Hrsg. Uli Gellermann, Arnulf Ratin und Jens Fischer Rodrian

Deutschland neutral!
Mit Sicherheit für Frieden

In welchem Deutschland, in welchem Europa wollen wir leben?

Deutschlands Verwicklungen in unzählige Kriege, die fast ausschließlich den geopolitischen Interessen der USA dienen, hat uns in eine Spirale der Gewalt geführt. Dies zu beenden liegt in unserem Interesse - vor allem auch im Interesse unserer Kinder. Ein neutrales Deutschland könnte hierfür einen wichtigen Impuls setzen. Es wird Zeit für eine Neutralitätsdebatte!

ISBN 978-3-98791-367-9 1. Auflage 23.03.2026 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Mit Beiträgen von Wolfgang Bittner, Amalia Bredehorn. Mathias Bröckers, Dietrich Brüggemann, Diether Dehm, Roberto De Lapuente, Wolfgang Effenberger, Tino Eisbrenner, Jens Fischer Rodrian, Lisa Fitz, Jürgen Fliege, Uli Gellermann, Rolf Gössner, Ulrike Guérot, Gabriele Gysi, Madita Hampe, Oskar Lafontaine, John Mearsheimer, Albrecht Müller, Hermann Ploppa, Dirk Pohlmann, Arnulf Rating, Nicolas Riedl, Hauke Ritz, Alexa Rodrian, Walter van Rossum, Werner Rügemer, Wolfgang Schwarz, Michael Sailer, Ekkehard Sieker, SIERA, Kayvan Soufi-Siavash, Uwe Soukup, Markus Stockhausen, Gwendolin Walter-Kirchhoff und Flavio von Witzleben.
Inklusive eines Interviews mit Jacques Baud

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Auszug

Deutschland neutral. Mit Sicherheit: Deutschlands Verwicklung in unzählige Kriege, die hauptsächlich den geopolitischen Interessen der USA dienen, hat uns in eine Spirale der Gewalt geführt: Das sagen die Autoren und Autorinnen des Buches „Deutschland neutral“. Dies zu beenden liegt in unserem Interesse, im Interesse unserer Kinder. Ein neutrales Deutschland könnte hierfür einen wichtigen Impuls geben. Dieses Buch soll eine notwendige Debatte anstoßen. OVERTON 02.04.2026

Autoreninfos

Uli Gellermann (Jahrgang 1945) ist ein deutscher Journalist und Filmemacher. Er veröffentlichte Beiträge zu Medien- und Gesellschaftsthemen sowie Dokumentationen. Zudem betreibt er das Online-Magazin „Rationalgalerie“, das ihm als Plattform für medien- und gesellschaftskritische Texte dient. 

Website: Rationalgalerie

Wolfgang Effenberger (Jahrgang 1946) ist ein deutscher Autor, der nach einer zwölfjährigen Dienstzeit als Offizier der Pioniertruppe der Bundeswehr Politikwissenschaft sowie Bauwesen und Mathematik für das Höhere Lehramt studierte. Seit den 1990er-Jahren veröffentlicht er Bücher, Artikel und Essays zu geopolitischen Entwicklungen, wobei seine Arbeiten häufig historische Rückblicke mit aktuellen machtpolitischen Analysen verbinden. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören die Außen- und Militärpolitik der USA, die Rolle der NATO in globalen Konflikten sowie europäische sicherheitspolitische Strukturen. Effenberger tritt zudem bei Vorträgen, Diskussionen und Fachveranstaltungen auf, bei denen er historische Zusammenhänge und gegenwärtige internationale Entwicklungen aus seiner Perspektive darlegt. Seine publizistische Tätigkeit ist über mehrere Jahrzehnte hinweg auf eine durchgängige Analyse westlicher Machtkonstellationen ausgerichtet.

Wikipedia (DE): Wolfgang Effenberger

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog ad sinistram. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs neulandrebellen. Er war Kolumnist beim Neuen Deutschland und schrieb regelmäßig für Makroskop. Seit 2022 ist er Redakteur bei Overton Magazin und schreibt bei Manova.

Diether Dehm, geboren 1950 in Frankfurt am Main. Promovierter Psychosomatiker. Liedermacher, Autor, Politiker. Siebzehn Jahre Mitglied des Bundestages. Davor: SDS-Präsidium; Magistrat in Frankfurt am Main, Bundesvorsitzender der SPD-Unternehmer, SPD-MdB, Linkspartei-Vorsitzender in Niedersachsen. Geschäftsführer eines Musikverlages, bis 1998 Manager von Katarina Witt, BAP, Klaus Lage, bots, Zupfgeigenhansel. Er verfasste 600 Lieder (Hits wie »1000mal berührt«, »Was wollen wir trinken«), schrieb Sachbücher und TV-Satiren und veröffentlichte die Roman »Die Seilschaft« (2004) und »Bella ciao« (2007).

Wikipedia (DE): Diether Dehm

Dietrich Brüggemann, geboren 1976 in München. Filmemacher, Musiker und Schriftsteller, der mit seinem Roman "Materialermüdung" viele Leserinnen und Leser begeistert hat.

Wikipedia (DE): Dietrich Brüggemann

Mathias Bröckers (* 26. Juni 1954 in Limburg an der Lahn) ist ein deutscher Journalist, Publizist, Polit-Blogger und Autor, Coautor oder Herausgeber politischer Sachbücher und Romane. Er war Mitbegründer, Kultur- und Wissenschaftsredakteur der taz. Außerdem arbeitete er als Kolumnist für Die Zeit und Die Woche sowie als Wissenschaftsautor im ARD-Hörfunk. (Wikipedia)

Wikipedia (DE): Mathias Bröckers  |  Homepage: broeckers

Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller und Publizist in Göttingen. Der promovierte Jurist schreibt Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Er erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller. Ausgedehnte Reisen führten ihn nach Vorderasien, Mexiko, Kanada und Neuseeland, Gastprofessuren 2004 und 2006 nach Polen. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und hat mehr als 60 Bücher veröffentlicht.

Website: wolfgang bittner

Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) ist ein deutscher Liedermacher, Musiker und Autor. Er wurde zunächst als Sänger der Rockband „Jessica“ bekannt, die in der DDR in den 1980er Jahren große Popularität erlangte. Nach der Auflösung der Band begann er eine Solokarriere als Liedermacher und entwickelte ein Repertoire, das sich zwischen Chanson, Rock und politischem Lied bewegt. Eisbrenner tritt regelmäßig mit eigenen Programmen auf und engagiert sich in kulturellen Projekten, darunter deutsch-polnische Musikinitiativen. Neben seiner musikalischen Arbeit ist er auch als Autor tätig und veröffentlicht Texte zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Seine künstlerische Tätigkeit ist häufig von einem dialogorientierten Ansatz geprägt, der kulturelle Verständigung und Austausch betont.

Wikipedia (DE): Tino Eisbrenner  Youtube: Tino Eisbrenner

Lisa Fitz (Jahrgang 1951) ist eine deutsche Kabarettistin, Schauspielerin, Sängerin und Autorin. Sie entstammt einer Künstlerfamilie und begann ihre Karriere in den 1970er Jahren als Moderatorin und Sängerin, bevor sie ab den 1980er Jahren als Kabarettistin mit eigenen Soloprogrammen auftrat und zahlreiche Shows, Solo-Auftritte und Tourneen hatte. Fitz ist auch als Schauspielerin in Film und Fernsehen in Serien und Filmen wie „Tatort“, „Meister Eder und sein Pumuckl“ sowie „Die Gerichtsmedizinerin“ zu sehen gewesen und veröffentlichte neben Kabarett- und Musikproduktionen mehrere Bücher, darunter eine Autobiografie. Sie war mit dem Musiker und Moderator Ali Khan verheiratet und hat einen Sohn; sie lebt seit vielen Jahren in Niederbayern. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet und sie ist eine bekannte Figur der deutschen Kleinkunst- und Kabarettszene.

Wikipedia (DE): Lisa Fitz  | Website: Lisa Fitz

Gabriele Gysi (Jahrgang 1946) ist eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin, die sich durch ihre intensive Bühnenpräsenz und ihr feines Gespür für Zwischentöne einen Namen gemacht hat. Nach einer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ war sie an renommierten Theatern wie dem Deutschen Theater Berlin engagiert. Neben der Bühne wirkte sie auch in Film- und Fernsehproduktionen mit und erweiterte ihr Repertoire durch Regiearbeiten und Lesungen. Ihr künstlerisches Schaffen ist geprägt von einer tiefen Hingabe an Sprache und Ausdruck. Zudem engagiert sie sich mit eigenen literarischen Projekten, in denen sie gesellschaftliche und kulturelle Themen reflektiert. Damit hat sie sich als eigenständige Stimme in der deutschen Kulturlandschaft etabliert.

Wikipedia (DE): Gabriele Gysi  |  Website: gabriele-gysi.de

Ulrike Beate Guérot (* 1964 als Ulrike Beate Hammelstein in Grevenbroich) studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn, Münster und Paris. Sie ist Politikwissenschaftlerin, Professorin und Publizistin in den Themenbereichen Europa und Demokratie, mit Stationen in Think Tanks und an Universitäten in Paris, Brüssel, London, Washington, Berlin, Wien und Bonn. 2014 gründete sie das European Democracy Lab e. V., eine Denkfabrik zum Neudenken von Europa, und ist Mitglied beim European Peace Project.

Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel zahlreiche Artikel über die Außenpolitik der USA sowie über transatlantische Eliten, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. 

Albrecht Müller, 1938 in Heidelberg geboren, ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor und Publizist. Er ist Herausgeber der NachDenkSeiten. Müller leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt. Von 1987 bis 1994 war er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages.

Wikipedia (DE): Albrecht Müller

John Joseph Mearsheimer (* 14. Dezember 1947 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler an der University of Chicago. Sein Schwerpunkt ist die Analyse internationaler Beziehungen aus der Perspektive des offensiven Neorealismus, den er erstmals 2001 in seiner Monografie The Tragedy of Great Power Politics darstellte. 

Wikipedia (DE): John J. Mearsheimer

Werner Rügemer (Jahrgang 1941) ist ein deutscher Journalist, Publizist, Sachbuchautor und Referent mit Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Korruptionsforschung sowie Kapitalismuskritik. Er studierte Literatur, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften an Universitäten in München, Berlin und Paris und promovierte 1979 über philosophische Anthropologie und Krisentheorie. Rügemer veröffentlichte zahlreiche Sachbücher zu Themen wie Privatisierung, Corporate Crime, Finanzmärkte, Ratingagenturen und Arbeitsunrecht, darunter „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ und „Heuschrecken im öffentlichen Raum“. Er ist Mitglied verschiedener Organisationen wie Transparency International, dem PEN-Zentrum Deutschland und attac sowie Mitbegründer von Initiativen gegen Arbeitsunrecht und für Gemeingut in BürgerInnenhand.

Wikipedia (DE): Werner Rügemer  | Website: Werner Rügemer

Walter van Rossum (* 1954) ist ein deutscher Journalist und Publizist. Bekannt wurde er vor allem durch seine medienkritischen Beiträge zur Tagesschau und zur Talkshow-Kultur.

Walter van Rossum, Jahrgang 1954, schloss seine Studien der Romanistik, Philosophie und Geschichte in Köln und Paris 1988 mit einem Doktortitel ab. Seine ersten Veröffentlichungen galten dem Werk von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Nach einigen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Köln hat er sich als freier Autor etabliert – von WDR bis DLF, von ZEIT bis FAZ.

Als Medienkritiker wurde er 2004 einem großen Publikum bekannt, weil er mit »Meine Sonntage mit Sabine Christiansen« unbequem an bequemen Fernsehsesseln rüttelte. 2007 machte sich van Rossum dann endgültig unbeliebt, indem er unter dem legendären Titel »Die Tagesshow: Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht« eine der heiligen deutschen Informationskühe sprachlich brillant in ihre Einzelteile zerlegte.

Die panische und einseitige Berichterstattung der Medien während der Corona-Pandemie wurde für ihn zum Anlass einer systematischen Kritik. Das Ergebnis dieser geistreichen und akribisch belegten Recherche war das Enthüllungsbuch »Meine Pandemie mit Professor Drosten«. Noch im selben Jahr 2021 folgte »Die Intensiv-Mafia«, das er zusammen mit Tom Lausen geschrieben hat. Beide Bücher wurden zu Spiegel-Bestsellern.

Seit Herbst 2021 diskutiert Walter van Rossum mit wechselnden Gesprächspartnern über brisante Themen der Gegenwart. Die Kultsendung »The Great WeSet« wurde zunächst im Rubikon und wird jetzt bei Manova veröffentlicht.

Wikipedia (DE): Walter van Rossum

Hauke Ritz, geboren 1975 in Kiel, studierte allgemeine und vergleichende Literatur- sowie Religions- und Kulturwissenschaften an der FU und HU Berlin. Er unterrichtete unter anderem an der Universität Gießen und der Lomonossow-Universität Moskau. Gemeinsam mit Ulrike Guérot veröffentlichte er 2022 das Buch „Endspiel Europa“. Mit ihr zusammen leitet er auch das „European Democracy Lab“.

Wikipedia (DE): Hauke Ritz

Michael Sailer (Jahrgang 1959) ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Musiker. Er studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Psychologie in München und ist seit den 1980er Jahren publizistisch tätig. Sailer veröffentlichte Romane, Erzählungen und Essays und schreibt regelmäßig Kolumnen und Beiträge zu Literatur, Kultur und Gesellschaft. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit ist er als Musiker aktiv und trat mit verschiedenen literarisch-musikalischen Projekten auf. Er war unter anderem für die Süddeutsche Zeitung tätig und veröffentlichte zahlreiche Texte im Feuilleton. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Literatur, Journalismus und Musik.

Wikipedia (DE): Michael Sailer (Künstler)  |  Website: Michael Sailer  |  Website (Stand 18.01.2026): sailersblog.de  | 

Flavio von Witzleben Moderator | Journalist | Redakteur

Website: flavio-von-witzleben.de  |  Youtube: @FlaviovonWitzleben

Gwendolin Walter-Kirchhoff

Uwe Soukup, geboren 1956 in West-Berlin, ist ein deutscher Journalist und Autor. Nach seinem Studium der Pädagogik arbeitete er zunächst in Kinderheimen, Jugendämtern und in der Familienberatung. Seit 1993 ist er als freier Journalist tätig. Er veröffentlichte u. a. eine Biografie über Sebastian Haffner mit dem Titel Ich bin nun mal Deutscher. In seinen Büchern Wie starb Benno Ohnesorg? und Der 2. Juni 1967. Ein Schuss, der die Republik veränderte untersucht er politische Schlüsselereignisse in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Seine Artikel erscheinen unter anderem in Die Zeit, im Tagesspiegel, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und im Spiegel. Uwe Soukup lebt in Berlin.

Wikipedia (DE): Uwe Soukup

Ken Jebsen, bürgerlicher Name Kayvan Soufi-Siavash (* 29. September 1966 in Hüls, jetzt Krefeld), ist ein deutscher Webvideoproduzent und politischer Aktivist. 

Wikipedia (DE): Ken Jebsen

Erstellt: 08.04.2026 - 06:32  |  Geändert: 08.04.2026 - 07:26