Entzug
Roman
»Wenn man den atemberaubenden Roman ›Entzug‹ von Christoph Peters gelesen hat, weiß man, was es bedeutet, schwerer Alkoholiker zu sein. Mehr kann Literatur nicht leisten.« SZ
„Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie allen Ernstes dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren?
Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben?
Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. „Entzug“ ist ein schonungslos ehrlicher Roman, er handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt voller Hoffnung vom Weg heraus aus der Hölle der Sucht, zurück in ein Leben, das auch nüchtern wert ist, gelebt zu werden.
»Der Autor hat sich durch die Geschichte dieses Entzugs geschrieben, wie ein Tunnelbohrer sich durchs dunkle Erdreich wühlt. Mit Eleganz, Witz und großer Selbstdistanz (…).« Spiegel+
Pressestimmen
»Spannend ist das, klug und sehr souverän erzählt. Und, deshalb kann man das Buch wirklich jedem empfehlen.« SWR, Alexander Wasner
»›Entzug‹ ist kein dionysischer Rausch, sondern eine mühselige Chronik des Aufhörens. So entsteht ein Roman, der nicht moralisiert und in seiner Wahrhaftigkeit doch sehr wirkt.« FAZ, Sandra Kegel
»Entzug ist eine Wucht. Berührend, packend, zugleich literarisch perfekt gearbeitet.« Der Standard, Michael Wurmitzer
»einer der besten Romane des Bücherfrühlings« Deutschlandfunk Büchermarkt, Jan Drees
»Der Roman ist stark in seiner Intensität, der Rhythmus der einzelnen Passagen überträgt sich bei der Lektüre.« Berliner Zeitung, Cornelia Geißler
