Systemkrise
Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus
Warum die grüne Transformation zu scheitern droht
Vor ein paar Jahren noch gingen Hunderttausende für ambitioniertere Klimaziele auf die Straße. Heute protestieren vor allem jene Gruppen, die von einer solchen Politik belastet würden: Landwirte, Pendler, Hauseigentümer. Das Projekt einer ökologischen Transformation scheint erschöpft. Philipp Staab diagnostiziert eine tiefgreifende Systemkrise.
Die Aussicht auf Modernisierung erzeugt nicht länger Legitimität. Viele Bürger:innen empfinden Steuerungsversuche des Staates als übergriffig. Immer öfter wird aus Abwehr sogar offene Ablehnung nicht nur der Klimawende, sondern liberaler Grundwerte und der Demokratie als solcher. Der »grüne Fortschritt«, so Staab, ist selbst zur Quelle von Instabilität geworden. An die Stelle des Versprechens einer helleren Zukunft ist eine Utopie des Stillstands getreten.
Pressestimmen
»Wer über vereinende und überzeugende Narrative einer wünschenswerten nachhaltigen Zukunft nachdenkt, wird nicht so leicht über [Staabs Buch] hinweggehen können.« Philipp Krohn Frankfurter Allgemeine Zeitung 06.11.2025
»Der Klimawandel beunruhigt sehr viele Menschen, trotzdem handeln sie kaum. Warum das so ist, hat Philipp Staab scharfsinnig analysiert.« Meredith Haaf Süddeutsche Zeitung 11.10.2025
»[Philipp Staabs] überaus lesenswertes Buch wird hoffentlich Debatten befeuern. Debatten darüber, wie das Projekt einer ökologischen Modernisierung künftig klappen könnte.« Matthias Arning Frankfurter Rundschau 11.10.2025
»Philipp Staab legt [mit Systemkrise] eine ... interessante Gegenwartsanalyse vor.« Dirk Knipphals wochentaz 26.09.2025
»Eine tiefgreifende Analyse der Systemkrise des grünen Kapitalismus.« DIE ZEIT 24.09.2025
»Philipp Staabs Systemkrise ist in vielerlei Hinsicht erhellend. Die gegenwärtige Problemlage lässt sich damit besser verstehen.« Meike Feßmann Der Tagesspiegel 24.09.2025
Autoreninfos
Erstellt: 16.01.2026 - 09:53 | Geändert: 16.01.2026 - 10:14
