Dekolonisation
Das Ende der Imperien

30 Jahre WISSEN

Kaum ein Vorgang veränderte die Welt im 20. Jahrhundert so sehr wie das Ende kolonialer Herrschaft in Asien und Afrika. In systematischen und chronologischen Kapiteln beschreibt das Buch diesen Prozess mit seinen weiten Ausläufern im gesamten Jahrhundert und bietet lokale, imperiale und globale Erklärungen an. 

ISBN 978-3-406-82693-1 2. Auflage 14.03.2025 12,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover) vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage

Es fragt nach den Auswirkungen der Dekolonisation auf Weltwirtschaft, internationales System und Ideengeschichte sowie nach den vielfältigen langfristigen Folgen für die ehemaligen Kolonien und Metropolen.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Rezension

Das Ende der Imperien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist einerseits ein Prozess, der in der europäischen Geschichtsschreibung vorrangig als ein Kapitel der jeweiligen europäischen Nationalgeschichten erzählt wird, allzu oft mit einer theleologischen und nostalgisch verklärten Note. Die Größe dieses Umbruchs geht darüber oft verloren, auch, weil die betroffenen Regionen üblicherweise als "3. Welt" subsumiert und damit als nicht sonderlich bedeutend kategorisiert werden. Dabei ist der Prozess der Dekolonisation einer, der einen fundamentalen Wandel der Weltordnung nahelegt. Bedenkt man, dass die UNO von kaum 50 Staaten gegründet wurde, von denen gerade drei aus Asien und zwei aus Afrika waren, und heute 193 Staaten Mitglied sind, erkennt man die Bedeutung für zwei Kontinente, auf denen die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. In den letzten Jahren ist diese Epoche vermehrt in die Aufmerksamkeit von Historiker*innen geraten und seit Neuestem auch in den Geschichte-Bildungsplänen fest verankert. Sinnvoll also, ein Grundlagenwerk zu kennen und sich dazu der bekannten Reihe von C. H. Beck zu bedienen, die gleichzeitig den Vorteil hat, sehr übersichtlich zu sein. Von Stefan Sasse Geschichtsblog 14.09.2025

Weitere Pressestimmen

 "Anschaulich beschreiben die Autoren den Weg der ehemaligen Kolonien in die Unabhängigkeit.“ ZEIT Geschichte

"Die beiden Historiker ermöglichen klug systematisierend auch Nichtspezialisten einen fundierten Zugang zur Materie." Andreas Eckert, Die Zeit, 02. Oktober 2013 

Autoreninfos

Jan C. Jansen ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Tübingen.

Jürgen Osterhammel (* 1952) lehrte als Professor für Neuere Geschichte an der Universität Konstanz. 
Wikipedia (DE): Jürgen Osterhammel

9. Auflage 29.10.2021 , Deutsch

Koloniale Herrschaft von Europäern - und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch von Nordamerikanern und Japanern - über große Teile der Erde war ein herausragendes Merkmal der Weltgeschichte zwischen etwa 1500 und 1960. Angesichts der extrem unterschiedlichen Entwicklung der früheren Kolonialgebiete in Amerika, Asien und Afrika stellt sich heute die Frage nach einer differenzierten Bewertung der Wirkungen des Kolonialismus. Das Buch unterscheidet Formen und Epochen des Kolonialismus.

ISBN 978-3-406-77341-9 9. Auflage 29.10.2021 12,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)
1. Auflage 20.02.2025 , Deutsch

Innovativ, mächtig, rücksichtlos: Kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassent: Der Preis, den der globale Süden dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it. 

ISBN 978-3-406-82302-2 1. Auflage 20.02.2025 28,00 € Portofrei Bestellen (Buch)

Erstellt: 06.01.2026 - 10:50  |  Geändert: 06.01.2026 - 11:22