Aktuell
Info
Dieser Beitrag bietet eine strukturierte Analyse der Ukraine-Krise aus der Perspektive der russischen Staatsführung. Sie dekonstruiert die westliche Erzählweise und beleuchtet die völkerrechtlichen, historischen und ökonomischen Argumente, die den Weg in die aktuelle Konfrontation geebnet haben.
Der Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „Die Ukraine-Krise. Die rechtliche Aggression des Westens“, Moskau, 15. September 2026" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
Steigende Lebensmittelpreise, unbezahlbare Mieten, Sorgen um die Rente: Deutschland schlittert immer tiefer in die Wirtschaftskrise. Wie konnte ein Land, das lange zur ökonomischen Spitzenklasse gehörte, so schnell den Anschluss verlieren?
Der Ökonom Tom Krebs hat die Wirtschaftspolitik aus nächster Nähe erlebt - unter anderem als Gastprofessor im Bundesfinanzministerium. Seine Diagnose ist klar: Die Krise ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen. Sie wäre vermeidbar gewesen.
Editorial:
Die aktuellen Auseinandersetzungen in der Europäischen Union (EU) und die strategischen Konzepte der Herrschenden in den einzelnen Mitgliedstaaten, die in diesem Heft thematisiert werden, sind, so Frank Deppe im einleitenden Beitrag, geprägt durch den Übergang in die neue, multipolare Weltordnung konkurrierender Großmächte des 21. Jahrhunderts.
In der Bundesrepublik sind sich konservative, sozialdemokratische und grüne Politiker einig, dass die EU in die-
sem Konzert der Großmächte nur mitspielen kann, wenn Deutschland dabei eine »führende Rolle« übernimmt und die inneren Entscheidungsstrukturen in der EU dem angepasst werden. Dieser Neuauflage eines »Griffs nach der Weltmacht« entgegenzutreten stellt Deppe als zentrale Aufgabe der politischen und gewerkschaftlichen Linken heraus. Die Präambel des Maastricht-Vertrages propagiert die »Vereinigten Staaten von Europa«. Unerreichbar, konstatiert Peter Wahl, weil das Kernproblem der europäischen Integration, das Verhältnis von Nationalstaaten und supranationaler Ebene unter den gegebenen Bedingungen der Konkurrenz der nationalen Kapitale nicht lösbar sei. Dieses strukturelle »Steuerungs- und Problemlösungsdefizit« habe sich schlagartig bei der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/09 gezeigt und strahle auf alle Politikbereiche aus. Der Anspruch der EU auf einen Platz in der ersten Liga der Großmächte ist, so Wahl, der Versuch, »in einer zu hohen Gewichtsklasse zu boxen«.
George Beebe warnt in seinem Buch eindringlich davor, dass die USA und Russland unbemerkt auf eine unbeabsichtigte militärische und nukleare Katastrophe zusteuern. Beebe argumentiert, dass das gängige Narrativ in Washington – wonach die Spannungen allein auf Russlands böswilligen Versuch zurückzuführen sind, die westliche Demokratie zu zerstören – das eigentliche Problem verkennt.
Als der Begriff der Kriegswirtschaft das erste Mal im letzten Jahr medial die Runde machte, erschien das wie ein Rückfall in die Zeiten früherer Weltkriege. Die anvisierte „Kriegstüchtigkeit“, so heißt es nun, sollte der Bürger, die Bürgerin lernen, sei die Pflicht eines jeden Europäers, ei
nes aufrechten Demokraten. Mehr Stimmung und Emotion geht kaum noch.
Wasser als hydrosoziale Tatsache: warum der Rohstoff ins Zentrum einer Soziologie gehört, die die Probleme der Gegenwart adressiert.
Während Wasser unter dem Druck von Klimawandel, Energiewende und wasserintensiven Industrien politisch und ökonomisch an Brisanz gewinnt, bleibt es als Thema der deutschsprachigen Soziologie randständig. Die Beiträger*innen schließen diese Lücke und konturieren eine Soziologie des Wassers.
Das Vermächtnis von Alexander von Humboldt: eine Entdeckung!
Alexander von Humboldt gilt als Visionär und Vordenker der modernen Wissenschaft. Sein Blick für globale Gesamtzusammenhänge ist einzigartig; seine Ideen, Entdeckungen und Forschungen verbanden Kontinente und sprengten die Grenzen der Disziplinen. Nach fast zwei Jahrhunderten erscheint nun erstmals jenes Buch wieder, das er als Archiv seiner weltbekannten Forschung konzipierte.
Humboldts unveröffentlichtes Buch: ein Gründungsdokument der Ozeanologie
Eine der mächtigsten Meeresströmungen der Erde, der Humboldt-Strom, ist nach ihm benannt: Alexander von Humboldt, Visionär und Weltbürger. Kaum ein Forscher hat unser Verständnis der globalen Zusammenhänge der Natur so nachhaltig geprägt. Humboldt beschäftigte sich in seinen letzten Lebensjahren intensiv mit dem Phänomen der Strömungen. Eine eigenständige Publikation zu diesem Thema war geplant – erschienen ist sie nie.
Faschisierung
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in unserem heutigen Wirtschaftssystem, Kapitalismus, ist es notwendig immer neue Profitgründe abzugrasen. Zurzeit ist der einzige Wirtschaftszweig, der raketenhafte Profite abwirft, die Rüstungsindustrie. Natürlich profitieren auch Vemögensverwalter wie BlackRock, mit ihrem willfährigen Helfer als Kanzlerdarsteller, und andere Finanzakteure, genauso wie die Tech-Industrie.
Das Außenlager Flößberg war von Dezember 1944 bis April 1945 als Außenstandort des Konzentrationslagers Buchenwald in Betrieb. Jüdische wie nichtjüdische Männer aus ganz Europa wurden hier für den Leipziger Rüstungskonzern HASAG ausgebeutet, misshandelt und getötet: »Ein Tag in Flößberg«, so ein ehemaliger Gefangener, »war wie ein ganzes Leben im Tod. Der Dreck, der Schlamm, die Qualen, die Brutalität, das war jenseits aller Vorstellungskraft.«
Dieses Buch versucht, Flößberg als Teil des NS-Ausbeutungs- und Vernichtungssystems sichtbar zu machen. Es soll die Stimmen einiger der unzähligen Menschen, die hier zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, bewahren, und die Verantwortlichen im System verorten.





