Das NATO-Netzwerk in der Schweiz
Wer die Neutralität globalen Machtinteressen opfert
Investigativ-Journalist Rafael Lutz (ehem. Weltwoche) deckt auf, wie ein einflussreiches Netzwerk die Schweiz schrittweise ins westliche Kriegsbündnis führt: vorbei am Volk, hinein in die Logik der Aufrüstung und möglicherweise in einen Krieg fremder Mächte. Eine schonungslose, quellengestützte Streitschrift – für alle, die es wissen wollen, bevor es zu spät ist.
Wer zieht die Schweiz ins Bündnis?
Die Neutralität – jahrhundertelang unser Schutz vor fremden Kriegen – steht auf dem Spiel. Investigativ-Journalist Rafael Lutz (ehem. Weltwoche) deckt auf, wie ein einflussreiches Netzwerk die Schweiz schrittweise ans westliche Kriegsbündnis bindet: vorbei am Volk, hinein in die Logik der Aufrüstung.
Lutz profilierte sich in seiner Zeit bei der Weltwoche 2023 bis 2026 als scharfer Beobachter der Nato-Apologeten in der Schweiz. Der studierte Soziologe liefert mit dem vorliegenden Buch eine stringente Analyse dieses Netzwerkes, das wie eine Schweizer Version des deep state jenseits demokratischer Kontrolle operiert.
Lutz folgt den Spuren zwischen Bundesverwaltung, Armee, Hochschulen, Denkfabriken und Medien. Er benennt die Akteure, seziert die Sicherheitsstrategie 2026 und fragt: Wer profitiert vom Ende der Neutralität? Eine schonungslose, quellengestützte Streitschrift – für alle, die es wissen wollen, bevor es zu spät ist.
«Wenn man diese Laserdiagnostik gelesen hat, wie die NATO die Sicherheit der Schweiz lenkt und wieviel das uns kostet, kann man nicht mehr tatenlos zusehen. Wir müssen den Mut zu unserer Selbstbehauptung zurückgewinnen.» Jean-Daniel Ruch
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags
Inhalt
Einleitung
Ein Land im Wandel
Säuberungswelle im Militärdepartement
Die (un)sichtbaren Nato-Verbindungen
Die gefährliche Nähe des VBS zur Waffenindustrie
Medien im Kriegsmodus
Im Einsatz für die Neutralitätsinitiative
Interviews mit
Ueli Maurer
Boris Chollet
Jean-Daniel Ruch
Fazit
Über den Autor
Neutralitätsrat – die Schweizer Stimme des Völkerrechts
Die ersten Bärte brennen schon: Manche Bücher werden rezensiert, bevor sie gelesen sind. Andere werden bekämpft, bevor man sie überhaupt bestellen kann. «Das Nato-Netzwerk in der Schweiz» von Rafael Lutz gehört offenbar zur zweiten Kategorie: Passenderweise erscheint das Buch in der Zeitpunkt-Reihe «Brennende Bärte». Der Name geht auf ein Zitat Lichtenbergs zurück: «Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.» Noch bevor die Fackel richtig brennt, riecht es bereits nach versengtem Haar. Georg Häsler, NZZ-Sicherheitsexperte, Oberst, Bartträger und Gegner der Neutralitätsinitiative, warnte am Montag die Mitglieder des von ihm mitgeleiteten «Bern Security Dialogue» vor einem «verschwörungstheoretischen Werk». Darin werde behauptet, «dass ein klandestines, transnationales Netzwerk versuche, die Politik einer freien und demokratischen Nation mit undurchsichtigen Mitteln zu beeinflussen». Das sei «absurd». Das Interessante daran: «klandestin» ist Häslers Wort, nicht dasjenige des Autors. Im Buch kommt es kein einziges Mal vor. Häsler liefert also nicht nur die Kritik, sondern gleich noch die passende Verschwörungstheorie dazu. Von Christoph Pfluger Zeitpunkt 19.08.2026
Rezension
Neutral – nur noch auf dem Papier? - Der Investigativ-Journalist Rafael Lutz zeichnet in seinem neuen Buch nach, wie Verwaltung, Politik, Militär, Denkfabriken, Medien und Rüstungswirtschaft die Schweiz in die NATO und die Militärstrukturen der EU integriert haben: «Das NATO-Netzwerk in der Schweiz» des ehemaligen Transition News- und Weltwoche-Autors Rafael Lutz überzeugt vor allem durch seine Zusammenschau. Lutz verfolgt Personalien, Institutionen, militärische Kooperationen, Rüstungsbeschaffungen und mediale Deutungsmuster. Daraus entsteht das Bild eines Landes, das formell neutral bleibt, sich praktisch aber immer tiefer in die politischen und militärischen Strukturen des Westens einfügt. Von admin_C bei Bewegung für Neutralität 19.08.2026 und Transition News 20.08.2026


