Die letzten Tage der Menschheit
Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog
Die Menschheit im Vernichtungsrausch: ein Panorama des Schreckens, ein literarisches Fanal, Mahnmal und Monument.
Einem »Marstheater« hat Karl Kraus seine Weltkriegstragödie zugedacht – weil sie mit ihren über 200 Szenen nicht nur im Umfang über jede menschliche Vorstellung hinausgeht. Die Tragödie findet hier nicht nur auf dem Theater statt, sie ist eine Katastrophe von apokalyptischen Dimensionen. Der Krieg, gegen den Karl Kraus mit satirischem Furor und moralischer Beschämung Krieg geführt hat, endet hier nicht mit einem Frieden, denn: »Er hat sich nicht an der Oberfläche des Lebens abgespielt, sondern im Leben selbst gewütet. Die Front ist ins Hinterland hineingewachsen. Sie wird dort bleiben.«
Und Kraus spürt ihrem Verlauf nach, in der Presse wie im Militärkommando, im Café wie am Schlachtfeld, und gestaltet aus Erfundenem wie Gefundenem ein großes Panorama des Schreckens.
Pressestimmen
»Wie Kraus geht es Schuh darum, den Blick auf die Sprache zu lenken (oder sie für einen „anderen" Blick zu nutzen) - und damit das Augenmerk und die Hirnarbeit eben auch darauf zu richten, wie diese Sprache aus Kalkül dem Betrug, der Überlistung, der Schönfärberei dient.« Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten, gefunden bei Jung und Jung 01.06.2026
»Ein Nachwort des Forschers Thomas Traupmann und ein Essay des Schriftstellers Franz Schuh sind dem Text nachgestellt und ordnen das Werk ein. Dabei erinnert besonders Schuh daran, dass der heute für seinen visionären Scharfblick gefeierte Kraus stets ein Fremder war. Wenn er die Idiotien seiner Mitmenschen satirisch überzeichnete und entlarvte, war er damit in seiner Zeit alleine.« Martin Thomas Pesl, Buchkultur, gefunden bei Jung und Jung 01.06.2026