch das selbe System eingeprägt wurden. In vorliegender Schrift werden diese Vorstellungsmuster analysiert und an der Wirklichkeit überprüft. Wie entstehen eigentlich die Zwangsverhältnisse der Gegenwart? Ist Einkommen ein Menschenrecht? Was bedeutet Digitalisierung wirklich? Dabei wird deutlich werden, weshalb ein bedingungsloses Grundeinkommen zwar unmöglich, das Streben danach jedoch von unschätzbarem Wert für die Interessen der herrschenden Mächte ist. Demgegenüber wird ein praktischer Weg beschrieben, wie die menschliche Arbeit tatsächlich aus den Zwangsverhältnissen der Gegenwart befreit werden könnte.

ISBN 978-3-945523-12-4     12,00 €  Portofrei     Bestellen

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Inhaltsverzeichnis

Sozialer Rassismus Auf globaler Ebene wird der Gleichheitsgrundsatz völlig missachtet. Exklusivabdruck aus „Das bedingungslose Grundeinkommen“. Der Idee nach soll ein Grundeinkommen „bedingungslos“ sein. Dennoch muss eine Bedingung immer erfüllt sein: Die Empfänger müssen deutsche Staatsbürger sein. Idealisten schwärmen zwar von einem Recht auf Existenzminimum, das allen Menschen auf der Erde zustünde; die Realität ist aber eine andere. Der reiche Norden profitiert massiv von der Ausbeutung des Südens, es herrscht ein institutionalisierter Einkommensrassismus. Von Johannes Mosmann → Rubikon 28.03.2019

 

Erstellt: 29.03.2019 - 05:54  |  Geändert: 29.03.2019 - 09:11