Hrsg. Hans Wollschläger

Das Karl Kraus Lesebuch
Die besten Texte aus der »Fackel«

"Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt? Diplomaten belügen Journalisten und glauben es, wenn sie's lesen." Karl Kraus

Karl Kraus wurde 1874 im ostböhmischen Jitschin geboren. Er setzte sich in seiner ab 1899 über 37 Jahre erscheinenden Zeitschrift »Die Fackel« leidenschaftlich und unermüdlich mit den Zumutungen seiner Zeit auseinander. Mit einem Furor, einem Zorn, einem Witz, der seinesgleichen sucht.

ISBN 978-3-8353-5612-2 1. Auflage 28.02.2024 35,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Dieser furcht- und parteilose Revolutionär hat uns mit seinem nimmermüden Kampf gegen Ungerechtigkeiten und Heuchelei, Doppelmoral und Kriegsclaqueure und nicht zuletzt die Phrase auch heute noch viel zu sagen: Was bedeutet es, ein soziales Gewissen zu haben? Warum ist Genauigkeit in der Sprache wichtig? Und wieso sind die Phrase und die Sache eins?

In Hans Wollschlägers Lesebuch ist Karl Kraus nun wieder zu entdecken: In einem Querschnitt von hundert ausgewählten Texten, dem Besten aus 23.000 Druckseiten der »Fackel«, erstmals in der originalen Textgestalt und mit einem kommentierten Personenregister.

Mit einer Nachbemerkung von Friedrich Pfäfflin.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Die Fackel auf Wikipedia

Wortmächtiger Satiriker, Sprach- und Kulturkritiker: Zum 150. Geburtstag von Karl Kraus gibt es neben einer neuen Biografie zwei Nachauflagen: Der österreichische Schriftsteller Karl Kraus (1874-1936) gilt als einer der bedeutendsten Sprach- und Kulturkritiker des 20. Jahrhunderts, gleichzeitig war er Publizist, Satiriker, Lyriker und Dramatiker. Seine literarische, kulturelle und politische Wirkung strahlte aber weit über Österreich hinaus. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte es jedoch zunächst den Anschein, als würde man Karl Kraus mit der Zeitaktualität seiner Texte nur eine Fußnote in der Literaturgeschichte einräumen. Die Hinwendung in den 1960er Jahren fußte aber gerade auf der bleibenden Gültigkeit seiner Texte. Von Manfred Orlick literaturkritik.de 26.04.2024

Pressestimmen

»Man sollte viel mehr Karl Kraus lesen.« (Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger, 06.04.2024) 

»Vor 150 Jahren wurde der österreichische Autor, Dramatiker und Publizist geboren, ein guter Anlass, ›Das Karl Kraus Lesebuch‹ neu aufzuschlagen (…). Jetzt sogar mit (wichtigem) Namensverzeichnis.« (Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten, 02.09.2024)

Der Autor

Karl Kraus (1874-1936) war als Herausgeber und fast alleiniger Verfasser der »Fackel« einer der meistverehrten und zugleich meistgehassten Kritiker seiner Zeit.

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Der Herausgeber

Hans Wollschläger (1935-2007) war Übersetzer (u. a. James Joyce »Ulysses«), Schriftsteller, Historiker, Religionskritiker, Rhetor, Essayist und Literaturhistoriker. Er erhielt neben vielen anderen Auszeichnungen 1982 den erstmals vergebenen Arno-Schmidt-Preis. Posthum wurde ihm 2007 der August-Graf-von-Platen-Preis der Stadt Ansbach verliehen.

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Autoren

Erstellt: 04.02.2025 - 06:56  |  Geändert: 30.05.2026 - 00:45