Aktuell
Dieses Buch handelt von einem 500-jährigen Krieg gegen Bäuerinnen und Bauern, der mit der Vertreibung von den Allmenden, den kollektiv genutzten Weiden und Wäldern, begann. Es folgte die wohl größte Massenerhebung in Europa für eine gerechtere Gesellschaftsordnung - die als Bauernkrieg Einzug in die Geschichtsbücher hielt und sich aktuell zum 500. Mal jährt.
Florian Hurtig analysiert diesen Aufstand, dessen Niederschlagung sowie die Verstetigung eines Krieges gegen die Bauernschaft als Voraussetzung des modernen Kapitalismus und beschreibt einen erneuten Angriff auf Bäuerinnen und Bauern: Die Enteignung ihrer Beziehung zur Natur.
Das "Brooklyn Project" wirkt wie das Manhattan-Projekt des 21. Jahrhunderts - nur dass diesmal nicht die Atombombe im Zentrum steht, sondern der Mensch selbst.
Ausgehend von Spuren in den veröffentlichten Epstein-Akten rekonstruiert Frank Höfer ein Netzwerk aus Wissenschaftlern, Investoren und Visionären, das an weit mehr dachte als an künstliche Intelligenz. Es ging um Bewusstsein, Optimierung, Unsterblichkeit - und um die Möglichkeit, den Menschen nicht nur zu verstehen, sondern technisch neu zu entwerfen.
Marxismus vs. Imperialtheorie
Wer bezahlte die Wortführer des westlichen Marxismus? bietet einen Crashkurs in der Geschichte der imperialistischen Propaganda sowie in der marxistischen Methode zur Analyse von Kultur und Ideologie.
Der Autor Gabriel Rockhill demonstriert die erklärende und transformative Überlegenheit eines dialektischen und historisch-materialistischen Ansatzes und erläutert gleichzeitig, dass die Welt der Ideen ein entscheidender Ort des Klassenkampfs ist. Anschließend beschäftigt er sich mit einer akribischen Gegengeschichte der Frankfurter Schule, die einen grundlegenden Beitrag zum westlichen Marxismus leistete, indem er sie in die globalen Beziehungen des Klassenkampfs und des imperialistischen Krieges gegen den real existierenden Sozialismus einordnet.
Marxism vs. the Imperial Theory
Who Paid the Pipers of Western Marxism? offers a crash course in the history of imperialist propaganda, as well as in the Marxist method for analyzing culture and ideology. Author Gabriel Rockhill demonstrates the explanatory and transformative superiority of a dialectical and historical materialist approach, while elucidating how the world of ideas is a crucial site of class struggle. He then engages in a meticulous counter-history of the Frankfurt School—which made a foundational contribution to Western Marxism—by situating it within the global relations of class struggle and the imperialist war on actually existing socialism.
Die von Elon Musk ins Leben gerufene Abteilung für Regierungseffizienz, DOGE, war nur die Spitze des Eisbergs. In den letzten Jahren hat das Silicon Valley die Macht in den USA übernommen. Meta, Palantir & Co. bestimmen jetzt, wer reguliert, ja, wer regiert. Günstlinge der Tech-Milliardäre durchsetzen den Verwaltungsapparat. Energiepolitik wird fast nur noch für die Kryptobranche und KI-Startups gemacht. Und die anti-woke Agenda der Titanen münzt Trump eins zu eins in Dekrete um.
Der prophetische Essay über Tech-Oligarchen, Macht und Boy Gangster vom Autor von »Schöne neue Welt«
»Vergessen Sie Orwell, lesen Sie Huxley!« Philipp Blom
Mit gespenstischer Klarsicht nahm Aldous Huxley schon 1946 unsere Gegenwart vorweg: Durch technologischen Fortschritt konzentriert sich politische Macht plötzlich in den Händen weniger. In Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs haben Nationalismus und geopolitische Machtspiele Hochkonjunktur, während Demokratie und Solidarität leiden.
Dieses Buch ist keine Enthüllungsstory über Prügelorgien an deutschen Schulen. Es verweist ja auch die Charakterisierung der Medienwelt als »4. Gewalt« nicht auf gewalttätige Journalisten, sondern auf die dienende Funktion der Öffentlichkeit im Staatswesen. Eine harmlose Metapher ist die Bestimmung der Schule als 5. Gewalt dennoch nicht. Sie trifft was. Was genau, das ist Gegenstand des Textes von Freerk Huisken.
Wilhelm Dittmann ist vornehmlich als "Volksbeauftragter" in der Revolution 1918 neben Prominenteren wie Friedrich Ebert, Hugo Haase und Philipp Scheidemann bekannt. Seine zuvor mehr regional und im Hintergrund wirksame politische Rolle war aber stets mit Grundsatzkonflikten verbunden. Dittmann verlor beide Brüder im Marinedienst bzw. durch Kriegserkrankung, was seine Haltung als Antimilitarist und Kriegsgegner prägte. Einen "großen Auftritt" hatte Dittmann im Reichstag 1926 gegen Schuldige der Justizmorde 1917 an oppositionellen Matrosen.
Info
Der Medienanalyst Adam Johnson postuliert in seiner Untersuchung „How to Sell a Genocide“, dass westliche Leitmedien weit über eine bloße passive Berichterstattung hinausgehen. Seine zentrale These lautet, dass diese Institutionen das ideologische und narrative Dispositiv bereitstellen, welches die Gewaltanwendung in Gaza erst politisch nachhaltig ermöglicht. Durch gezielte Selektions- und Framing-Prozesse wird ein Korridor geschaffen, der die moralische Schwelle für öffentliche Empörung künstlich erhöht und so den notwendigen Handlungsspielraum für staatliche Akteure sichert. Diese Analyse beginnt notwendigerweise bei der Frage, wer in diesem Diskurs überhaupt als rechtmäßiger Zeuge zugelassen wird.
Editorial:
Bei den zurückliegenden Landtags- und Kommunalwahlen hat sich der politische Rechtstrend in der Berliner Republik weiter fortgesetzt. Wie ist dieser Entwicklung beizukommen? Wie ist sie theoretisch-kategorial zu fassen, in welchem Verhältnis stehen historischer Faschismus und die heutige internationale Rechtsentwicklung?
Der Faschismusbegriff stand in der bundesrepublikanischen Debatte über Jahrzehnte unter Ideologieverdacht. Wer ihn nutzte und dabei nicht an die »Phänomenologie« eines Ernst Nolte anknüpfte, gab sich als Anhänger materialistischer, womöglich sogar marxistischer Analyseansätze zu erkennen, was bis in die 1990er Jahre im akademischen Bereich noch schwere Nachteile mit sich brachte ...
„Unterricht bereitete das westliche Publikum auf Völkermord vor“ aus dem Vorwort von Noura Erakat, Autorin von Justice for Some
Als im Oktober 2023 Bomben auf Gaza niedergingen, erfassten Bilder von Massentod und Zerstörung die Welt, und offen völkermörderische Äußerungen israelischer Führer ließen das Ausmaß der bevorstehenden Schrecken erahnen. Aber die US-Medien waren schnell dabei, eine aufkommende Vernichtungskampagne herunterzuspielen, zu verschleiern und in einen raffinierten „Krieg gegen den Terror“-Rahmen zu verpacken.
"Vivid and meticulous ... Through painstaking documentation, Johnson shows how anti-Palestinian racism among elite liberals and liberal institutions primed Western audiences for genocide" from the foreword by Noura Erakat, author of Justice for Some
As bombs rained down on Gaza in October 2023, images of mass death and destruction gripped the world, and openly genocidal statements from Israeli leaders foretold the magnitude of horrors to come. But the US media was quick to downplay, obscure, and repackage an emerging campaign of extermination into a slick "war on terror" framework.




