Sind Flüsse Lebewesen?

Das neue brillante Buch der Nature-Writing-Ikone

Sind Flüsse bloße Materie und Ressource für Menschen und Tiere? Keineswegs, sagt Robert Macfarlane: Sie sind eigenständige Lebewesen mit Rechten. Flüsse sollen frei von Verschmutzung fließen - und ein gesundes, von Menschenhand ungestörtes Ökosystem entwickeln dürfen. Mit diesem radikalen Konzept nimmt uns Macfarlane in seinem neuen Buch mit auf eine globale Reise, die unser Bewusstsein verändern wird.

ISBN 978-3-550-20250-6 1. Auflage 30.05.2025 29,99 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Mehr Infos

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Pressestimmen

Ob Flüsse Lebewesen sind, diese Frage ist schwer zu beantworten. Auch der britische Autor Robert Macfarlane, der sich als ihr Fürsprecher sieht, hat damit Schwierigkeiten. Flüsse in drei unterschiedlichen Klimazonen hat der britische Autor Robert Macfarlane für sein neues Buch „Sind Flüsse Lebewesen?“ besucht: in Südamerika, in Indien, in Nordamerika. Anhand ihres Schicksals weist er auf die vielfältigen Schwierigkeiten hin, hin, die fließendes Wasser auf seinem Weg zur Küste zu bewältigen hat. Bedroht ist ihre jeweils besondere Schönheit, durch den Menschen, seine Industrie, seine Chemie, seine Landwirtschaft, seine ungehemmte Wassergier. [Podcast 4:08] Von Johannes Kaiser SWR 28.8.2025

Wenn Flüsse Rechte hätten: Robert Macfarlane nimmt uns mit auf eine literarische und politische Reise: Er zeigt, wie indigene Bewegungen Flüsse als Lebewesen schützen wollen – und warum das uns alle angeht. Von Naz Küçüktekin Spektrum 23.06.2025

Im Fluss sein, vom Fluss schreiben: Stauen, verschmutzen, abbaggern: Weltweit ist die Lage großer Flüsse besorgniserregend. In seinem neuen Buch erkundet der Philologe und Autor Robert Macfarlane drei Flussgebiete. Und auch in diesem Buch schreibt er ausgesprochen lebendig über die
Eindrücke seiner Expeditionen. Von Samuel Hamen Deutschlandfunk 22.06.2025

(...) In seinem Buch „Sind Flüsse Lebewesen?“ verwebt Robert Macfarlane eindrucksvolle Naturbeschreibungen, Berichte über den Raubbau an der Natur und indigene Weltanschauungen sowie eindrucksvolle Begegnungen mit besonderen Menschen. von literaturricci Riccis Literaturweltblog 12.06.2025

Robert Macfarlanes Reise in die Faszination des großen Fließens: Es gibt Menschen, die würden auf die Frage, die Robert Macfarlane stellt, sofort mit „Ja“ antworten. Weil sie noch naturbelassene Flüsse kennen, ihre Urgewalt, ihren Lebensreichtum, ihre Kraft. Auch Kinder würden oft mit „Ja“ antworten. Und viele Bewohner der gezähmten Flusswelt Mitteleuropas würden wohl eher ins Grübeln kommen, weil die kanalisierten, eingedeichten, schwer belasteten und fast toten Flüsse die Frage geradezu sinnlos machen. Diese Flüsse leben nicht. Aber von ihnen hängt unser Leben ab. Was man wohl wirklich erst merkt, wenn man wie Robert Macfarlane dorthin reist, wo Menschen um ihre Flüsse kämpfen. Von Ralf Julke Leipziger Zeitung 10.06.2025

Ein Appell für den Schutz der Flüsse: Flüsse sind keine bloßen Ressourcen, sondern lebendige Gebilde mit einer eigenen, komplexen Integrität, schreibt der Essayist Robert Macfarlane in seinem neuen Buch. Sie verdienen Dankbarkeit, Respekt, Schutz – und vielleicht sogar Rechte. [Podcast 5:31] Von Susanne Billig Deutschlandfunk 30.05.2025

Aber die Wasser sind älter als der Tod: „Sind Flüsse Lebewesen?“ Mit dieser Frage ist Robert Macfarlane, der wohl bedeutendste Naturschriftsteller der Gegenwart, an den Ufern großer Flüsse durch Ecuador, Kanada und Indien gereist. Die Antwort, die er gefunden hat, erweist sich als echter Augenöffner. Von Wieland Freund Welt 31.05.2025

Autoreninfos

Robert Macfarlane, 1976, ist Essayist, Kritiker und Lehrender und gilt als wichtigster britischer Autor des Nature Writings. 

Wikipedia (DE): Robert Macfarlane

Die Übersetzer

Frank Sievers, Jahrgang 1974, lebt als Übersetzer und Autor in Berlin. Regelmäßige Arbeit für die Reihe Naturkunden bei Matthes & Seitz sowie Übersetzungen von Romanen und Sachbüchern über Fußball, Gastrophysik oder Kunst. 2017 erhielt er mit Andreas Jandl den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis.

Andreas Jandl übersetzt seit 2000 aus dem Französischen und Englischen, vor allem Belletristik und Dramatik. Zu seinen Übersetzungen zählen Texte von David Diop, Élisa Shua Dusapin, Nicolas Dickner, Dara McAnulty, Gabrielle Chapdelaine und Vincent Message. Gemeinsam mit Frank Sievers übersetzte er mehrere Werke des englischen Nature Writing. Für seine Arbeit wurde er 2017 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis (zusammen mit Frank Sievers) und 2021 mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet.

Erstellt: 30.08.2025 - 11:03  |  Geändert: 30.08.2025 - 11:54