Nationalsozialismus

Dunkelnacht. Von Kirsten Boie

"Weil auch in diesen Zeiten irgendwer das Richtige tun muss, einfach, weil es richtig ist. "April, 1945. Alle spüren, dass der Krieg und die fürchterliche Ideologie der Nationalsozialisten kurz vor dem Ende stehen. Doch in der Nacht vom 28. auf den 29. April 1945, zwei Tage vor Hitlers Selbstmord, ereignet sich das dunkelste Kapitel der damals noch jungen Stadt Penzberg in Bayern. Denn während der einst von den Nazis abgesetzte Bürgermeister zurück ins Rathaus zieht, erlässt die Wehrmacht den Befehl, alle Widerständler sofort hinzurichten. Und zwischen allen Fronten stehen die Jugendlichen Marie, Schorsch und Gustl.

Rezension von Britta Kiersch

ISBN 978-3-7512-0053-0     13,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Leben mehr Glück. Reden und Schriften. Von Erich Hackl

'Im Leben mehr Glück' versammelt Würdigungen von Menschen, die Erich Hackl wichtig sind. Wer sie waren und wofür sie einstanden. Über die Bedeutung von Freundschaft, von Widerstand, von Heimat. Aber auch Bissiges, Komisches. Unartige Dankesreden. Über Schriftsteller, die er bewundert, und über die Schwierigkeiten beim Schreiben.

ISBN 978-3-257-24567-7     13,00 €  Portofrei     Bestellen 
ISBN 978-3-257-07057-6      25,00 €  Portofrei     Bestellen (Hardcover)

Rückkehr nach Lemberg. Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Von Philippe Sands

Der renommierte Anwalt für Menschenrechte Philippe Sands beleuchtet in seinem Buch das historische Entstehungsmoment der internationalen Menschenrechtsgesetze anhand seiner eigenen Familiengeschichte. Als er eine Einladung nach Lemberg erhält, ahnt er noch nicht, dass ihn diese Reise um die halbe Welt führen wird. Er entdeckt die dramatische Geschichte seiner eigenen Familie, die im Zweiten Weltkrieg als Juden ermordet wurden. Und er stößt auf die Geschichte zweier Männer, die das moderne Völkerrecht prägten: Hersch Lauterpacht und Raphael Lemkin. 

ISBN 978-3-596-29888-4     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Ein Freund, ein guter Freund. Robert Gilbert – Lieddichter zwischen Schlager und Weltrevolution. Eine Biographie. Von Christian Walther

Seine Verse kennt man bis heute: Robert Gilbert war einer der begehrtesten Liedtexter der Weimarer Republik. Er arbeitete mit Komponisten wie Friedrich Hollaender und Hanns Eisler zusammen, wurde von den Comedian Harmonists, Heinz Rühmann, Marlene Dietrich und vielen anderen interpretiert. Zugleich verfasste er hellsichtige politische Lyrik und Arbeiterkampflieder - sein "Stempellied" wurde durch Ernst Busch zum sozialistischen Klassiker. Da Gilbert Jude war und mit der KPD sympathisierte, musste er 1933 aus Deutschland emigrieren. Nach dem Krieg kehrte er zurück, machte Kabarett mit Erich Kästner und war über lange Zeit der gefragteste Musicalübersetzer im deutschsprachigen Raum.

ISBN 978-3-96289-056-8     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Bauch der Titanic. Von Martin Gohlke

"Wolfgang kann nicht lesen", das musste er sich in der Schule von Werner gefallen lassen. Wolfgangs Vater ist im Krieg ums Leben gekommen, Werners Vater dagegen hält seinem Sohn alle Türen zu einem bürgerlichen Leben offen. Ilona entscheidet sich für Werner. Daran ändert sich auch nichts, als Ilona und Wolfgang sich 1968 an der Frankfurter Uni wiedersehen. Gemeinsam erforschen sie den nationalsozialistischen Terror in ihrem Heimatdorf, was für Wolfgang zu einer Lebensaufgabe wird. Irgendwann scheint er sich dabei für die schlechte Tat zu entscheiden, um besser leben zu können. Im Hospiz wird Wolfgang klar, dass er doch noch etwas klären muss…

ISBN 978-3-941921-64-1     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Von der letzten Zerstörung. Die Zeitschrift „Fun letstn churbn“ der Jüdischen Historischen Kommission in München 1946–1948. Hrsg. Frank Beer und Markus Roth

Hunderttausende ehemalige Verfolgte des NS-Regimes aus aller Herren Länder lebten nach Kriegsende als Displaced Persons auf gepackten Koffern in Deutschland. Israel Kaplan, selbst Überlebender der Shoah, ergriff die einmalige Gelegenheit: In der Zeitschrift "Von der letzten Zerstörung" publizierte er von 1946 bis 1948 zahlreiche ihrer Zeugnisse. Er und etliche Mitstreiter trugen Ghettolieder zusammen, dokumentierten Witze und ghettosprachliche Ausdrücke. Sie schufen so ein Forum für eine Alltags- und Kulturgeschichte der Shoah und würdigten jüdischen Widerstand Jahrzehnte bevor sich die nichtjüdische Holocaustforschung zaghaft dieser Themen annahm. Mit dieser Edition wird dieses einmalige Projekt erstmals vollständig und kommentiert außerhalb des Jiddischen zugänglich.

ISBN 978-3-86331-557-3     49,00 €  Portofrei     Bestellen

Eine Katze im Ghetto und andere Erzählungen. Von Rachmil Bryks

Der jüdische Autor Rachmil Bryks erzählt über das Leben, das Überleben und das Sterben im Lodzer Ghetto und im Konzentrationslager Auschwitz. Mit seiner außergewöhnlichen Erzählweise überträgt er die Ausweglosigkeit des Ghetto-Alltags, den schmerzenden Hunger und die ständige Angst in schriftliche Form - nicht ohne mit feinem Witz dem Grauen immer wieder zu trotzen.

Wer eine Katze - eine wichtige Mausefalle - fängt, bekommt im Lodzer Ghetto einen Laib Brot. Brot ist unbezahlbar und überlebenswichtig, da ansonsten nur mit Kraut- und Rettichblättern gekocht wird.

ISBN 978-3-7076-0691-1     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Simone Weil. Ein Leben. Von Simone Pétrement

Mit dieser Biographie Simone Weils legt Simone Pétrement das großartige Zeugnis ihrer fast lebenslangen Freundschaft zu einer der bedeutendsten sozialkritischen, philosophischen und religiösen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts ab, deren Erkenntnisse von bestürzender Aktualität geblieben sind.
Simone Pétrements um äußerste Objektivität bemühte Darstellung, die Fundierung durch eine möglichst vollständige Dokumentation des familiären, politischen und sozialen Umfelds, die vielfältigen persönlichen Erinnerungen, die klare, jede Mystifizierung vermeidende, unpathetische Sprache, die Datierung von Schriften Simone Weils und nicht zuletzt die vorbildliche Genauigkeit, ließen das Buch in Frankreich zu dem Referenz- und Standardwerk werden.

ISBN 978-3-936522-84-6     49,00 €  Portofrei     Bestellen

Zwangsarbeit im ländlichen Franken 1939-1945. Hrsg. Herbert May

Eine Untersuchung zum Lebens- und Abeitsalltag ausländischer Zwangsarbeiter auf fränkischen Bauernhöfen während des Zweiten Weltkrieges. Über 50 Zeitzeugen wurden ausführlich befragt, darunter auch viele ehemalige Zwangsarbeiter, die nach der Befreiung vom Nationalsozialismus in Franken geblieben sind und hier Familien gegründet haben.

ISBN 978-3-926834-69-0     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Lob des Müßiggangs. Von Bertrand Russell

Ein brillantes Plädoyer für geistige Unabhängigkeit.

Hier finden sich scharfsinnige, amüsante Betrachtungen zu vielfältigen Themen, die zusammen ein augenöffnendes Plädoyer gegen jeglichen Dogmatismus und für geistige Unvoreingenommenheit bilden. Die Themen reichen von den sozialen Aspekten der Architektur über die Kritik an Kommunismus, Faschismus, Kapitalismus bis zu Betrachtungen über das Verhältnis von Menschen und Insekten: temperamentvolle, geistreiche, witzige Glossen, Analysen und Kommentare des berühmten Philosophen und Nobelpreisträgers.

ISBN 978-3-423-34955-0     10,90 €  Portofrei     Bestellen

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