Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen. Von Harald Welzer

Heute glaubt niemand mehr, dass es unseren Kindern mal besser gehen wird. Muss das so sein? Muss es nicht! Der Soziologe und erprobte Zukunftsarchitekt Harald Welzer entwirft uns eine gute, eine mögliche Zukunft. Anstatt nur zu kritisieren oder zu lamentieren, macht er sich Gedanken, wie eine gute Zukunft aussehen könnte: In realistischen Szenarien skizziert er konkrete Zukunftsbilder u.a. in den Bereichen Arbeit, Mobilität, Digitalisierung, Leben in der Stadt, Wirtschaften, Umgang mit Migration usw. Erfrischend und Mut machend zeigt Welzer: Die vielbeschworene "Alternativlosigkeit" ist in Wahrheit nur Phantasielosigkeit.

ISBN 978-3-10-397401-0     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Wir haben auch schon viel erreicht, auf das man aufbauen kann. Es ist nur vergessen worden beziehungsweise von andere Prioritäten verdrängt. Es kann tatsächlich alles anders sein. Man braucht nur eine Vorstellung davon, wie es sein sollte. Und man muss es machen. Die Belohnung: eine lebenswerte Zukunft, auf die wir uns freuen können.

Mehr Infos...

Inhalt und Leseprobe

Der Tag mit Harald Welzer. Klimaschutz als eine Frage der Gerechtigkeit Moderation: Julius Stucke Die Protestbewegung „Fridays for Future“ belege die „Neuentstehung einer politischen Generation“, sagt Sozialpsychologe Harald Welzer. Statt mit Gradzahlen zu argumentieren, machten Jugendliche Klimaschutz nun zu einer Frage der Gerechtigkeit. → Deutschlandfunk Kultur 23.02.2019

"Unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten ist unmöglich." Was Aufklärung im 21. Jahrhundert bedeutet, liegt für den Soziologen Harald Welzer auf der Hand: das Naturverhältnis des Menschen neu bestimmen, Freiheitsrechte ausbauen, globale Teilhabe ermöglichen. Dazu gibt es trotz aller Rückschläge viele zukunftsträchtige Geschichten, die Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft machen. Interview mit Harald Welzer → Börsenblatt 27.12.2018

Globale Gerechtigkeit ist der Kern einer zeitgemäßen Bewegung. Eine solche Bewegung gibt es auch schon: Sie umfasst rund 65 Millionen Menschen weltweit – die Flüchtlingsbewegung. → Von Harald Welzer in der taz

Der Autor:

Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen. In den Fischer Verlagen sind von ihm erschienen: ›'Opa war kein Nazi'. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis‹ (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002), ›Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden‹ (2005), ›Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben‹ (zus. mit Sönke Neitzel, 2011), der ›FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2017/18‹ (2016), ›Selbst denken‹ (2013), ›Autonomie. Eine Verteidigung‹ (zus. mit Michael Pauen, 2015), ›Die smarte Diktatur. Ein Angriff auf unsere Freiheit‹ (2016) und zuletzt ›Wir sind die Mehrheit. Für eine offene Gesellschaft‹ (2017). Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.

 

Erstellt: 15.02.2019 - 06:27  |  Geändert: 05.03.2019 - 10:01

Autoren: 
Verlag: